MünchenBehördenklick statt Behördengang

Lieber klicken statt warten: Münchnerinnen und Münchner nutzen rege die städtischen Onlineservices.
(Bildquelle: lemonos/123rf.com)
Die Onlineservices der bayerischen Landeshauptstadt München kommen gut an. Das legen die Zugriffszahlen nahe: Seit der stadteigene Formularserver im Mai 2020 an den Start gegangen ist, sind nach Angaben der Stadt München drei Millionen Online-Anträge eingegangen. Das entspricht durchschnittlich etwa 70.000 Online-Formularabrufen pro Monat.
„Wir freuen uns über so viel Vertrauen in unsere Arbeit und werden natürlich weiter daran arbeiten, die Verwaltung zu digitalisieren – für alle Menschen in unserer Stadt“, sagte die IT-Referentin Laura Dornheim. Aus den mittlerweile über 300 verfügbaren Onlineformularen haben sich einige Favoriten herauskristallisiert. Am häufigsten genutzt wird das Kontaktformular der Servicestelle für Zuwanderung und Einbürgerung (SZE) im Kreisverwaltungsreferat mit mehr als 500.000 Abrufen. Es folgen der Bewohnerparkausweis mit über 200.000 Anträgen sowie der Einbürgerungs-Quick-Check, der mehr als 150.000 Mal aufgerufen wurde.
Die Münchner Onlineservices werden nach Angaben der Stadt kontinuierlich verbessert. Im Jahr 2025 kam etwa das Ticketsystem Zammad hinzu (wir berichteten). Darüber können Bürgerinnen und Bürger den Bearbeitungsstand ihrer Anliegen jederzeit online einsehen. Das sorgt für mehr Transparenz und entlastet auch die Verwaltung. Das System soll sukzessive auf weitere Services ausgeweitet werden. Eine weitere Neuerung ist die Integration von Geodaten – so lassen sich Standortinformationen direkt im Online-Antrag abrufen.
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