Donnerstag, 8. Oktober 2026

DortmundOnline mehr Service

[21.05.2026] In den kommenden zwölf Monaten werden in Dortmund zahlreiche neue Online-Dienstleistungen freigeschaltet. Zudem hat der Verwaltungsvorstand weitere Digitalisierungsprojekte beschlossen, die den Service spürbar verbessern sollen.
Dortmund: Pilotprojekt zum Einsatz künstlicher Intelligenz.

Die Stadt Dortmund baut ihren digitalen Bürgerservice weiter aus.

(Bildquelle: saiko3p/stock.adobe.com)

Die Stadt Dortmund baut ihr digitales Serviceangebot konsequent aus: In den kommenden zwölf Monaten gehen nach Angaben der Ruhrmetropole zahlreiche neue Online-Dienstleistungen an den Start. Darüber hinaus habe der Verwaltungsvorstand weitere Digitalisierungsprojekte beschlossen, die den Service spürbar verbessern sollen. Ein besonderer Fokus liege darauf, dass alle beteiligten Stellen innerhalb der Verwaltung gleichzeitig auf dieselben Daten zugreifen können. Das sorge nicht nur für mehr Tempo, sondern auch für eine bessere Qualität der Bearbeitung.

Klare Prioritäten für mehr Tempo

Damit die wichtigsten Projekte zuerst umgesetzt werden, arbeitet die Stadt Dortmund eigenen Angaben zufolge mit einer sogenannten Top-25-Liste. Diese enthält die aktuell wichtigsten Digitalisierungsvorhaben. Sie wird gemeinsam vom Dortmunder Systemhaus und den Fachbereichen der Verwaltung umgesetzt und regelmäßig aktualisiert. Zweimal im Jahr entscheide der Verwaltungsvorstand, welche neuen Projekte nachrücken. Das schaffe Planungssicherheit: Die Fachbereiche können ihre Ressourcen gezielt einsetzen, sodass Projekte zügig starten und umgesetzt werden können.

Zu den digitalen Services, die in den kommenden zwölf Monaten freigeschaltet werden, gehören unter anderem der Online-Antrag für den Unterhaltsvorschuss, ein virtuelles Bürgerbüro für viele Anliegen von zu Hause aus, ein modernes Bewerbungsportal für Jobs bei der Stadt Dortmund sowie verbesserte Online-Services rund um den Führerschein.

Neue Projekte starten

Zusätzlich hat der Verwaltungsvorstand weitere Projekte auf den Weg gebracht. Neu aufgenommen wurden zum Beispiel Online-Anträge rund um die Kampfmittelbeseitigung, digitale Angebote des Tierschutzzentrums und Online-Anträge für Baumfällungen. Darüber hinaus würden auch viele interne Abläufe in der Verwaltung weiter optimiert, um insgesamt effizienter arbeiten zu können. So bekommt beispielsweise die Feuerwehr Dortmund den sogenannten Telenotarzt. Aus der Leitstelle begleite er Einsätze des Rettungsdienstes in Echtzeit und berate bei der Versorgung von Patientinnen und Patienten. Interessierte Händlerinnen und Händler können sich künftig online beim Ordnungsamt für die Wochenmärkte bewerben. Außerdem werde eine neue Software eingeführt, mit der die Marktgebühren bargeldlos bezahlt werden können.

„Die Digitalisierung unserer Verwaltung muss für die Menschen in Dortmund einen echten Mehrwert bringen. Unser Ziel ist es, Verwaltungsleistungen einfacher, schneller und jederzeit erreichbar zu machen. Gleichzeitig sorgen digitale Prozesse dafür, dass Anliegen effizienter bearbeitet werden können“, sagt Christian Uhr, Dezernent für Personal, Digitales und Verwaltungsmodernisierung.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Bürgerservice
Stilisierte Darstellung eines Chatbots mit Headset, verschwommen im Hintergrund ist eine Frau zu sehen, die den Bot antippt.

BundID: KI-gestützter Bürgerservice bewährt sich

[05.10.2026] Das Bundesdigitalministerium hat den Support für die BundID 2025 neu aufgestellt. Seit einem Jahr beantwortet dort die KI-Lösung EMMA AI Routinefragen und übergibt komplexere Fälle an den Servicedesk von Bechtle. Das soll Beschäftigte entlasten und Wartezeiten verkürzen. mehr...

Mehrere gedruckte Ausgaben des eGovernment Monitor 2026 liegen auf einem Tisch, oberstes Heft ist aufgeschlagen

eGovernment Monitor 2026: Digitale Verwaltung überzeugt bei der Nutzung

[29.09.2026] Wer digitale Verwaltungsangebote nutzt, ist damit überwiegend zufrieden. Dennoch erledigt dem aktuellen eGovernment Monitor zufolge die Hälfte der Befragten Behördenanliegen weiterhin vollständig offline. Die Studie sieht vor allem bei Auffindbarkeit, durchgängiger Digitalisierung und mobiler Nutzbarkeit Handlungsbedarf. mehr...

bericht

Besuchermanagement: Ungewissheiten beseitigen

[25.09.2026] Fortgeschrittene Aufrufsysteme schaffen mehr Transparenz über anfallende Wartezeiten und vermeiden so unnötigen Frust bei den Bürgerinnen und Bürgern. mehr...

Infobanner zu Onlinediensten am Aufzugturm des Rathauses in Rheydt.

