ErfurtHilfe per Knopfdruck

Bürgermeisterin Heike Langguth und SafeNow-CEO Tilman Rumland präsentieren die Sicherheits-App.
(Bildquelle: Stadtverwaltung Erfurt)
Als erste Kommune Deutschlands hat Thüringens Landeshauptstadt Erfurt einen zweijährigen Rahmenvertrag mit dem Anbieter der App SafeNow abgeschlossen. Die App holt per Knopfdruck Hilfe: Innerhalb von Sekunden stellt sie im Rahmen von Volksfesten, Festivals und anderer Großveranstaltungen eine Verbindung zum lokalem Sicherheitspersonal her und übermittelt dabei den Standort des Hilfesuchenden metergenau. Dieser Service funktioniert innerhalb zuvor definierter SafeNow-Zonen, eine sogenannte Gruppenfunktion erlaubt es auch außerhalb solcher Zonen, Vertrauenspersonen schnell und diskret zu alarmieren.
In Erfurt sollen in diesem und im kommenden Jahr Altstadtfrühling, Walpurgisnacht, Krämerbrückenfest, Weinfest, Oktoberfest und Weihnachtsmarkt zur SafeNow-Zone werden. Nutzende der App können in Notfällen das Sicherheitspersonal vor Ort, den Stadtordnungsdienst sowie die Erfurter Awareness-Teams (Nachteulen) alarmieren. Die Nutzung der App ist kostenfrei.
Positive Erfahrungen
Erstmals genutzt hat die Stadt Erfurt die Sicherheits-App zum Oktoberfest 2025. Aufgrund der positiven Erfahrungen setzte die Stadt die App anschließend auch auf dem Weihnachtsmarkt ein. Allein zum Oktoberfest wurde neunmal Alarm ausgelöst, beim Weihnachtsmarkt waren es 16 Einsätze. Das Spektrum reichte von gesundheitlichen Problemen über Streitschlichtung bis hin zu sexueller Belästigung. „Die dokumentierten Fälle bestärken uns darin, dass SafeNow ein wirkungsvolles Instrument ist, um das subjektive Sicherheitsempfinden, aber auch die objektive Sicherheit auf unseren Großveranstaltungen zu erhöhen“, sagt Heike Langguth, Bürgermeisterin und Beigeordnete für Sicherheit, Bürgerservice und Gesundheit.
Kostenfrei, werbefrei, keine Geschäfte mit den Daten
SafeNow wurde 2018 in München gegründet und bezeichnet sich als schnellste selbstbestimmte Sicherheitsinfrastruktur überhaupt, die inzwischen über eine Million Nutzer weltweit haben soll. SafeNow schaltet keine Werbung und verdient auch kein Geld mit persönlichen Daten – finanziert wird SafeNow durch die Betreiber öffentlicher SafeNow-Zonen. So bleibt die Nutzung der App kostenlos und werbefrei. Auch das Oktoberfest in München, zahlreiche Festivalveranstalter und Clubs sowie Firmen wie ProSieben böten SafeNow-Zonen an.
Mannheim: Identsystem zur Müllentsorgung
[09.06.2026] Bei den Mannheimer Abfallentsorgern trifft analog auf digital: In einigen Stadtteilen wurden die Abfalltonnen mit Klebeetiketten und die Müllfahrzeuge mit Scannern ausgestattet. So ist eine leerungsbezogene, effiziente Abrechnung möglich. mehr...
Ko-Pionier-Preis 2026: Nachnutzen statt neu erfinden
[01.06.2026] Nicht nur Neuentwicklungen bringen die digitale Verwaltungstransformation voran, sondern auch die intelligente Nachnutzung bestehender Lösungen. Der Ko-Pionier-Preis zeichnet solche Vorhaben aus. Einreichungen sind noch bis zum 15. Juli 2026 möglich. mehr...
Bundesnetzagentur: Daten zu Kurzzeitvermietungen
[28.05.2026] Die Bundesnetzagentur fungiert ab sofort als digitale Datendrehscheibe für Kurzzeitvermietungen. Länder und Kommunen können darüber künftig verlässliche Daten zu Buchungen auf Plattformen wie Airbnb oder Booking.com erhalten und diese etwa nutzen, um Tourismusströme zu steuern. mehr...
