Freitag, 24. Juli 2026

AugsburgErholung von hohen Temperaturen

[24.07.2026] Die Stadt Augsburg kontert brütende Sommerhitze mit einer interaktiven Karte, die kühlere Orte wie Parks, Schattenplätze oder Kirchen ausweist. Damit will die Stadt während Hitzeperioden die Gesundheit und das Wohlbefinden von Bürgerinnen und Bürger unterstützen.
Thermometer, das knapp 40 Grad anzeigt, im Gegenlicht gegen einen blauen Himmel und strahlende Sonne fotografiert

Augsburg will seinen Bürgerinnen und Bürgern mit einer interaktiven Kühle-Orte-Karte durch die Sommerhitze helfen.

(Bildquelle: majestix77/123rf.com)

Heiße Tage werden immer häufiger. Extreme Hitze kann den Körper stark belasten und zu gesundheitlichen Problem führen. Besonders gefährdet sind dabei Kinder, Kranke, Schwangere, Menschen im Alter, Menschen mit Behinderungen sowie Personen, die im Freien arbeiten oder Sport treiben. Die Stadt Augsburg stellt ab sofort eine interaktive Karte bereit, die an heißen Tagen die Suche nach kühleren Plätzen erleichtern soll. Die Karte kann ab sofort in der Stadt Augsburg-App sowie dem Hitze-Portal der Stadt eingesehen werden. Sie soll Bürgerinnen und Bürgern dabei helfen, an heißen Tagen schnell Orte zu finden, die Abkühlung und Erholung bieten. Dazu zählen zum Beispiel Parks und Grünanlagen sowie Bademöglichkeiten und schattige Plätze, aber auch kühle Innenräume in öffentlichen Einrichtungen wie etwa Kirchen sowie Trinkwasserbrunnen.

Hitzeaktionsplan seit 2025

Die Erstellung und Veröffentlichung der Karte „Kühle Orte“ ist eine Maßnahme aus dem Hitzeaktionsplan für die Stadt Augsburg, der im  Juli 2025 beschlossen wurde, um die gesundheitlichen Folgen von Hitzeereignissen zu reduzieren. Der Plan bündelt Maßnahmen zur Information und Sensibilisierung, zur Vorbereitung des Gesundheits-, Sozial-, und Bildungssystems sowie zum Hitzeschutz im öffentlichen Raum. Die jetzt veröffentliche Version der „Kühle Orte“-Karte stellt einen ersten Schritt dar und soll von der Stadt kontinuierlich weiterentwickelt werden.

Expertise der Bürgerinnen und Bürger ist gefragt

Auch Bürgerinnen und Bürger, die weitere geeignete Orte zur Abkühlung kennen, können mitmachen: Die Stadt bittet darum, Vorschläge zur Erweiterung der Karte einzureichen; dazu wurde ein Formular eingerichtet. „Gerade die extreme Hitzeperiode Ende Juni hat das Thema Abkühlung im Stadtraum noch einmal in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt“, sagt Martin Schenkelberg, Referent für Gesundheit, Pflege, Integration und Gesellschaft. „Wir haben uns jetzt dazu entschlossen die Karte „Kühle Orte“ als Einstieg in eine Darstellung kühler Orte in unserer Stadt zu veröffentlichen. Wir möchten diese stetig erweitern und aktuell halten und brauchen hierfür auch die Expertise der Bürgerinnen und Bürger.“





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