StudieBerufsschulen nicht digital genug
Berufsschule und Ausbildung hinken beim Thema Digitalisierung hinterher. Das geht aus dem Monitor Digitale Bildung der Bertelsmann Stiftung hervor, dessen erste Ausgabe digitales Lernen in der Berufsausbildung untersucht. Laut der Studie setzen zwar 97 Prozent der Berufsschullehrer das Internet zur Recherche im Unterricht ein, nur 34 Prozent nutzen hingegen Lern-Management-Systeme, Selbstlernprogramme oder digitale Medien zur Entwicklung eigenständiger Inhalte. Demzufolge sehen auch nur 33 Prozent der Berufsschullehrer digitale Lerntechnologien als Möglichkeit, zu besseren Lernergebnissen zu kommen. Wie die Bertelsmann Stiftung weiter mitteilt, finden sich unter den Befürwortern digitaler Medien vor allem erfahrene Berufsschullehrer: Immerhin 77 Prozent derjenigen mit mehr als zehn Jahren Berufserfahrung nutzen Software im Unterricht, gefolgt von Wikis (70 Prozent) und elektronischen Tests (43 Prozent). Angesichts von 41.000 nicht besetzten Ausbildungsstellen im Jahr 2015 stünden die Betriebe und Berufsschulen unter Druck, ihre Attraktivität zu erhöhen, so die Bertelsmann Stiftung. Vorstand Jörg Dräger warnt aber: „Digitales Lernen ist weit mehr als ein Imagefaktor. Berufsschulen und Betriebe brauchen Strategien fürs digitale Zeitalter. Nur so können sie das Potenzial neuer Technologien für chancengerechte Bildung nutzen.“ Wie der Monitor Digitale Bildung zeigt, scheitert Innovation in der Berufsausbildung vor allem an mangelnden Kompetenzen und Ressourcen. So vermissen etwa viele Lehrer und Ausbilder Orientierungshilfen im Angebot digitaler Lernhilfen, klagen über Zeitmangel oder eine fehlende Anrechnung des Mehraufwands. Und: Nur 38 Prozent aller Berufsschulen in Deutschland verfügen überhaupt über eine WLAN-Versorgung von guter Qualität; 40 Prozent hingegen haben überhaupt kein WLAN. Dräger: „Digitales Lernen braucht gute Infrastruktur und Qualifizierung. Ohne zuverlässiges WLAN kann pädagogische Innovation nicht funktionieren.“
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[23.04.2026] Alle 100 städtischen Schulen in Hannover haben die Cloud-Lösung Microsoft 365 aktiv eingesetzt – allerdings, ohne die passende Lizenz zu besitzen, welche die Nutzung im Schulkontext absichert. Die Stadt verhängte vorerst einen Nutzungsstopp und will prüfen, wie es zu der fehlerhaften Einschätzung kam. mehr...
Bremen: Pionier für telli
[21.04.2026] Bremen hat als erstes Bundesland mit telli eine landesweite KI-Plattform für Schulen eingeführt. Finanziert über Mittel des DigitalPakts Schule steht die Plattform den Schulen der Freien Hansestadt kostenfrei zur Verfügung. mehr...
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[16.04.2026] Niedersachsen hat einen Webshop für die Bestellung digitaler Endgeräte an Schulen freigeschaltet. Das Land stellt dafür bis 2031 rund 800 Millionen Euro bereit. Ab dem Schuljahr 2026/2027 sollen zunächst siebte Klassen und Lehrkräfte ausgestattet werden. mehr...
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[13.04.2026] In Berlin verfügen alle öffentlichen Schulen nun über schnelles Internet. Möglich wurde das durch ein vom ITDZ koordiniertes landesweites Programm. Mit einer Reform des Schulgesetzes sichert der Senat die weitere digitale Schulentwicklung rechtlich stärker ab. mehr...
Digitale Bildung: Zehn Jahre Smart Schools
[09.04.2026] Seit zehn Jahren würdigt der Smart-School-Wettbewerb Schulen, die digitale Bildung, Infrastruktur und Lehrkräftefortbildung zusammenbringen. Rahmenbedingungen und Schwerpunktthemen sind im Wandel – doch die Digitalisierung im Bildungsbereich geht weiter. mehr...
Thüringen: KI verstehen mit telli
[09.04.2026] Der KI-Chatbot telli steht ab sofort allen Schulen in Thüringen zur Nutzung zur Verfügung. Der Freistaat profitiert dabei von den Erfahrungen anderer Bundesländer und setzt zugleich eigene Schwerpunkte bei der pädagogischen Begleitung. mehr...
Kommunale Spitzenverbände: Digitalpakt 2.0 mit verschobenem Start?
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Digitales Lernen: Eintauchen in den Lernstoff
[31.03.2026] Der Digitalpakt 2.0 fördert unter anderem die Einführung KI-gestützter, adaptiver Lernsysteme und die Entwicklung digitaler Unterrichtskonzepte. Damit eröffnet sich eine Chance für Schulen, immersive Lernräume einzurichten – ein Konzept, mit dem andere Länder bereits gute Erfahrungen gemacht haben. mehr...
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Hannover: Zwischenbilanz zum Einsatz von Microsoft 365 an Schulen
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