GDI-DEBetriebsplanung mit Partnern
Seit Anfang Dezember wird an dem Betriebsmodell für die Geodaten-Infrastruktur Deutschland (GDI-DE) gearbeitet. Ziel ist die Analyse von Optimierungspotenzialen durch Geodaten und Geodatendienste in Geschäfts- und Verwaltungsprozessen, um Anforderungen für den zukünftigen Aufbau, Ausbau und Betrieb der GDI-DE ableiten zu können. Wie die Koordinierungsstelle GDI-DE im Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) nun mitteilt, wurden hierfür Kooperationen mit Partnern aus der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) und dem Kreis Bergstraße sowie den Ländern Schleswig-Holstein, Bayern und Hessen geschlossen. Die gemeinsam ausgewählten Prozesse Breitband-Ausbau, Baugenehmigungsverfahren, Aufgrabungsgenehmigung, Schülerticket und INSPIRE würden bereits ein breites Einsatzspektrum von Geodaten abdecken. Zudem liegen nach Angaben der Koordinierungsstelle GDI-DE aus der Metropolregion Rhein-Neckar und dem Land Schleswig-Holstein erste Zahlen hinsichtlich der zu untersuchenden Prozesse vor. So bieten etwa die 15 Kreise und kreisfreien Städte der MRN 15 verschiedene Antragsformulare und Abläufe für den Prozess Aufbruchgenehmigung an. Durch die Einbindung von Geodaten und Geodatendiensten sollen hier Optimierungspotenziale von bis zu 25 Prozent für den Gesamtprozess erzielt werden können. Im schleswig-holsteinischen Kreis Rendsburg-Eckernförde ist geplant, die Bearbeitungsdauer der jährlich etwa 3.000 Baugenehmigungsverfahren durch den gezielten Einsatz einer Geodaten-Infrastruktur von aktuell 70 auf rund 30 Tage zu senken. Die Prozesse werden im Rahmen der Betriebsplanung der GDI-DE bis Ende April 2011 aufgenommen und analysiert. Erste Ergebnisse der Prozessaufnahme sollen auf der CeBIT 2011 präsentiert werden.
Mainz: WebGIS wird modernisiert
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Haar: 3D-Stadtmodell wird erweitert
[11.02.2026] Beim Ausbau ihres 3D-Stadtmodells wird die bayerische Stadt Haar von GIS-Anbieter RIWA unterstützt. Für dieses Jahr sind zahlreiche Ergänzungen geplant. mehr...
Weinheim: Interaktives 3D-Stadtmodell
[10.02.2026] Die Stadt Weinheim hat ein 3D-Stadtmodell in ihr Geoportal integriert und lässt sich damit digital jetzt aus neuen Perspektiven erleben. mehr...
Kreis Calw: Neues Geoportal mit Terratwin
[29.01.2026] Um komplexe Daten transparent und einfach zugänglich zu machen, hat das Landratsamt Calw sein Geo-Informationssystem (GIS) auf die Plattform Terratwin umgestellt. Die Lösung des gleichnamigen Anbieters ist auf allen Endgeräten und somit auch mobil nutzbar. mehr...
Wiesbaden: Digitaler Zwilling mit Baustellenüberblick
[13.01.2026] Wiesbaden hat den Digitalen Zwilling der Stadt um den Baustellenmelder ergänzt. Somit erhalten die Bürgerinnen und Bürger wichtige Informationen rund um aktuelle und geplante Baustellen über eine zentrale Plattform. mehr...
Braunschweig: Warum heißt die Straße so?
[12.01.2026] Das Geoportal der Stadt Braunschweig bietet einen neuen Service. Neben Daten zu Schulradwegen, Starkregenfolgen, Stadtbäumen und weiteren Themen liefert es nun Hintergründe zu Straßennamen. Per QR-Code am Straßenschild sollen diese in Zukunft auch direkt vor Ort abrufbar sein. mehr...
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[02.12.2025] In Karlsruhe soll die Klimafolgenanpassung messbar, vorausschauend und smart gestaltet werden. Mit diesem Ziel baut die Stadt im Projekt Sensor City einen Digitalen Klimazwilling auf, der Geodaten und die Messwerte von Internet-of-Things-Sensoren nutzt. mehr...
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[27.11.2025] Ruderatshofen will besser auf Starkregenereignisse und Überflutungen vorbereitet sein. Damit geeignete Schutzmaßnahmen erkannt werden können, hat GIS-Anbieter RIWA ein 3D-Geländemodell vom Gemeindegebiet und den umliegenden Flächen erstellt. Dank Drohnentechnologie konnten 19 Hektar Land innerhalb eines Tages erfasst werden. mehr...
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