Mittwoch, 18. März 2026

RheinbachChatbot sucht einen Namen

[08.09.2025] Rund um die Uhr und in 95 Sprachen beantwortet der neue Chatbot der Stadt Rheinbach die Fragen der Bürgerinnen und Bürger. In dessen Entwicklung ist auch die Perspektive junger Nutzerinnen und Nutzer eingeflossen. Im nächsten Schritt können die Bürgerinnen und Bürger einen Namen für den digitalen Assistenten vorschlagen.
Auf dem Bildschirm eines Laptops ist die Rheinbacher Website zu sehen, davor steht der Chatbot mit einem Schild in den Händen auf dem steht: Wie soll ich heißen?

Die Namensfindung für den Rheinbacher Chatbot wird mehrere Phasen durchlaufen.

(Bildquelle: Stadt Rheinbach)

In Rheinbach unterstützt nun ein Chatbot die Bürgerinnen und Bürger bei der Suche nach Informationen rund um die Serviceleistungen der Stadtverwaltung. Wie die nordrhein-westfälische Kommune mitteilt, spricht der digitale Assistent mehr als 95 Sprachen. Auch in leichter Sprache kann er antworten – und das binnen Sekunden. Datenschutzkonformität stehe dabei an oberster Stelle. Der Bot erfülle alle aktuellen Datenschutzanforderungen und garantiere somit den Schutz der persönlichen Daten seiner Nutzenden.

Der digitale Helfer kennt sich bestens mit allem aus, was auf der Rheinbacher Website steht, erklärt die Stadt des Weiteren. Dazu zählen Verwaltungsthemen ebenso wie Veranstaltungen. Er verstehe nicht nur Schlüsselwörter, sondern auch den Zusammenhang einer Frage. Er könne die Bürgerinnen und Bürger außerdem direkt auf die Seite führen, auf der die gesuchte Antwort zu finden ist. Darüber hinaus durchsuche der Chatbot das Kommunalportal der Stadt Rheinbach, um umfassende und präzise Auskünfte zu geben. Mit jeder Nutzung werde der lernfähige Bot besser.

Entwickelt wurde der digitale Assistent gemeinsam mit der Agentur Neuraflow. Zudem war der städtische Auszubildende Lukas Berchem von Beginn an aktiv beteiligt, berichtet Rheinbach. Er habe nicht nur die Funktionen aus der Perspektive junger Nutzerinnen und Nutzer getestet, sondern auch die KI-generierte Chatbot-Figur entworfen. Auf diese Weise sei ein Tool entstanden, das auch Kinder und Jugendliche leicht nutzen können.

„Mit der Einführung dieses modernen Chatbots setzen wir einen wichtigen Meilenstein in unserer Digitalisierungsstrategie“, sagt Bürgermeister Ludger Banken. „Unser Ziel ist es, den Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zu städtischen Informationen und Dienstleistungen so einfach wie möglich zu gestalten. Wir sind überzeugt, dass dieser neue Service einen erheblichen Mehrwert für unsere Gemeinschaft darstellt.“

Etwas fehlt dem Bot allerdings noch: ein Name. Den will die Stadt gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern finden. Ideen können bis zum 28. September 2025 online eingereicht werden. Bis zum 2. Oktober überprüfe die Stadtverwaltung die Vorschläge dahingehend, ob sie bestimmte Kriterien erfüllen. Alle danach gültigen Vorschläge werden dann bis zum 20. Oktober 2025 zur Abstimmung freigegeben. Das Abstimmungsergebnis und der Gewinnername sollen am 31. Oktober auf der Rheinbacher Website veröffentlicht werden.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Künstliche Intelligenz
Fünf Mitarbeitende der Stadt Gütersloh an einem Arbeitsplatz in der Ausländerbehörde

Gütersloh: Ausländerbehörde erhält virtuellen Mitarbeiter

[12.03.2026] Ein Software-Roboter unterstützt die Ausländerbehörde der Stadt Gütersloh ab sofort bei Meldevorgängen. Geplant ist, den virtuellen Mitarbeiter in Zukunft auch in anderen städtischen Fachbereichen einzusetzen. mehr...

Männer in Anzügen (darunter Bundesminister Wildberger) und junge Menschen in Smart Casual-Kleidung stehen in einem Konferenzraum herum und reden miteinander.

BMDS: Wenn die KI selbstständig arbeitet

[11.03.2026] Künstliche Intelligenz hat das Potenzial, Verwaltungsmitarbeitende von Routineaufgaben zu entlasten und Verwaltungsprozesse fehlerärmer und effektiver zu machen. Dies trifft vor allem auf autonom agierende, agentische KI zu. In einem Projekt des BMDS werden solche Anwendungen in 17 Kommunen pilotiert. mehr...

Stilisierte Darstellung eines Chatbots mit Headset, verschwommen im Hintergrund ist eine Frau zu sehen, die den Bot antippt.

Nürnberg: Test für KI-gestützten Voicebot

[10.03.2026] Einen Test für einen KI-gestützten Voicebot im Behördenwegweiser startet die Stadt Nürnberg. Die Bevölkerung ist zur Teilnahme und zum Feedback aufgerufen. mehr...

Luftaufnahme: Autobahnabschnitt mit Abfahrten und mehrspurigen Brücken

Fraunhofer FOKUS: Gebrauchsanleitung für den KI-Einstieg

[09.03.2026] Der Potenzial-Check „Startklar für KI“ bietet Kommunen eine systematische Herangehensweise für die Bewertung und Planung von KI-Projekten. Das Werkzeug führt KI-Einsteiger und erfahrene Anwender strukturiert durch relevante Fragen – von strategischen Zielen über technische Anforderungen bis hin zur Ressourcenplanung. mehr...

