MünchenFeedback zum Deutschland-Stack

In den Konsultationsprozess zum Deutschland-Stack bringt sich die Stadt München aktiv ein.
(Bildquelle: asgraphicsb24/123rf.com)
Das IT-Referat der bayerischen Landeshauptstadt München bringt sich aktiv in den Beteiligungsprozess zum Deutschland-Stack des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) ein (wir berichteten). Der Deutschland-Stack wird als nationale Technologie-Plattform verstanden, die darauf abzielt, die Digitalisierung zu standardisieren, zu harmonisieren und weiter voranzubringen.
Über die föderalen Ebenen hinweg eine einheitliche und interoperable digitale Infrastruktur für die deutsche Verwaltungsdigitalisierung zu schaffen, ist nach Ansicht der Stadt München von entscheidender Bedeutung. Allerdings seien für den Deutschland-Stack klare und verbindliche Vorgaben nötig, um die Umsetzung in der Praxis zu gewährleisten. Auch fordert das Münchner IT-Referat ein klares Bekenntnis von Politik, Verwaltung, Industrie und Wissenschaft zu den Zielen des Deutschland-Stacks. Zudem müssten die spezifischen Bedürfnisse der Kommunen in die Entwicklung des Deutschland-Stacks einfließen, um eine bürgernahe und effektive Verwaltung zu fördern; auch die Dresdner Forderungen zur digitalen Verwaltung (wir berichteten) seien zu integrieren.
Darüber hinaus fordert das IT-Referat der Stadt München, Technologien und Standards in öffentlichen Vergabeverfahren klar zu definieren sowie Ergebnisse aus früheren Digitalisierungsinitiativen einzubeziehen. So könnten Synergien genutzt und Doppelarbeit vermieden werden. Auch plädiert München für mehr Transparenz über die nächsten Schritte im Prozess, um das Vertrauen in die Initiative zu stärken. Insgesamt sieht die bayerische Landeshauptstadt im Deutschland-Stack eine große Chance und plant nach eigenen Angaben, sich auch weiterhin aktiv an bevorstehenden Workshops und Konferenzen zu beteiligen, um ihre Perspektive in die Zusammenarbeit mit Bund und Ländern einfließen lassen.
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