Kreis DachauBilanz nach Systemwechsel

Im Landratsamt Dachau kommt LÄMMkom LISSA in den Bereichen Asyl, Soziales und Wohngeld zum Einsatz.
(Bildquelle: Ecker/Landratsamt Dachau)
Mehr als ein Jahr nach dem Start des Echtbetriebs zieht der Landkreis Dachau eine Bilanz zum Einsatz von LÄMMkom LISSA. Wie der Hersteller Lämmerzahl berichtet, nutzt das Sozialamt das Fachverfahren seit Januar 2025 für die Bereiche Asyl, Soziales und Wohngeld und hat dabei insbesondere die Struktur und Bearbeitung der Vorgänge verbessert.
Der Landkreis Dachau hatte sich bereits 2023 mit der Ablösung seines bisherigen Fachverfahrens beschäftigt. Ausgangspunkt für das Projekt war der Wunsch des Landkreises, sein Fachverfahren für die Sozialverwaltung zu modernisieren und die unterschiedlichen Aufgabenbereiche in einem System abzubilden. Gesucht wurde insbesondere eine Lösung, die neben den Leistungen des Sozialwesens auch das Wohngeld unterstützt. Das Sozialamt ist unter anderem für Leistungen für Asylbewerber, Wohngeld, Grundsicherung nach SGB XII und Hilfe zum Lebensunterhalt zuständig. Insgesamt arbeiten dort 28 Mitarbeitende in drei Fachbereichen.
Von der Ausschreibung zur Einführung
Nach einer Ausschreibung im November 2023 entschied sich der Landkreis für LÄMMkom LISSA. Die Installation erfolgte im März 2024. In den folgenden Monaten wurden Systembetreuer, Mitarbeitende der Textverarbeitung und Endanwender geschult. Hinzu kamen Vertiefungsschulungen und Trainings für globale Läufe. Den ersten globalen Echtlauf führte der Landkreis am 18. Dezember 2024 durch. Am 1. Januar 2025 ging das Verfahren regulär in Betrieb.
Inzwischen liegen Erfahrungen aus mehr als einem Jahr laufendem Betrieb vor. Nach Angaben des Landkreises fällt die Struktur des neuen Verfahrens übersichtlicher aus als beim Vorgänger. Besonders deutlich werde dies am Berechnungsbaum. Auch die Auszahlungsprozesse lassen sich demnach schneller bearbeiten.
Eine weitere Unterstützung bietet die integrierte Textverarbeitung LÄMMkom DOKUMENTE. Sie ermöglicht es, Dokumente im Rahmen der Sachbearbeitung direkt aus dem Verfahren heraus zu bearbeiten. Auch bei Auswertungen sieht der Landkreis Vorteile. Diese lassen sich nach seinen Angaben einfacher erstellen und verursachen damit weniger administrativen Aufwand.
Die Erfahrungen aus dem laufenden Betrieb fließen zugleich in die weitere Optimierung ein. Ein Schwerpunkt liegt auf den Schnittstellen zu anderen Systemen. Insbesondere die Anbindung von LÄMMkom LISSA an das Dokumentenmanagementsystem soll weiterentwickelt werden. Damit will der Landkreis die digitalen Arbeitsabläufe zwischen Fachverfahren und DMS weiter vereinfachen.
Bisheriger Betrieb als positiv
Andrea Hinterwimmer, stellvertretende Sachgebietsleitung im Landratsamt Dachau, bewertet den bisherigen Betrieb positiv: „Gemeinsam haben wir die Herausforderungen der Implementierungsphase gemeistert. Das Ergebnis ist ein strukturiertes Fachverfahren, das sich im Betrieb gut bewährt hat und eine echte Bereicherung für unseren Arbeitsalltag darstellt.“
Für die Auswahl des Verfahrens hatte der Landkreis nach eigenen Angaben zuvor eine Markterkundung durchgeführt und sich mit anderen Behörden ausgetauscht. Zudem besuchten Vertreter des Landkreises die Lämmerzahl Road Show in Augsburg und Altötting im Herbst 2023. Entscheidend für die Auswahl war demnach vor allem die Möglichkeit, Wohngeld und Sozialwesen in einem integrierten Fachverfahren abzubilden.
Der Erfahrungsbericht zeigt damit vor allem, welche Veränderungen sich nach der Einführung im Arbeitsalltag des Sozialamts ergeben haben. Zugleich bleibt die Weiterentwicklung der Schnittstellen ein Thema für den weiteren Betrieb.
Nolis: Ganztagsbetreuung digital organisieren
[02.09.2026] Neben dem Ausbau der Betreuungsangebote für Grundschulkinder rückt auch deren Organisation zunehmend in den Fokus. Eine Lösung für die digitale Anmeldung und Platzvergabe bietet das Unternehmen Nolis mit seiner Software NOLIS | Schulkind, die jetzt bei den ersten Kommunen im Einsatz ist. mehr...
