Montag, 21. September 2026

ITDZ BerlinBeitritt zur OSB Alliance

[21.12.2021] Einer der Schwerpunkte des Berliner Koalitionsvertrags ist die Förderung von Open Source in der Verwaltung. Nun ist der zentrale IT-Dienstleister des Landes, das ITDZ, dem Bündnis beigetreten. Zudem soll beim ITDZ Berlin ein „Kompetenzzentrum Open Source“ eingerichtet werden.

Der zentrale IT Dienstleister der Berliner Verwaltung, das ITDZ, ist neues Mitglied der Open Source Business (OSB) Alliance – Bundesverband für digitale Souveränität. Das ITDZ Berlin ist der erste kommunale IT-Landesdienstleister, der dem Bündnis mit rund 170 Mitgliedsunternehmen beigetreten ist. Im neuen Koalitionsvertrag legt der Berliner Senat einen seiner Schwerpunkte auf die Förderung von Open Source in der Verwaltung, berichtet das ITDZ. So sollen bevorzugt IT-Lösungen unter freien Lizenzen beschafft und Strukturen zur Pflege und Weiterentwicklung von Open-Source-Lösungen entwickelt werden. Zudem solle beim ITDZ Berlin ein „Kompetenzzentrum Open Source“ eingerichtet werden. Besondere Bedeutung habe der Einsatz von Open Source Software für das Thema digitale Souveränität. Bei der zunehmenden Digitalisierung der Verwaltung ermögliche eine unabhängige Informationstechnik die hoheitliche und selbstbestimmte Verwendung und Speicherung von Daten. Gleichzeitig sei eine vertrauenswürdige IT die Basis für eine hohe Akzeptanz staatlicher Online-Dienstleistungen bei den Bürgern. Mit dem Beitritt zur OSB Alliance lege das ITDZ Berlin einen weiteren wichtigen Grundstein, um die Entwicklung der Digitalisierung in der Berliner Verwaltung voranzutreiben, erklärte der IT-Dienstleister.





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