NiedersachsenDigital Deutsch lernen
Im Rahmen des Projekts „Digital Deutsch lernen“ unterstützt das Land Niedersachsen Kinder und Jugendliche mit Fluchtgeschichte beim Erlernen der deutschen Sprache. Partner des Projekts sind das Unternehmen Ricoh Deutschland, der Verein n-21 und die Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM). „Die Niedersächsische Landesregierung bietet den Schulen bereits einen gut gefüllten Baukasten an, um Flüchtlingskindern und -jugendlichen den Erwerb der deutschen Sprache zu erleichtern. Gemeinsam mit unseren Partnern können wir mit ,Digital Deutsch lernen‘ ein weiteres innovatives Instrument anbieten, das auch Kinder in Erstaufnahmeeinrichtungen und Notunterkünften fördern kann“, erklärt dazu Niedersachsens Kultusministerin Frauke Heiligenstadt. Wie aus einer Pressemeldung des niedersächsischen Kultusministeriums hervorgeht, besteht „Digital Deutsch lernen“ aus zwei Teilprojekten. Zum einen werden seit April 2016 an Medienzentren in ganz Niedersachsen Tablet-Sets zu je zweimal 20 Geräten zum Verleih an Schulen mit Sprachlernklassen zur Verfügung gestellt. Ricoh und das Unternehmen Acer haben dem Verein n-21 weitere 50 Tablets gespendet, die zu Sprachförderzwecken an die Schulen verliehen werden können. Die Investitionen betragen laut Kultusministerium rund 350.000 Euro; insgesamt werden 600 Tablets im Einsatz sein, die räumlich an die 15 Sprachbildungszentren in Niedersachsen gekoppelt sind. In einem zweiten Teilprojekt ermöglicht es das Unternehmen Ricoh, durch die Bereitstellung von Videokonferenzsystemen in Erstaufnahmeeinrichtungen und Notunterkünften den Unterricht zum Spracherwerb per Videokonferenz durchzuführen. Die Hardware werde bis Ende des Schuljahres 2017/2018 von Ricoh über den Verein n-21 kostenlos zur Verfügung gestellt. Das Unterrichtskonzept werde zunächst an den Standorten Cuxhaven-Altenwalde und Ehra-Lessien sowie in Kürze in Friedland erprobt. An den Pilotstandorten werden regionale Schulen als Partner einbezogen, um den sprachpraktischen, aber auch den interkulturellen Austausch zwischen den Flüchtlingskindern und den Schülern vor Ort zu ermöglichen. Praktisch durchgeführt wird der Live-Unterricht vom Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ). Kultusministerin Frauke Heiligenstadt: „Digitale Medien sind eine gute Ergänzung zu unseren bisherigen Sprachfördermaßnahmen, weil sie es etwa durch die Einbindung von Bildern und Ton auch denjenigen leicht machen, die deutsche Sprache zu lernen, die keine Kenntnisse der lateinischen Buchstaben haben. Und da in vielen Flüchtlingsfamilien Smartphones vorhanden sind, können Kinder mit einer App auch gut zuhause weiterlernen.“
Bitkom: Schulen erhalten Smart-School-Siegel
[24.04.2026] Bundesbildungsministerin Karin Prien hat in Berlin Schulen für herausragende digitale Bildungskonzepte ausgezeichnet. Der Wettbewerb des Branchenverbands Bitkom zeigt, wie sich digitale Innovationen im Unterricht erfolgreich umsetzen lassen und künftig stärker verbreitet werden sollen. mehr...
Hannover: Lizenzpanne mit Microsoft 365
[23.04.2026] Alle 100 städtischen Schulen in Hannover haben die Cloud-Lösung Microsoft 365 aktiv eingesetzt – allerdings, ohne die passende Lizenz zu besitzen, welche die Nutzung im Schulkontext absichert. Die Stadt verhängte vorerst einen Nutzungsstopp und will prüfen, wie es zu der fehlerhaften Einschätzung kam. mehr...
Bremen: Pionier für telli
[21.04.2026] Bremen hat als erstes Bundesland mit telli eine landesweite KI-Plattform für Schulen eingeführt. Finanziert über Mittel des DigitalPakts Schule steht die Plattform den Schulen der Freien Hansestadt kostenfrei zur Verfügung. mehr...
Niedersachsen: Webshop für Schul-Hardware
[16.04.2026] Niedersachsen hat einen Webshop für die Bestellung digitaler Endgeräte an Schulen freigeschaltet. Das Land stellt dafür bis 2031 rund 800 Millionen Euro bereit. Ab dem Schuljahr 2026/2027 sollen zunächst siebte Klassen und Lehrkräfte ausgestattet werden. mehr...