Wohngeld kann bald online beantragt werden.

Frankfurt am Main: Mit Wohni zum Wohngeld

[09.03.2026] Auf KI-Unterstützung bei der Bearbeitung von Wohngeldanträgen setzt jetzt die Stadt Frankfurt am Main. Zum Einsatz kommt die Assistenz Wohni des Münchner Unternehmens forml. mehr...

Eine Person arbeitet an einem Laptop über dessen Tastatur Dokumente schweben.

Kreis Dahme-Spreewald: Intelligenter Verwaltungsassistent im Test

[05.03.2026] Der Kreis Dahme-Spreewald testet in der Ausländerbehörde den intelligente Verwaltungsassistenten iva.AT, der digitale Anträge auf Aufenthaltstitel bereits beim Ausfüllen prüft und unmittelbar auf fehlende oder unpassende Unterlagen hinweist. Es handelt sich um ein Pilotprojekt im Rahmen des Programms Aufenthalt Digital. mehr...

Paar sitzt im Bett, sie hält einen Strauß weißer Rosen in den Händen, er tippt etwas in einen Laptop.

Wiesbaden: KI hilft bei Onlineanmeldung der Eheschließung

[03.03.2026] Bei der Onlineanmeldung zur Eheschließung setzt Wiesbaden nun auch Künstliche Intelligenz (KI) ein. Diese generiert direkt nach der Anmeldung eine individuelle Übersicht der benötigten Dokumente für das Traupaar und strukturiert die online eingereichten Unterlagen automatisch für die Sachbearbeitung. mehr...

mit punkten durchzogenes Gehirn vor Laptop-Bildschirm

Online-Anträge: Leipzig setzt auf KI

[03.03.2026] Die Antragstellung im Bereich Aufenthaltstitel wird in Leipzig durch Künstliche Intelligenz unterstützt. Damit sollen Unterlagen möglichst vollständig und korrekt bei der Ausländerbehörde eingereicht werden. Die Nutzung der KI ist freiwillig. mehr...

Mehrere Personen stehen nebeneinander, im Hintergrund sind Aussteller des eGo-Saar und von Gerda BürKI zu sehen.
bericht

Gersheim: Mehr Service mit Gerda

[27.02.2026] Die Gemeinde Gersheim hat gemeinsam mit dem Zweckverband eGo-Saar einen KI-Chatbot pilotiert, der die Verwaltung entlastet und den Bürgerservice verbessert. Der Prototyp kann künftig in allen saarländischen Kommunen eingesetzt werden. mehr...

Eine Person tippt auf einer Computertastatur.

Hagenow: KI für Kommunikation und Wachstum

[27.02.2026] Ein KI-gestütztes Redaktionssystem und ein Business-Chatbot unterstützen ab sofort die externe Kommunikation der Stadt Hagenow. Mit dem Redaktionssystem können verschiedene Online-Inhalte schneller erstellt werden, während der Chatbot im Bereich der Wirtschaftsförderung zum Einsatz kommt. Entstanden sind beide Projekte in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Go Reply und der Google Cloud. mehr...

Frau in einem hellen Büro starrt mit genervtem Gesichtsausdruck auf einen Computerbildschirm

Bremen: KI-Assistenz für Behördendienste

[25.02.2026] Der Bremer Senat stellt 500.000 Euro für einen KI-Assistenten im Serviceportal bereit. Die Anwendung soll Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen künftig verlässlich durch Verwaltungsleistungen führen und den Zugang zu digitalen Angeboten gezielt erleichtern. mehr...

KI_Werkstatt_LL_Bildschirm und Tastatur auf Tisch

IT-Verbund Landsberg: KI-Werkstatt eröffnet

[25.02.2026] Um konkrete Anwendungsbeispiele für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Verwaltung zu entwickeln, hat der IT-Verbund Landsberg eine KI-Werkstatt ins Leben gerufen. mehr...

Screenshot von Chatbot Lio, der als Löwe dargestellt wird.

Braunschweig: Chatbot Lio unterstützt Besucher

[23.02.2026] Mit Chatbot Lio will die Stadtverwaltung Braunschweig den Zugang zu ihren Dienstleistungen erleichtern. Der digitale Assistent steht rund um die Uhr auf der kommunalen Website zur Verfügung und kann ohne Registrierung genutzt werden. Der persönliche Kontakt bleibt dennoch ein zentraler Bestandteil des städtischen Serviceangebots. mehr...

Mehrere Personen stehen nebeneinander und präsentieren den Förderbescheid für den Heidekreis.

Heidekreis: Niedersachsen fördert KI-Strategie

[18.02.2026] Der Heidekreis will eine Strategie für den verantwortungsvollen Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Verwaltung entwickeln und diese später mit anderen Kommunen teilen. Er lässt sich dabei vom Kompetenzaufbau bis hin zur Umsetzung wissenschaftlich begleiten und erhält dafür eine Förderung von rund 40.500 Euro aus dem Programm Zukunftsregionen in Niedersachsen. mehr...

Screenshot der Hanauer Startseite mit zentral platziertem Suchfeld des Chatbots HUgo.

Hanau: HUgo weiß die Antwort

[18.02.2026] Mit Chatbot HUgo ergänzt die Stadt Hanau ihr Informationsangebot auf der kommunalen Website. Der digitale Assistent kennt sich mit Behördenöffnungszeiten, Zuständigkeiten und Servicethemen aus. Für die Antworten fasst er Inhalte des Stadtportals zusammen. mehr...