Kreis Anhalt-Bitterfeld100. KITU-Mitglied

Der Kreis Anhalt-Bitterfeld ist das 100. KITU-Mitglied.
v.l.: Jan Petereit, Beauftragter des KITU-Vorstands; Andy Grabner, Landrat Kreis Anhalt-Bitterfeld
Der Kreis Anhalt-Bitterfeld ist der Kommunalen IT-Union (KITU) beigetreten. Das teilt jetzt IT-Dienstleister KID Magdeburg mit. Damit zähle die im Jahr 2009 gegründete KITU 100 Mitglieder. Die Genossenschaft will die interkommunale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der IT in Sachsen-Anhalt erleichtern. Gründungsmitglieder waren neben KID Magdeburg die Landeshauptstadt Magdeburg und die Gemeinde Barleben. Weitere Mitglieder sind Landkreise, Städte und Gemeinden, Stiftungen, Anstalten des öffentlichen Rechts, Körperschaften des öffentlichen Rechts, Bildungseinrichtungen, Vereine sowie Zweckverbände aus Sachsen-Anhalt. Schwerpunktthemen der KITU seien heute die Digitalisierung und die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG). Durch seine KITU-Mitgliedschaft profitiert der Kreis Anhalt-Bitterfeld von der Nutzung größerer Strukturen und der Bündelung des Bedarfs an IT-Leistungen, erklärt KID Magdeburg. Ebenfalls kommen ihm die Erfahrungen der KITU-Experten zugute. Es entstehen Einsparpotenziale durch einen ausschreibungsfreien Leistungsbezug auf der Grundlage bestehender Rahmenverträge. Weitere Einspareffekte entstehen durch Mengenrabatte bei der Beschaffung von Hard- und Software sowie bei den damit verbundenen Schulungs-, Wartungs- und Unterstützungsdienstleistungen. Auch die Bereitstellung und Anwendungsbetreuung von Fachverfahren im originär kommunalen Umfeld ist möglich. Mittelfristig sei im Landkreis Anhalt-Bitterfeld die Hardware-Beschaffung aus den KITU-Rahmenverträgen, die Erstellung eines Druck- und Kopierkonzepts sowie die Beschaffung im Rahmen des DigitalPakts Schule geplant. Hilfreich dafür sei nicht zuletzt der Erfahrungsaustausch mit anderen Genossenschaftsmitgliedern in diversen KITU-Arbeitskreisen. In der Genossenschaft ist die große Mehrheit der Gemeinden und Landkreise Sachsen-Anhalts vertreten. Der Kreis Anhalt-Bitterfeld verspreche sich von der Mitgliedschaft deshalb auch ein gemeinsames Auftreten gegenüber Land und Bund bei der OZG-Umsetzung. „Digitalisierung und die Umsetzung des OZG sind für eine gedeihliche Zukunftsentwicklung des Landkreis Anhalt-Bitterfeld unabdingbar“, fasst Landrat Andy Grabner den Nutzen für den Landkreis zusammen. „Wir freuen uns auf eine erfolgreiche und spannende Zusammenarbeit in der KITU.“ Dem fügt der KITU-Vorstandsvorsitzende Martin Steffen hinzu: „Der Landkreis Anhalt-Bitterfeld wird unsere Genossenschaft durch Fachwissen bereichern und damit zur Stärkung der KITU beitragen. Weiterhin werden sich Synergieeffekte aus der Zusammenarbeit in der Genossenschaft für den Landkreis Anhalt-Bitterfeld ergeben.“
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