Freitag, 26. Juni 2026

Main-Kinzig-KreisAutomatisiertes Deponie-Controlling

[15.07.2015] Auf ein zentrales Datenerfassungs- und Auswertesystem setzt der Main-Kinzig-Kreis beim Deponie-Controlling. Automatisierte Abläufe bei der Datenverarbeitung sind das Ziel.
Der Main-Kinzig-Kreis strebt ein automatisiertes Deponie-Controlling an.

Der Main-Kinzig-Kreis strebt ein automatisiertes Deponie-Controlling an.

(Bildquelle: Disy Informationssysteme GmbH)

Neue Wege beim Deponie-Controlling geht der Main-Kinzig Kreis. Dazu hat die hessische Kommune den Cadenza Deponie-Manager von Disy eingeführt. Wie das Unternehmen meldet, bietet die Lösung nicht nur eine zentrale, einheitliche Datenhaltung an, sondern auch standardisierte Auswertungen für ein permanentes, unterjähriges Monitoring inklusive integriertem Geo-Informationssystem (GIS). Ende 2014 habe die Kommune den Cadenza Deponie-Manager eingeführt. Seitdem werden sämtliche Daten aus den Bereichen Gas, Grund-, Sicker- und Oberflächenwasser, Wartungen, Setzungen, Meteorologie sowie die Geodaten zentral und einheitlich verwaltet. Auch externe Dienstleister werden dank der Web-Lösung des Managers zur Datenerfassung eingebunden. Über eigene Zugänge stehen außerdem Dritten sämtliche für ihre Aufgaben notwendigen Funktionalitäten jederzeit zur Verfügung. Jetzt werden laut der Meldung die neu auf den Deponien installierten Datenlogger zusammen mit bereits bestehenden in den Cadenza Deponie-Manager eingebunden. Die Daten werden zunächst aggregiert und über eine automatisierte Schnittstelle regelmäßig importiert. Die manuelle Dateneingabe entfalle. Zusätzlich werden Daten übernommen, welche für feingranulare Analysen zur Verfügung stehen. „Mit Einführung des Projekts und dem Cadenza Deponie-Manager haben wir die Weichen hin zu einem innovativen und automatisierten Deponie-Controlling gestellt“, erklärt Michael Werbeck, Betriebsbeauftragter für Abfall und zuständiger Projektleiter beim Eigenbetrieb Abfallwirtschaft des Main-Kinzig-Kreises. Künftig sollen laut Disy im Bereich Abfall Deklarationsanalysen verwaltet und deren Gültigkeit sowie Abweichungen automatisiert überwacht werden. Geplant sei auch, das Betriebstagebuch zu ergänzen, sodass alle relevanten Informationen zentral zur Verfügung stehen. Der Kreis will außerdem ausgewählte Auswertungen über Schautafeln und Monitore der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen.





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