Kreis OffenbachDigitalPakt Schule komplett umgesetzt

Hessens Digitalministerin Kristina Sinemus informiert sich im Kreis Offenbach über die abgeschlossene Umsetzung des DigitalPakts Schule.
(Bildquelle: HMD)
Der Kreis Offenbach ist einer der ersten Schulträger in Hessen, der alle Maßnahmen aus dem DigitalPakt Schule komplett umgesetzt hat. Rund 22,7 Millionen Euro aus dem Förderprogramm standen dem Kreis dazu insgesamt zur Verfügung. Um sich exemplarisch über die Umsetzung des DigitalPakts und im Gespräch mit Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern über den konkreten Einsatz der digitalen Mittel im Unterricht zu informieren, hat Hessens Digitalministerin Kristina Sinemus, gemeinsam mit Landrat Oliver Quilling, die Max-Eyth-Schule in Dreieich-Sprendlingen besucht.
Wie das Land Hessen berichtet, wurden bei dem abgeschlossenen Projekt im Kreis Offenbach an 86 Schulen unter anderem 3.385 Räume mit WLAN ausgestattet sowie über 2.650 digitale Tafeln inklusive PC, rund 2.490 Dokumentenkameras und mehr als 250 iPads in Leihkoffern angeschafft. Zudem wurde an 67 Standorten eine Glasfaser-Inhouse-Verkabelung finanziert und an allen Schulstandorten ein Mobile Device Management zur Administration aller Geräte eingeführt.
Investition in digitale Bildung muss weiterentwickelt werden
„Digitale Techniken sind nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. So verändern die Einflüsse der Digitalisierung auch Schule und Unterricht. Dafür müssen die Schulen entsprechend ausgestattet werden“, betonte Sinemus. Der DigitalPakt Schule habe es ermöglicht, dass jede Einrichtung ihre Ausstattung bedarfsgerecht planen konnte. „Investitionen in digitale Bildung dürfen nicht ins Stocken geraten, sondern der DigitalPakt 2.0 muss unmittelbar anschließen und strukturell sowie inhaltlich weiterentwickelt werden“, sagte die Ministerin mit Bezug auf die aktuelle Diskussion zur Fortführung des DigitalPakts. Relevante Punkte seien die Qualifizierung von Lehrkräften sowie der Fokus auf digitale Lehr- und Lernprogramme. Ähnlich äußerte sich Armin Schwarz, Minister für Kultus, Bildung und Chancen. Es sei wichtig, dass „die Bundesregierung ihr Versprechen für den DigitalPakt 2.0 umsetzt und endlich handelt. Darauf warten alle Kommunen und Schulen vor Ort“, so der Minister.
Die hessische Landesregierung unterstützt die Schulen bei der Anbindung an schnelles Internet und bei der digitalen Ausstattung mit dem Programm Digitale Schule Hessen. Sinemus zeigte sich erfreut, dass 75 der 86 Schulen in Trägerschaft des Kreises Offenbach bereits über einen Glasfaseranschluss verfügten, hessenweit waren mit Stand Mitte 2023 96 Prozent der Schulen gigabitfähig angebunden.
https://digitales.hessen.de
Bitkom: Schulen erhalten Smart-School-Siegel
[24.04.2026] Bundesbildungsministerin Karin Prien hat in Berlin Schulen für herausragende digitale Bildungskonzepte ausgezeichnet. Der Wettbewerb des Branchenverbands Bitkom zeigt, wie sich digitale Innovationen im Unterricht erfolgreich umsetzen lassen und künftig stärker verbreitet werden sollen. mehr...
Hannover: Lizenzpanne mit Microsoft 365
[23.04.2026] Alle 100 städtischen Schulen in Hannover haben die Cloud-Lösung Microsoft 365 aktiv eingesetzt – allerdings, ohne die passende Lizenz zu besitzen, welche die Nutzung im Schulkontext absichert. Die Stadt verhängte vorerst einen Nutzungsstopp und will prüfen, wie es zu der fehlerhaften Einschätzung kam. mehr...
Bremen: Pionier für telli
[21.04.2026] Bremen hat als erstes Bundesland mit telli eine landesweite KI-Plattform für Schulen eingeführt. Finanziert über Mittel des DigitalPakts Schule steht die Plattform den Schulen der Freien Hansestadt kostenfrei zur Verfügung. mehr...
