GüterslohZusammenarbeit im Urban Stack

Auf Einladung der Stadt Gütersloh trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der Partnerkommunen im Gütersloher Innovationsprojekt Urban Stack.
(Bildquelle: Stadt Gütersloh)
Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen hat zugestimmt, den Förderungszeitraum für das Smart-City-Modellprojekt Urban Stack der Stadt Gütersloh (wir berichteten) bis Ende 2027 zu verlängern. Das teilte Digitalisierungsdezernent Carsten Schlepphorst beim ersten Community-Treffen den aktuell zehn Partnerkommunen mit, die sich der Datenplattform Urban Stack bereits angeschlossen haben. Für die beteiligten Kommunen bedeutet dies nach Angaben der Stadt Gütersloh ein zusätzliches Jahr Planungssicherheit und mehr Zeit, die Weiterentwicklung der Plattform und den Austausch voranzutreiben. Mit Ende der Förderung soll der Urban Stack in eine Rechtsform überführt werden.
Neuigkeiten gab es auch hinsichtlich weiterer Neuerungen im Urban Stack zu vermelden: so arbeitet das Gütersloher Entwicklerteam laut Stadtverwaltung bereits an der Version 2, welche auch eine souveräne KI-Plattform integriert. Sie werde auf Servern in Deutschland liegen und den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) konform zur europäischen Datenschutzgrundverordnung ermöglichen. Zudem können die Partnerkommunen ab sofort eine IoT-Plattform mitnutzen, die der Stadt Gütersloh zur Übermittlung von Sensordaten dient. Über diese Art Datendrehscheibe werden etwa Klimamesswerte übertragen – von der Wetterstation bis in den Urban Stack, wo die Daten verwaltet, analysiert und grafisch dargestellt werden.
Auf großes Interesse im Rahmen des Community-Treffens stieß zudem die Low-Code-Plattform, mit der in der Urban-Stack-Gemeinschaft einfachere Anwendungen für den Verwaltungsalltag selbst programmiert werden können. Im Austausch sei deutlich geworden, dass solchen digitalen Tools ein hohes Kooperationspotenzial zugeschrieben werde, so die Stadt Gütersloh.
Wie die Stadt weiter mitteilt, soll nun in drei Arbeitsgruppen – Künstliche Intelligenz, Low Code und Internet of Things (IoT) – erprobt werden, wie die interkommunale Kooperation im Rahmen von Urban Stack zielgerichtet gestaltet werden kann. Regelmäßige Community-Treffen dienten der Verstetigung des Wissensaustausches.
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