Mannheim: Gewerbemeldungen ohne Medienbruch
[01.09.2026] Mannheim bietet Gewerbean-, -ab- und -ummeldungen ab sofort vollständig online an. Die Anträge fließen ohne Medienbruch in das Fachverfahren der Gewerbebehörde und sollen dadurch schneller bearbeitet werden. mehr...
Vogelsbergkreis: Erfolgsfaktor Teamarbeit
[28.08.2026] Die Finanzsoftware des Vogelsbergkreises war fast drei Jahrzehnte lang im Einsatz. Nun wurde auf ein modernes Verfahren umgestellt. Trotz der Komplexität verlief die Einführung ohne ungeplante Ausfälle des Produktivsystems. mehr...
Benediktbeuern: Einwohnermeldewesen migriert ins Rechenzentrum
[25.08.2026] Die Verwaltungsgemeinschaft Benediktbeuern lässt ihre Einwohnermeldesoftware OK.EWO seit Ende August 2025 im AKDB-Rechenzentrum betreiben. Das entlastet den EDV-Verantwortlichen vor Ort: Die Verantwortung für Datenbank, Updates und Wartung liegt jetzt bei der AKDB. mehr...
Konstanz: Kleine Lücken schließen
[17.08.2026] Die baden-württembergische Stadt Konstanz entwickelt digitale Anwendungen seit einigen Jahren selbst und setzt dabei auf Low Code. Der Schulterschluss mit anderen Kommunen ist der entscheidende Hebel. mehr...
Low Code: Schlanker und smarter
[14.08.2026] Mit der Low-Code-Plattform OutSystems kann Digitalisierung schneller, wirtschaftlicher und nachhaltiger umgesetzt werden. Diese Vorteile zeigen sich im Praxiseinsatz in zahlreichen Kommunen. mehr...
AKDB/Telecomputer: Verkehrs-IT hoch fünf
[12.08.2026] Das auf KfZ-Lösungen spezialisierte Unternehmen Telecomputer nimmt ekom21 und Komm.ONE als Gesellschafter auf und übernimmt zudem die Verkehrswesen-Bereiche von KDO und regio iT. Damit sollen die Fachverfahren und Online-Dienste der fünf beteiligten IT-Dienstleister für Kfz-Zulassung und Fahrerlaubnis gebündelt werden. mehr...
Wiesbaden: Sozialdezernat digitalisiert mit Augenmaß
[11.08.2026] Bundesweite Entwicklungen wie die Sozialstaatsreform, die Sozialplattform oder die Deutschland-App schaffen neue Rahmenbedingungen für digitale Verwaltungsprozesse im Sozialbereich. Wie eine praxisnahe Entwicklung digitaler Services gelingt, zeigt das Sozialdezernat der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. mehr...
Wiesbaden: Test von KI-Assistenz für digitalen Führerscheinantrag
[11.08.2026] Wiesbaden testet eine KI-Assistenz für den digitalen Führerscheinantrag. Bürgerinnen und Bürger können die Anwendung im Zukunftswerk erproben und dabei zeigen, wo sie den Antragsprozess bereits erleichtert und wo noch nachgebessert werden muss. mehr...
Essen: Einführung von Wero
[11.08.2026] Die Stadt Essen bietet Wero als weitere Bezahlmöglichkeit für digitale Verwaltungsleistungen an. Die europäische Lösung ergänzt unter anderem PayPal und Kreditkarte und soll Online-Zahlungen direkt vom Bankkonto erleichtern. mehr...
Minden: Online-Dienst zur An- und Abmeldung von Hunden eingeführt
[11.08.2026] Minden bündelt die digitale An- und Abmeldung von Hunden in einem Online-Dienst. Ein selbst entwickelter Workflow verteilt die Angaben innerhalb der Verwaltung und soll die Bearbeitung beschleunigen. mehr...
Advertorial: Wie Verwaltungen mit KI schneller zu besseren Abläufen kommen
[05.08.2026] Künstliche Intelligenz kann dabei helfen, Prozesse in Verwaltungen zu verbessern. Sie erstellt zum Beispiel Prozessmodelle und zeigt auf, wie Abläufe optimiert werden können. Ein Beispiel ist die PICTURE-Prozessplattform. Sie demonstriert, wie KI in der Praxis funktioniert und welche Grenzen es gibt. mehr...
Gewerbewesen: Neue Empfängerbehörden
[05.08.2026] Mit Inkrafttreten der XGewerbeordnung 1.7 werden die Behörden für Geldwäscheprävention als neue Empfänger für die automatisierte Datenübermittlung von Gewerbemeldungen aufgenommen. mehr...
ITEBO / KDO: VOIS|FSW für gemeinsamen Kunden
[03.08.2026] Den Mehrwert einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit konnten die IT-Dienstleister ITEBO und KDO jetzt erfolgreich unter Beweis stellen. Sie haben in einem gemeinsamen Projekt bei der Fahrerlaubnisbehörde eines Kunden die Software VOIS|FSW eingeführt. mehr...