Mönchengladbach: Vieles geht online

[25.09.2026] Die Stadt Mönchengladbach macht erneut auf ihre digitalen Verwaltungsangebote aufmerksam. Zahlreiche Anliegen lassen sich bereits über das Serviceportal erledigen. Kostenlose Schulungen sollen Bürgerinnen und Bürger außerdem bei der Nutzung von Online-Ausweisfunktion, AusweisApp und BundID unterstützen. mehr...

Paar auf einem Dünenwanderweg auf der Insel Amrum

Föhr-Amrum: Tourismusabgabe vollständig digital

[23.09.2026] Das Amt Föhr-Amrum hat die Tourismusabgabe vollständig digitalisiert. Rund 5.500 Abgabefälle können künftig medienbruchfrei online bearbeitet werden. Die gemeinsam mit dem Land Schleswig-Holstein und dem Unternehmen Netcompany entwickelte Lösung soll ab 2027 auch anderen Kommunen zur Verfügung stehen. mehr...

Vergrößerte Ansicht von Handy mit Mannheim-Bot

Mannheim: Bot beantwortet Bürgerfragen

[18.09.2026] Die Stadt Mannheim erweitert ihr digitales Informationsangebot um einen Chatbot. Der Mannheim-Bot durchsucht die Inhalte der städtischen Website und soll Bürgerinnen und Bürgern schnell passende Antworten auf konkrete Fragen liefern. mehr...

Logo Sag's uns einfach

Sachsen-Anhalt: Mängel einfacher digital melden

[14.09.2026] Das Land Sachsen-Anhalt erleichtert seinen Kommunen den Zugang zu digitalem Anliegen- und Mängelmanagement. Die EfA-Lösung „Sag's uns einfach“ kann über mehrere Nachnutzungsplattformen bezogen werden. mehr...

Smart Country Convention: Lösungen für den Bürgerbesuch

[10.09.2026] Auf der Smart Country Convention präsentiert JCC Software Lösungen für Terminvereinbarung, Besuchersteuerung, Personalplanung und Zahlungsabwicklung. Kommunen sollen damit Bürgerbesuche durchgängig organisieren und ihre Beschäftigten bei der Bearbeitung entlasten können. mehr...

Blick über den belebten Augsburger Rathausplatz mit Außengastronomie auf das historische Rathaus und den Perlachturm vor blauem Himmel.
bericht

Augsburg: Vom Formular zum Service

[09.09.2026] Augsburg zählt mit rund 600 Online-Diensten und mehr als 2.100 einzelnen Verwaltungsleistungen zu den digital führenden Kommunen Deutschlands. Ausgehend von digitalen Formularen auf Basis von cit intelliForm ist dort ein integriertes Serviceangebot für Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen entstanden. mehr...

Mann und Frau halten der Kamera ein Laptop entgegen, darauf Formular

Gütersloh: Bauanträge nur noch online

[04.09.2026] Gütersloh macht das Bauportal.NRW ab September zum alleinigen Einreichungsweg für Bauanträge. Auch die weitere Kommunikation im Genehmigungsverfahren erfolgt digital. Daneben erweitert die Stadt ihr Bürgerportal um Online-Anträge und Terminvereinbarungen des Jugendamts. mehr...

Ein Mann und eine Frau stehen für ein gemeinsames Foto vor einer blauen Wand und schauen in die Kamera.

Niedersachsen: Wie können Kommunen digitaler werden?

[03.09.2026] Dataport und das Land Niedersachsen haben rund 250 Kommunen bei der digitalen Transformation begleitet. Ihr Abschlussbericht stellt vor allem organisatorischen Handlungsbedarf fest und empfiehlt gemeinsame Standards, zentrale Dienste sowie mehr Qualifizierung. mehr...

Drei Menschen mit Monitoren in einem Büro

NOLIS/public.consulting: Kommunale Datenpflege

[01.09.2026] NOLIS und public.consulting bieten Kommunen einen gemeinsamen Service für die Datenpflege kommunaler Online-Portale an. Das Angebot verbindet die NOLIS-Software mit externer Datenpflege und soll Verwaltungen bei der laufenden Aktualisierung ihrer Inhalte entlasten. mehr...

Junger Mann sitzt mit Laptop, Taschenrechner und einigen Papieren in sorgenvoller Haltung am Schreibtisch.

Stadtwerke Lübeck Solutions/ITV.SH: Hohe Erwartungen an digitale Verwaltung

[27.08.2026] Viele Menschen in Schleswig-Holstein erwarten nutzerfreundliche digitale Verwaltungsleistungen. Für Kommunen ist deren Umsetzung aber mitunter aufwendig. Stadtwerke Lübeck Solutions und ITV.SH wollen deshalb die Nachnutzung bewährter Lösungen erleichtern. mehr...

Landkreis Augsburg: Integreat-App erweitert

[26.08.2026] Neuzugewanderte im Landkreis Augsburg können Informationen in der Integreat-App künftig über einen Chat-Assistenten suchen. „Frag Integreat“ beantwortet frei formulierte Fragen auf Basis der vom Landkreis bereitgestellten Inhalte. mehr...

Dinslaken: Digitales Serviceangebot erweitert

[21.08.2026] Die Stadt Dinslaken erweitert ihr digitales Serviceangebot um neue Online-Dienste im Bürgerbüro und in der Ausländerbehörde. Erstmals prüft dabei auch eine KI hochgeladene Unterlagen, während eine Dokumentenbox die Abholung von Aufenthaltstiteln vereinfacht. mehr...