GroßbritannienTransparenz mit Prinzip
In Großbritannien darf die Öffentlichkeit ihre Meinung dazu äußern, welche Daten die Behörden künftig offenlegen sollen. Laut Francis Maude, Minister im Cabinet Office, ist dies Teil der Bemühungen, klare Prinzipien für die Realisierung der Transparenz-Offensive zu definieren. Die neu gegründete Transparenz-Kommission, das im Cabinet Office angesiedelte Public Sector Transparency Board, hat jetzt entschieden, einen ersten Entwurf der Transparenz-Prinzipien auf data.gov.uk zu veröffentlichen und für Kommentare und Verbesserungsvorschläge zur Verfügung zu stellen. Wie der britische Branchendienst Kable berichtet, zählen zu den elf Prinzipien die freie – auch kommerzielle – Weiterverwendung der Daten, deren einfache Auffindbarkeit über das Online-Portal data.gov.uk sowie die Verwendung offener Standards, welche den Empfehlungen des World Wide Web Consortiums folgen. Francis Maude: „Innerhalb von wenigen Wochen hat diese Regierung eine ganze Reihe von Datensätzen veröffentlicht, die der Öffentlichkeit nie zuvor zugänglich waren. Dabei möchten wir es aber nicht belassen. Wir wollen, dass Transparenz zu einem Kernelement der Regierungsgeschäfte wird.“
http://www.kable.co.uk
http://www.cabinetoffice.gov.uk
Zum Entwurf des Prinzipienkatalogs
Köln: GA-Lotse fürs Gesundheitsamt
[14.09.2026] Köln wird künftig die vom Gesundheitsamt Frankfurt am Main entwickelte Open-Source-Software GA-Lotse einsetzen. Beide Städte wollen ihre Erfahrungen in die weitere Entwicklung einbringen und die Lösung mit bestehenden Anwendungen verknüpfen. mehr...
NEGZ-Herbsttagung: Impulse für die Verwaltungsdigitalisierung
[10.09.2026] Bei der Herbsttagung des NEGZ haben Fachleute aus Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft aktuelle Fragen der Verwaltungsdigitalisierung diskutiert. Im Mittelpunkt standen unter anderem EUDI-Wallet, Open Source, Künstliche Intelligenz und digitale Souveränität. mehr...
Wolfsburg: Münchner Lösung im Einsatz
[12.06.2026] Die Stadt München nutzt für die Verwaltung, Auswertung, Darstellung und Aufbereitung von Verkehrserhebungen eine Eigenentwicklung. Die Stadt Wolfsburg setzt nun ebenfalls auf die Münchner Open-Source-Anwendung. mehr...
Münster: Interaktive Stadtstatistik
[10.06.2026] Münster macht kommunale Statistik interaktiv nutzbar. Ein neues Online-Portal bündelt mehr als 130 Kennzahlen zu verschiedenen Themenbereichen. Daten für alle 45 Stadtteile können in mehreren Formaten eingesehen werden: tabellarisch, im Zeitverlauf oder mit Raumbezug. mehr...
Saarland: Aufbau von zentralem Open-Data-Portal
[19.05.2026] Das Saarland baut ein zentrales Open-Data-Portal für Verwaltungsdaten auf. Die Plattform soll Daten aus Land und Kommunen bündeln und damit Verwaltung, Forschung und Wirtschaft neue Möglichkeiten eröffnen. mehr...
Wiesbaden: Eine Datenstrategie für die Landeshauptstadt
[10.03.2026] Die Stadt Wiesbaden will städtische Daten in Zukunft stärker bündeln, besser verwalten und effizient und verantwortungsvoll nutzen. Dazu wurde eine stadtweite Datenstrategie entwickelt und jetzt vorgestellt. mehr...
Hamburg: Ein Rechtsrahmen für die Datennutzung
[23.02.2026] Ein neues, von der Stadt Hamburg beauftragtes Fachgutachten will Orientierung für die moderne, datengetriebene Verwaltung schaffen. Die frei verfügbare Publikation liefert Hinweise für die Praxis und zeigt Ansatzpunkte, wie Datenteilen rechtssicher und effektiv unterstützt werden kann. mehr...
Portale: Wiesbaden goes Open Data
[05.02.2026] Eine Beta-Version ihrer Open-Data-Plattform hat die Stadt Wiesbaden vorgestellt. In der kommenden Phase sollen neue Datensätze integriert, Möglichkeiten der Datenvisualisierung ergänzt und die Plattform nutzerzentriert weiterentwickelt werden. Dafür sind verschiedene Beteiligungsformate geplant. mehr...
Schleswig-Holstein: Open-Source-Intranet pilotiert
[26.11.2025] Das Open-Source-Intranet Pleio passt der IT-Dienstleister Dataport an die Anforderungen Schleswig-Holsteins an. Aktuell wird es in Pilotkommunen erprobt und soll anschließend allen Kommunen des norddeutschen Bundeslandes angeboten werden. mehr...
Open Data: Begeisterung wecken
[24.11.2025] Was motiviert Menschen, offene Daten zu nutzen? Ein Forschungsteam an der TU Dresden hat am Beispiel des Dresdner Open-Data-Portals untersucht, wie Kommunen mit solchen Angeboten mehr Menschen erreichen und für deren Nutzung begeistern können. mehr...
Projektmanagement: Gütersloh führt OpenProject ein
[11.11.2025] Getreu dem Motto Public Money, Public Code hat die Stadt Gütersloh die Projektmanagement-Plattform OpenProject eingeführt, die auf Open-Source-Software basiert. mehr...
ZenDIS: Kommunales Open-Source-Board nimmt Arbeit auf
[10.11.2025] Das neue Kommunale Open-Source-Board soll Kommunen dabei unterstützen, digitale Souveränität durch offenen Technikeinsatz zu stärken und gemeinsam Know-how aufzubauen. Die Initiative bündelt Expertise, vernetzt Akteure und fördert den strategischen Austausch zu Open-Source-Lösungen in der Verwaltung. mehr...
Public-Data-Konferenz: Das Gold der Zukunft
[30.09.2025] Hochwertige Daten bilden für die erfolgreiche Modernisierung der öffentlichen Verwaltung eine wesentliche Grundlage. Mit der Public-Data-Konferenz lenkt das Berliner Fraunhofer-Institut FOKUS den Blick auf die Wertschöpfungspotenziale, die in öffentlichen Daten liegen. mehr...
KOSIS: Kommunale Statistikapp wird zehn
[23.06.2025] Seit zehn Jahren stellt die Statistikapp KOSIS (Kommunale Statistische InformationsSysteme) kleinräumige Daten zu den Bereichen Bevölkerung, Beschäftigung, Haushalte, Wohnungen und Wahlen zur Verfügung. Die ursprünglich in Augsburg entwickelte Lösung wird heute von bundesweit mehr als 30 Kommunen genutzt. mehr...
Dresden: Umfrage zum Open-Data-Portal
[19.05.2025] Eine Onlineumfrage soll zeigen, wie die offenen Daten der Stadt Dresden noch besser sicht- und nutzbar gemacht werden können. Bis zum 31. Mai können interessierte Bürgerinnen und Bürger dazu Rückmeldung geben. mehr...

