Berlin: Schnelles Internet für alle Schulen
[13.04.2026] In Berlin verfügen alle öffentlichen Schulen nun über schnelles Internet. Möglich wurde das durch ein vom ITDZ koordiniertes landesweites Programm. Mit einer Reform des Schulgesetzes sichert der Senat die weitere digitale Schulentwicklung rechtlich stärker ab. mehr...
Digitale Bildung: Zehn Jahre Smart Schools
[09.04.2026] Seit zehn Jahren würdigt der Smart-School-Wettbewerb Schulen, die digitale Bildung, Infrastruktur und Lehrkräftefortbildung zusammenbringen. Rahmenbedingungen und Schwerpunktthemen sind im Wandel – doch die Digitalisierung im Bildungsbereich geht weiter. mehr...
Thüringen: KI verstehen mit telli
[09.04.2026] Der KI-Chatbot telli steht ab sofort allen Schulen in Thüringen zur Nutzung zur Verfügung. Der Freistaat profitiert dabei von den Erfahrungen anderer Bundesländer und setzt zugleich eigene Schwerpunkte bei der pädagogischen Begleitung. mehr...
Kommunale Spitzenverbände: Digitalpakt 2.0 mit verschobenem Start?
[01.04.2026] Die kommunalen Spitzenverbände kritisieren geplante Änderungen zum Digitalpakt 2.0: Der für 2025 vereinbarte Starttermin soll um ein Jahr verschoben werden. Viele Kommunen haben mit Blick auf die Vereinbarung schon 2025 teure digitale Ausstattung beschafft – und könnten dann ohne Finanzierung dastehen. mehr...
Digitales Lernen: Eintauchen in den Lernstoff
[31.03.2026] Der Digitalpakt 2.0 fördert unter anderem die Einführung KI-gestützter, adaptiver Lernsysteme und die Entwicklung digitaler Unterrichtskonzepte. Damit eröffnet sich eine Chance für Schulen, immersive Lernräume einzurichten – ein Konzept, mit dem andere Länder bereits gute Erfahrungen gemacht haben. mehr...
Aachen: Automat für Medienkonzepte
[27.03.2026] Die StädteRegion Aachen bietet ihren Schulen ein Online-Tool an, mit dem sie ihre Medienkonzepte schneller und gezielter überarbeiten können. Der sogenannte Konzept-O-Mat erfasst den Ist-Zustand der Schule, zeigt Lücken im jeweiligen Konzept auf und gibt Verbesserungshinweise. mehr...
Hannover: Zwischenbilanz zum Einsatz von Microsoft 365 an Schulen
[18.03.2026] Hannover nutzt Microsoft 365 auch im Bildungsbereich. Die Stadt ist sich des Datenschutzrisikos bewusst, lehnt europäische Open-Source-Alternativen aber ab. Nun sollen bessere Rahmenbedingungen für den Microsoft-Einsatz geschaffen werden – mit Vorbildcharakter für weitere Schulen im Land. mehr...
Nürnberg: Schul-IT als Daueraufgabe
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Neuwied: 2,4 Millionen Euro für die Lerninfrastruktur
[13.03.2026] Mit einem Medienentwicklungsplan für die Jahre 2026 bis 2030 stellt Neuwied rund 2,4 Millionen Euro für die digitale Ausstattung und Betreuung städtischer Schulen bereit. Mit den Mitteln soll die Lerninfrastruktur weiter modernisiert und gesichert werden. Auch ein verlässlicher IT-Support ist vorgesehen. mehr...
Niedersachsen: telli lehrt KI-Einsatz
[24.02.2026] Schule sollte junge Menschen dazu befähigen, KI kritisch, reflektiert und kompetent zu nutzen. Mit diesem Ziel nimmt jetzt Schul-Chatbot Telli in Niedersachsen seine Arbeit auf. Die datenschutzkonforme Open-Source-Lösung kann sowohl für die Unterrichtsvorbereitung als auch das fächerübergreifende, individuelle Lernen herangezogen werden. mehr...
Digitalpakt 2.0: KISA begleitet Schulen
[23.01.2026] Mit dem Digitalpakt 2.0 geht das Förderprogramm zur Digitalisierung an den Schulen in die Fortsetzung. Der Zweckverband Kommunale Informationsverarbeitung Sachsen (KISA) unterstützt Schulen und Schulträger mit passgenauer Beratung, Betreuung und erprobter Hardware. mehr...






















