Kreis PinnebergDigitalisierte Sozialplanung voranbringen
Im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) wollen das Land Schleswig-Holstein und der Kreis Pinneberg enger zusammenarbeiten. Dabei soll es vor allem um die effiziente Nutzung von Daten im Sozialbereich und eine bürgerfreundliche und digitale Verwaltung der Zukunft gehen. Dies verabredeten bei einem Treffen in Pinneberg Staatssekretär Dirk Schrödter, Chef der Staatskanzlei, und die Landrätin des Kreises Pinneberg, Elfi Heesch. Die Daten könnten für eine bessere Lebensqualität der Menschen und die wirtschaftliche Entwicklung von Regionen noch stärker genutzt werden, so Schrödter. Schon jetzt sei der Kreis Pinneberg mit seiner digitalisierten Sozialplanung vorbildlich. Modernste Technologien könnten konkrete Vorteile in diesem Bereich schaffen, so Schrödter. Auch Landrätin Heesch betonte, dass in der Sozialpolitik – aber auch in andern Politikfeldern – verlässliche Daten gebraucht würden, aus denen effektive Handlungsempfehlungen für eine evidenzbasierte Politikberatung abgeleitet werden könnten.
Vor rund vier Jahren hat die Sozialplanung des Kreises Pinneberg damit begonnen, die vorhandenen Daten aus der Verwaltung systematisch zu sammeln und zu vernetzen, berichtet die schleswig-holsteinische Staatskanzlei. Dabei setze die Sozialplanung auf ein Modul der Business-Intelligence(BI)-Lösung Board, dessen Entwicklung von ihr initiiert und mit externen Dienstleistern realisiert worden sei. Für die Auswertung der Daten nutze der Kreis Pinneberg mittlerweile KI-Technologie und algorithmische Analysen. Die Informationen aus der Sozialplanung des Kreises erzeugten bereits heute Mehrwerte für gesellschaftliche, sozialpolitische und wirtschaftliche Bereiche. Um einen einfachen Zugang zu komplexen Daten – auch für Bürger – zu ermöglichen, habe die Sozialplanung des Kreises die Mobil-App „FOKUS PI“ mit einem integrierten digitalen Sozialbericht entwickelt. Mit wenigen Klicks könnten dort Daten wie etwa die Entwicklung der Geburtenrate in Elmshorn oder der Anteil des Motorisierungsgrades in einzelnen Kommunen abgerufen werden.
Konstanz: Kleine Lücken schließen
[17.08.2026] Die baden-württembergische Stadt Konstanz entwickelt digitale Anwendungen seit einigen Jahren selbst und setzt dabei auf Low Code. Der Schulterschluss mit anderen Kommunen ist der entscheidende Hebel. mehr...
Low Code: Schlanker und smarter
[14.08.2026] Mit der Low-Code-Plattform OutSystems kann Digitalisierung schneller, wirtschaftlicher und nachhaltiger umgesetzt werden. Diese Vorteile zeigen sich im Praxiseinsatz in zahlreichen Kommunen. mehr...
AKDB/Telecomputer: Verkehrs-IT hoch fünf
[12.08.2026] Das auf KfZ-Lösungen spezialisierte Unternehmen Telecomputer nimmt ekom21 und Komm.ONE als Gesellschafter auf und übernimmt zudem die Verkehrswesen-Bereiche von KDO und regio iT. Damit sollen die Fachverfahren und Online-Dienste der fünf beteiligten IT-Dienstleister für Kfz-Zulassung und Fahrerlaubnis gebündelt werden. mehr...
Wiesbaden: Sozialdezernat digitalisiert mit Augenmaß
[11.08.2026] Bundesweite Entwicklungen wie die Sozialstaatsreform, die Sozialplattform oder die Deutschland-App schaffen neue Rahmenbedingungen für digitale Verwaltungsprozesse im Sozialbereich. Wie eine praxisnahe Entwicklung digitaler Services gelingt, zeigt das Sozialdezernat der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. mehr...