Picture: Prozessmanagement-Ausbildung für alle
[12.05.2026] Der Softwarehersteller Picture öffnet sein Ausbildungsprogramm im Prozessmanagement für alle Verwaltungsebenen. Der zweite Durchgang startet im Oktober 2026. Die Teilnehmenden sollen in neun Monaten lernen, Verwaltungsprozesse zu erfassen, zu analysieren und zu verbessern. mehr...
Bayern: So bewerten Bürger ihre Verwaltung
[16.04.2026] Eine repräsentative Studie der Bayerischen Verwaltungsschule offenbart Chancen und Herausforderungen für Verwaltungen im Freistaat. Demnach bewerten die Bürgerinnen und Bürger digitale Verwaltungsangebote zwar grundsätzlich positiv, wünschen sich aber unter anderem, dass Kommunen transparenter mit ihnen kommunizieren. mehr...
Hessen: Innovative Lösungen für krisenfeste Strukturen
[16.04.2026] In Darmstadt zeigt das LOEWE-Zentrum emergenCITY, wie Forschung zu digitaler Resilienz in Städten schneller in die Praxis gelangt. Entwickelt werden Lösungen, die digitale Systeme auch in Krisensituationen funktionsfähig halten und die Notfallkommunikation sichern. mehr...
Osnabrück: Zweiter GovTech Hackathon am Start
[07.04.2026] Im Rahmen eines zweiten GovTech Hackathons sucht die Stadt Osnabrück wieder digitale Innovationen für die öffentliche Verwaltung. mehr...
Serie Digitalstädte: Stadt mit Gründergeist
[23.03.2026] Am Anfang war Nixdorf. Heute ist die Stadt Paderborn ein Hotspot der ostwestfälischen IT-Wirtschaft mit starkem Mittelstand, ausgezeichneter Universität und ambitionierter Verwaltung. Ein Besuch. mehr...
Nordrhein-Westfalen: Kommunen melden ihre Baustellen digital
[13.03.2026] Werden Baustellen an der öffentlichen Infrastruktur überregional erfasst, können Terminkollisionen und Potenziale zur Bündelung leichter erkannt werden. In Nordrhein-Westfalen sollen Kommunen nun gesetzlich zur Meldung in einem zentralen digitalen Portal verpflichtet werden. mehr...
OSBA: Innovative Open-Source-Lösungen gesucht
[06.03.2026] Zum zweiten Mal findet der bundesweite Wettbewerb für erfolgreiche Open-Source-Lösungen aus der öffentlichen Verwaltung statt. Behörden und öffentliche Stellen aller föderalen Ebenen können sich bis Ende Juni bewerben, die Preisverleihung erfolgt im Rahmen der Smart Country Convention. mehr...
Bremen: Schub für die Verwaltungsdigitalisierung
[03.03.2026] Performa Nord, ein Verwaltungsdienstleister der Freien Hansestadt Bremen, erhält aus dem Investitionssofortprogramm des Landes rund vier Millionen Euro. 2026 und 2027 sollen Terminmanagement, Heil- und Dienstunfallfürsorge sowie die IT-Ausstattung der Einrichtung digitalisiert und modernisiert werden. mehr...
Praxisleitfaden: Wissen bewahren und nutzen
[19.02.2026] Speziell an die Führungsebene in der öffentlichen Verwaltung richtet sich eine Orientierungshilfe der Innovationsstiftung Bayerische Kommune. Der Leitfaden liefert praxisnahe Impulse, wie erfolgreiches Wissensmanagement in kleinen Schritten aufgebaut werden kann. mehr...
Föhr-Amrum: Digitale Lösungen für die Zukunft der Inseln
[18.02.2026] Im Rahmen der Föhr-Amrumer Zukunftsimpulse hat das Amt Föhr-Amrum den Island Future Award initiiert. Ausgezeichnet werden Projekte, die Inseln und Küstenregionen durch praxistaugliche Digitalisierung konkret stärken. mehr...
NExT-Netzwerk: Arbeit neu strukturiert
[17.02.2026] Mit einer neuen strategischen Struktur richtet der Verein NExT seine Arbeit zur Verwaltungstransformation neu aus: Künftig sollen Austausch, Analyse und politische Einordnung enger verzahnt werden. Ein Relaunch der Website macht diesen Anspruch auch nach außen sichtbar. mehr...



















