Samstag, 6. Juni 2026

BerlinALKIS gestartet

[15.01.2016] Ende vergangenen Jahres hat das Land Berlin auf das Fachverfahren ALKIS umgestellt. Gleichzeitig sind die dezentralen Datenbanken zusammengeführt worden.
Insgesamt 400.000 Flurstücke und 550.000 Gebäude sind im Amtlichen Liegenschaftskatasterinformationssystem des Landes Berlin erfasst.

Insgesamt 400.000 Flurstücke und 550.000 Gebäude sind im Amtlichen Liegenschaftskatasterinformationssystem des Landes Berlin erfasst.

(Bildquelle: Horst Schröder / pixelio.de)

Seit dem 1. Dezember 2015 wird im Land Berlin das Liegenschaftskataster in ALKIS (Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem) geführt. Wie der Anbieter von Geografischen Informationssystemen (GIS) AED-Sicad mitteilt, sind insgesamt 400.000 Flurstücke und 550.000 Gebäude darin erfasst. Die Realisierung sei unter der Leitung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung III Geoinformation und unter Mitwirkung der bezirklichen Vermessungsstellen erfolgt. Für alle ALKIS-Komponenten wie Datenhaltung, Datenerfassung, Qualifizierung und Auskunft komme die 3A Produktlinie von AED-Sicad zum Einsatz. Mit ALKIS sei außerdem das geodätische Referenzsystem ETRS89/UTM für das Liegenschaftskataster eingeführt worden. An dem Projekt waren neben der Verwaltung und dem Unternehmen AED-Sicad als Software-Lösungslieferant und fachlicher Dienstleister, das IT-Dienstleistungszentrum (ITDZ) Berlin und das Unternehmen Fujitsu Technology Solutions als Berater des ITDZ und Hardware-Lieferant beteiligt gewesen. Mit der ALKIS-Einführung seien die bisherigen dezentralen Datenbanken zentralisiert worden, was eine einvernehmliche Abstimmung zwischen der Senatsverwaltung und den für die Führung des Liegenschaftskatasters zuständigen zwölf Bezirken notwendig gemacht habe. Die Ausgangsdaten Automatisierte Liegenschaftskarte und Automatisiertes Liegenschaftsbuch seien zunächst in den Bezirken bereinigt und dann auf Basis eines umfangreichen Migrationskonzepts in das neue Datenmodell überführt worden. Die technische Umsetzung sei bei AED-Sicad erfolgt. Der Aufbau von Bereitstellungs- und Auskunftskomponente lag in der Verantwortung der Senatsverwaltung und ist durch Anwendungstests aus den Bezirken unterstützt worden, teilt das GIS-Unternehmen mit.





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