Kommune21 im GesprächHerausforderung Registermodernisierung

Für die Registermodernisierung ist noch viel zu tun: Register sind unterschiedlich aufgebaut, einheitliche Datenstrukturen, Formate und Schnittstellen fehlen teilweise.
(Bildquelle: DepositPhotos)
Eine moderne Registerlandschaft soll dafür sorgen, dass Behörden Daten einfacher und sicher austauschen können. Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen sollen Angaben, die der Verwaltung bereits vorliegen, nicht immer wieder neu übermitteln müssen. Bis dahin ist allerdings noch viel zu tun. Register sind unterschiedlich aufgebaut, einheitliche Datenstrukturen, Formate und Schnittstellen fehlen teilweise. Hinzu kommen organisatorische und rechtliche Herausforderungen. Für die Kommunen stellt sich deshalb die Frage, welche Vorbereitungen sie bereits heute treffen können und welche Unterstützung sie bei der Umsetzung benötigen.
Darum geht es in der nächsten Ausgabe von „Kommune21 im Gespräch“. Kommune21-Chefredakteur Alexander Schaeff diskutiert mit Georg Dinter, Registermodernisierungsexperte der Komm.ONE, Margarete Jagusch, RegMo-Koordinatorin im baden-württembergischen Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Europa, sowie Benjamin Schön vom Jobcenter des Landratsamts Ostalbkreis, das an einem Pilotprojekt zur Registermodernisierung teilnimmt.
Drei Perspektiven der Registermodernisierung
Das Webinar beleuchtet die Registermodernisierung damit aus drei Perspektiven: Das Land Baden-Württemberg erläutert Strategie, Rahmenbedingungen und weitere Umsetzungsschritte. Komm.ONE ordnet die technischen Herausforderungen ein und zeigt auf, welche Voraussetzungen die Kommunen schaffen müssen. Der Ostalbkreis berichtet aus der Praxis eines Pilotprojekts und darüber, was die Umsetzung für eine kommunale Verwaltung konkret bedeutet.
Ein Schwerpunkt liegt auf den nächsten Schritten bei der Registermodernisierung. Dazu zählen der Identitätsdatenabruf (IDA), die Identifikationsnummer und das Datenschutzcockpit (DSC). Die Gesprächspartner erläutern, wie diese Bausteine zusammenspielen, welche Anforderungen daraus für die Verwaltungen entstehen und welche Erfahrungen aus der praktischen Erprobung für andere Kommunen relevant sind.
Was bedeutet „Register as a Service“?
Außerdem geht es um den Ansatz „Register as a Service“ und die Frage, wie sich die Registermodernisierung auch mit begrenzten finanziellen und personellen Ressourcen bewältigen lässt. Diskutiert wird zudem, wie Bund, Länder, Kommunen und IT-Dienstleister besser zusammenspielen können, damit aus Pilotprojekten und zentral entwickelten Komponenten möglichst schnell Lösungen für die Fläche werden.
Das kostenlose Live-Webinar startet am 22. Oktober um 11 Uhr. Es richtet sich an Verantwortliche und Beschäftigte in Kommunalverwaltungen, die sich mit Verwaltungsdigitalisierung, Registern und kommunaler IT befassen.
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