Dienstag, 25. August 2026

BeckumBE smart

[09.01.2026] Konsequent treibt Beckum die Entwicklung zur Smart City voran. Beispielsweise bietet die Stadt mittlerweile ein digitales Bürgerbüro, eine Mängelmelder-App oder einen Kita-Navigator an. Einige ihrer Digitalisierungsprojekte stellt die Kommune nun in einer digitalen Broschüre und einem Kurzfilm vor.
Bürgermeister Michael Gerdhenrich hält die neue Broschüre in der Hand, im Hintergrund ist auf einem Bildschirm das Video zu BE smart zu sehen.

Beckums Bürgermeister Michael Gerdhenrich präsentiert die neue Broschüre und das Video zu BE smart.

(Bildquelle: Stadt Beckum)

In einer digitalen Broschüre stellt jetzt Beckum ausgewählte Digitalprojekte vor. Es handelt sich nach Angaben der nordrhein-westfälischen Stadt um bereits umgesetzte oder auf den Weg gebrachte Vorhaben. Ein kurzes Video veranschaulicht außerdem einige Beispiele. „Beckum ist auf dem Weg zu einer Smart City. Mit Broschüre und Video zeigen wir auf, wo wir stehen und wohin wir wollen, um den Beckumerinnen und Beckumern sowie den Unternehmen und Einrichtungen den Alltag zu erleichtern, Barrieren abzubauen, Abläufe effizienter zu gestalten“, erklärt Bürgermeister Michael Gerdhenrich.

Zu den zentralen Projekten zählen laut Beckum das digitale Bürgerbüro, das es ermöglicht, Anträge online und unabhängig von den Servicezeiten der Verwaltung zu stellen. Ist ein persönlicher Termin erforderlich, könne der digital vereinbart werden, was Wartezeiten im Rathaus vermeiden soll. Darüber hinaus lassen sich Tickets für städtische Kulturveranstaltungen sowie Eintrittskarten, Gutscheine und Kursangebote für die Bäder online erwerben.

Sollten die Bürgerinnen und Bürger Straßenschäden, defekte Beleuchtung oder illegal entsorgten Müll im Stadtgebiet feststellen, können sie dies unkompliziert über die Meldoo-App an die Verwaltung melden. Der digitale Kita-Navigator wiederum ermögliche es Eltern, sich einen schnellen Überblick über das Betreuungsangebot für Kleinkinder zu verschaffen und ihr Kind direkt für eine ausgewählte Kita zu registrieren.

Digitale Services für Unternehmen

Auch für Unternehmen baut die Stadt ihre digitalen Angebote aus. Wie die Kommune mitteilt, können Gewerbean-, -ab- und -ummeldungen bereits online erledigt werden. Zudem hat sich Beckum über die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Warendorf für das Förderprojekt ReNET-EV – Regionale netzdienliche Energieverbünde in Gewerbegebieten mit dem Gewerbegebiet Auf dem Tigge beworben. Ziel des Projekts ist es, Energiebedarfe und -potenziale mithilfe eines digitalen Zwillings zu analysieren und auf dieser Grundlage intelligente, digitale Versorgungskonzepte zu entwickeln. Die Umsetzung startet im kommenden Jahr.

Trotz des erzielten Fortschritts sieht Bürgermeister Michael Gerdhenrich weiterhin Handlungsbedarf: „In einzelnen Bereichen müssen zunächst grundlegende Voraussetzungen für digitales Arbeiten geschaffen werden, etwa im Bereich der Bauordnung. Hier werden zurzeit Altakten digitalisiert.“ Mit dem bereits in mehreren Fachdiensten eingeführten Dokumentenmanagementsystem (DMS) werde die Stadt künftig effizienter arbeiten als mit bisherigen Insellösungen. Dokumente seien schneller auffindbar, Freigabeprozesse erleichtert, Vorgänge nachvollziehbarer – bei gleichzeitiger Einsparung von Papier und Kosten. „Es ist bereits viel erreicht. Unseren Weg zur Smart City wollen wir mit einem klaren Fokus auf Lebensqualität und Menschlichkeit weitergehen und Potenziale weiter bündeln“, fasst Bürgermeister Gerdhenrich zusammen.

Augmented Reality für Besucher

Eine digitale Errungenschaft bietet die Stadt laut eigenen Angaben übrigens auch ihren Besucherinnen und Besuchern an. Sie können mittels Smartphone und GPS-Signal Beckum und die Stadtgeschichte erkunden. Sie werden dabei von Kater Rumskedi begleitet, der dank Kamerafunktion und Augmented Reality zum Leben erweckt wird.



Stichwörter: Smart City, Beckum


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