Deutsche TelekomDe-Mail im Aufwind

De-Mail ermöglicht es, Nachrichten und Dokumente über das Internet vertraulich, sicher und nachweisbar zu versenden und zu empfangen.
(Bildquelle: Bundesministerium des Innern / www.cio.bund.de)
Die Deutsche Telekom vermeldete kurz vor Jahreswechsel ein großes Interesse des öffentlichen Sektors an De-Mail. Bislang habe das Unternehmen als De-Mail-Provider schon mehr als 500 Aufträge der öffentlichen Verwaltung erhalten, heißt es in einer Pressemitteilung. De-Mail ermöglicht es, Nachrichten und Dokumente über das Internet vertraulich, sicher und nachweisbar zu versenden und zu empfangen. Die Telekom erwartet, dass das E-Government-Gesetz, das im August vergangenen Jahres in Kraft getreten ist, die Nachfrage weiter verstärken wird. Zudem habe das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) als De-Mail-Aufsichtsbehörde die Vorrechtphase zur Vergabe von De-Mail-Domains bis zum 30. Juni 2014 verlängert. Unternehmen, Behörden und die öffentliche Verwaltung, die sich für De-Mail registrieren, können bis dahin eine De-Mail-Subdomain mit ihrem Namen beantragen. Laut Deutscher Telekom können sich die Bürger durch die Nutzung von De-Mail den Gang zur Behörde und damit lange Wartezeiten ersparen. Gemeinsam mit der Stadt Potsdam und dem Potsdam eGovernment Competence Center (IfG.CC) habe die Telekom die Geschäftsprozesse und Brief-Kommunikation der Stadtverwaltung analysiert und ein erhebliches Nutzen- und Ergebnispotenzial beim Einsatz von De-Mail identifiziert. Die Ergebnisse ließen sich auch auf andere Städte übertragen.
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