MainzAnmelden über den Kinder-Kompass

Sozialdezernentin Jana Schmöller und Oberbürgermeister Nino Hasse blicken mit dem Kinder-Kompass Mainz zuversichtlich auf die künftigen Kita-Anmeldungen.
(Bildquelle: Landeshauptstadt Mainz)
Mit dem Kinder-Kompass Mainz bietet die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt jetzt eine neue trägerübergreifende Anmeldeplattform für Betreuungsplätze in Kindertagesstätten oder in der Kindertagespflege an. Die Plattform soll nicht nur für mehr Übersicht und Transparenz bei den Eltern sorgen. Sie soll auch die Arbeit der Kindertagesstätten und Stadtverwaltung erleichtern.
Den Eltern stellt der Kinder-Kompass Mainz Informationen rund um das Betreuungsangebot in der Landeshauptstadt zur Verfügung. Sie können daraus ihre favorisierten Einrichtungen auswählen und eine persönliche Wunschliste anlegen. Alle persönlichen Angaben müssen sie nur einmal bei der Erstellung des Benutzerkontos eingeben. Eventuelle Änderungen der Daten werden automatisch an die ausgewählten Einrichtungen übermittelt, erklärt die Stadt. Mit Suchkriterien wie Stadtteil, Entfernung, Öffnungszeiten oder Altersgruppen könne die passende Betreuung schnell gefunden werden. Auch Tagespflegepersonen können sich künftig über die Plattform präsentieren und in die Suche einbezogen werden. Da der Kinder-Kompass webbasiert ist, lasse er sich auf allen Endgeräten verwenden. Eine zusätzliche App sei nicht erforderlich.
„Mit dem Kinder-Kompass machen wir die Kita-Anmeldung so einfach und transparent wie nie zuvor“, sagt Oberbürgermeister Nino Haase. „Familien erhalten einen schnellen Überblick über alle Betreuungsangebote unserer Stadt – unabhängig davon, ob sie in städtischer, kirchlicher oder freier Trägerschaft stehen. Das ist ein wichtiger Schritt in der Digitalisierung, für bessere Dienstleistung und Familienfreundlichkeit in Mainz.“
Eine Lösung für die Familien und die Verwaltung
Mit dem Kinder-Kompass sollen Doppelanmeldungen der Vergangenheit angehören, was die Arbeit der Kindertagesstätten erleichtert, berichtet die Stadt. Auch werden Wartelisten automatisch bereinigt, in Summe behalten die Einrichtungen stets den Überblick über ihre Belegung. Die Stadtverwaltung selbst erhält über das neue System genauere Daten zum Bedarf, erklärt Sozialdezernentin Jana Schmöller. „Mit dem Kinder-Kompass können wir zukünftig auf einer verlässlichen Datenbasis planen. Damit werden wir noch effizienter den Bedarfen der Eltern und Kinder nachkommen können und wissen, an welchen Stellen im Stadtgebiet ein besonderer Ausbaubedarf für Betreuungsplätze besteht. Ich freue mich, dass wir damit eine moderne, digitale Lösung für die Familien und die Verwaltung etablieren können.“ Der Kinder-Kompass erleichtert auch die Kommunikation mit den Einrichtungen, berichtet die Stadt. Die Umsetzung des Rechtsanspruchs auf einen Betreuungsplatz für jedes Kind ab dem vollendeten ersten Lebensjahr lasse sich somit effizienter umsetzen.
Im Kinder-Kompass seien zum Start alle Kindertagesstätten verfügbar. Die Betreuungsangebote der Kindertagespflege werden laut Mainz bis Ende des Jahres eingebunden. Mit der neuen Anmeldeplattform sei außerdem eine trägerübergreifende Verwaltungssoftware gestartet. Die nächsten Meilensteine einer Kita-App und eines Elternbeitragsmoduls werden derzeit vorbereitet und sollen 2026 implementiert werden.
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