Freitag, 27. März 2026

AachenDashboard bahnt den Weg

[25.03.2022] Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen können ab sofort ein Dashboard nutzen, das ihnen Informationen über Mobilitätsangebote vor Ort liefert. Entwickelt haben es regio IT und Staex in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Aachen.

Die Stadt Aachen stellt ab sofort ein Dashboard bereit, welches den Bürgerinnen und Bürgern durch die Vernetzung von Parkplätzen, Ladestationen für Elektrofahrzeuge, öffentlichen Verkehrsmitteln und vielem mehr intelligente Informationen über die Mobilitätsangebote vor Ort liefert. Die beiden Entwickler des Dashboards, der städtische IT-Dienstleister regio IT und das Start-up Staex, berichten, dass sie rund ein halbes Jahr lang mit dem städtischen Team an der Entwicklung des neuen Tools gearbeitet haben (wir berichteten).
Das benutzerfreundliche Dashboard rücke nun etliche Faktoren rund ums Thema Mobilität gleichzeitig ins Blickfeld. Hierzu zählten unter anderem Parken, Verkehrslage, Radverkehr, Mobility Sharing, ÖPNV und Baustellen.
Des Weiteren sei vorgesehen, das Dashboard um Informationen zum Güterverkehr sowie zu Standorten von Paketstationen oder Streetscootern zu erweitern. Auch eine Dialog-Funktion, über die Bürgerinnen und Bürger den zuständigen Behörden Meldung zu Problemstellen machen können, sei anvisiert.
Wie die Entwickler mitteilen, werden Geräte und Software, die in Smart Cities zum Einsatz kommen, von vielen verschiedenen Partnern bereitgestellt. Die Verknüpfung dieser IT-Komponenten habe sich in der Vergangenheit als große Herausforderung für herkömmliche IT-Management-Lösungen erwiesen. Daher habe sich die regio iT mit der Staex zusammengetan: Das Start-up biete eine ganz neue und innovative Plattform an, die eine Verbindung und Orchestrierung der Geräte in einer hochgradig verteilten Umgebung unkompliziert möglich macht – genau das, was in einer Smart City benötigt werde.
Mit Staex könnten alle Geräte in der Smart City nahtlos miteinander kommunizieren. Zudem sei die von der regio iT, der Kommune sowie den Hardware-Partnern verwendete Software einfach zu verwalten, ganz ohne einen zentralen Verwaltungsdienst. Das bedeute auch, dass die smarten Städte für die künftige Zusammenarbeit zwischen den Partnern und der Verwaltung skalierbar sind und der Service für die Bürgerinnen und Bürger perspektivisch weiter ausgebaut werden kann.
Diese Kooperation stelle Weichen: Gemeinsam hätten die beiden Partner mit ihrem Prototypen des Mobilitäts-Dashboard ein neues Modell für Smart-City-Infrastrukturen geschaffen. Nun wollten sie auch andere Smart Cities weiter voranbringen.





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