Wiesbaden: Test von KI-Assistenz für digitalen Führerscheinantrag
[11.08.2026] Wiesbaden testet eine KI-Assistenz für den digitalen Führerscheinantrag. Bürgerinnen und Bürger können die Anwendung im Zukunftswerk erproben und dabei zeigen, wo sie den Antragsprozess bereits erleichtert und wo noch nachgebessert werden muss. mehr...
Essen: Einführung von Wero
[11.08.2026] Die Stadt Essen bietet Wero als weitere Bezahlmöglichkeit für digitale Verwaltungsleistungen an. Die europäische Lösung ergänzt unter anderem PayPal und Kreditkarte und soll Online-Zahlungen direkt vom Bankkonto erleichtern. mehr...
Minden: Online-Dienst zur An- und Abmeldung von Hunden eingeführt
[11.08.2026] Minden bündelt die digitale An- und Abmeldung von Hunden in einem Online-Dienst. Ein selbst entwickelter Workflow verteilt die Angaben innerhalb der Verwaltung und soll die Bearbeitung beschleunigen. mehr...
Advertorial: Wie Verwaltungen mit KI schneller zu besseren Abläufen kommen
[05.08.2026] Künstliche Intelligenz kann dabei helfen, Prozesse in Verwaltungen zu verbessern. Sie erstellt zum Beispiel Prozessmodelle und zeigt auf, wie Abläufe optimiert werden können. Ein Beispiel ist die PICTURE-Prozessplattform. Sie demonstriert, wie KI in der Praxis funktioniert und welche Grenzen es gibt. mehr...
Gewerbewesen: Neue Empfängerbehörden
[05.08.2026] Mit Inkrafttreten der XGewerbeordnung 1.7 werden die Behörden für Geldwäscheprävention als neue Empfänger für die automatisierte Datenübermittlung von Gewerbemeldungen aufgenommen. mehr...
ITEBO / KDO: VOIS|FSW für gemeinsamen Kunden
[03.08.2026] Den Mehrwert einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit konnten die IT-Dienstleister ITEBO und KDO jetzt erfolgreich unter Beweis stellen. Sie haben in einem gemeinsamen Projekt bei der Fahrerlaubnisbehörde eines Kunden die Software VOIS|FSW eingeführt. mehr...
Umweltverwaltung: Strukturierte Prozesse
[27.07.2026] Mit ProUMWELT stellt das Unternehmen Prosoz eine Fachanwendung vor, die kommunale Umweltbehörden bei der Digitalisierung ihrer Verwaltungsprozesse unterstützt. mehr...
Braunschweig: Digital zum Bewohnerparkausweis
[22.07.2026] Die Stadt Braunschweig erweitert ihr Angebot an digitalen Dienstleistungen um den Bewohnerparkausweis. Dieser wird künftig nur noch in digitaler Form ausgegeben. mehr...
Bremen: Bauantrag wird digital
[13.07.2026] Seit Anfang Juli können in Bremen Bauvorlagen lediglich online eingereicht werden. Die bisherige Wahlmöglichkeit zwischen elektronischer und Papierform entfällt. Analog eingereichte Anträge werden künftig zurückgeschickt. mehr...
Niedersachsen: Bauleitplanung landesweit digital
[09.07.2026] Niedersachsen hat für seine Kommunen flächendeckend das digitale Verfahren DiPlanCockpit PRO für die Bauleitplanung eingeführt. Das neue Online-System soll Planungsverfahren schneller und einfacher machen. mehr...
Meldewesen: Fit für die digitale Welt
[02.07.2026] Die zunehmende Bedeutung digitaler Identitäten für verwaltungsinterne Vorgänge ist nur eine der Herausforderungen, auf die das Meldewesen Antworten finden muss. Auch den Themen Sicherheit und Resilienz gilt es, künftig verstärkt Aufmerksamkeit zu widmen. mehr...


