Niedersachsen: Webshop für Schul-Hardware
[16.04.2026] Niedersachsen hat einen Webshop für die Bestellung digitaler Endgeräte an Schulen freigeschaltet. Das Land stellt dafür bis 2031 rund 800 Millionen Euro bereit. Ab dem Schuljahr 2026/2027 sollen zunächst siebte Klassen und Lehrkräfte ausgestattet werden. mehr...
Berlin: Schnelles Internet für alle Schulen
[13.04.2026] In Berlin verfügen alle öffentlichen Schulen nun über schnelles Internet. Möglich wurde das durch ein vom ITDZ koordiniertes landesweites Programm. Mit einer Reform des Schulgesetzes sichert der Senat die weitere digitale Schulentwicklung rechtlich stärker ab. mehr...
Digitale Bildung: Zehn Jahre Smart Schools
[09.04.2026] Seit zehn Jahren würdigt der Smart-School-Wettbewerb Schulen, die digitale Bildung, Infrastruktur und Lehrkräftefortbildung zusammenbringen. Rahmenbedingungen und Schwerpunktthemen sind im Wandel – doch die Digitalisierung im Bildungsbereich geht weiter. mehr...
Thüringen: KI verstehen mit telli
[09.04.2026] Der KI-Chatbot telli steht ab sofort allen Schulen in Thüringen zur Nutzung zur Verfügung. Der Freistaat profitiert dabei von den Erfahrungen anderer Bundesländer und setzt zugleich eigene Schwerpunkte bei der pädagogischen Begleitung. mehr...
Kommunale Spitzenverbände: Digitalpakt 2.0 mit verschobenem Start?
[01.04.2026] Die kommunalen Spitzenverbände kritisieren geplante Änderungen zum Digitalpakt 2.0: Der für 2025 vereinbarte Starttermin soll um ein Jahr verschoben werden. Viele Kommunen haben mit Blick auf die Vereinbarung schon 2025 teure digitale Ausstattung beschafft – und könnten dann ohne Finanzierung dastehen. mehr...
Digitales Lernen: Eintauchen in den Lernstoff
[31.03.2026] Der Digitalpakt 2.0 fördert unter anderem die Einführung KI-gestützter, adaptiver Lernsysteme und die Entwicklung digitaler Unterrichtskonzepte. Damit eröffnet sich eine Chance für Schulen, immersive Lernräume einzurichten – ein Konzept, mit dem andere Länder bereits gute Erfahrungen gemacht haben. mehr...
Aachen: Automat für Medienkonzepte
[27.03.2026] Die StädteRegion Aachen bietet ihren Schulen ein Online-Tool an, mit dem sie ihre Medienkonzepte schneller und gezielter überarbeiten können. Der sogenannte Konzept-O-Mat erfasst den Ist-Zustand der Schule, zeigt Lücken im jeweiligen Konzept auf und gibt Verbesserungshinweise. mehr...
Hannover: Zwischenbilanz zum Einsatz von Microsoft 365 an Schulen
[18.03.2026] Hannover nutzt Microsoft 365 auch im Bildungsbereich. Die Stadt ist sich des Datenschutzrisikos bewusst, lehnt europäische Open-Source-Alternativen aber ab. Nun sollen bessere Rahmenbedingungen für den Microsoft-Einsatz geschaffen werden – mit Vorbildcharakter für weitere Schulen im Land. mehr...
Nürnberg: Schul-IT als Daueraufgabe
[16.03.2026] Im Rahmen der IT-Strategie „Lernen und Lehren an städtischen und staatlichen Schulen in Nürnberg im Digitalen Zeitalter“ wurden in den vergangenen neun Jahren zahlreiche Erfolge erzielt. Diese hat das Referat für Schule und Sport jetzt in einem umfassenden Bericht zusammengefasst. mehr...
Neuwied: 2,4 Millionen Euro für die Lerninfrastruktur
[13.03.2026] Mit einem Medienentwicklungsplan für die Jahre 2026 bis 2030 stellt Neuwied rund 2,4 Millionen Euro für die digitale Ausstattung und Betreuung städtischer Schulen bereit. Mit den Mitteln soll die Lerninfrastruktur weiter modernisiert und gesichert werden. Auch ein verlässlicher IT-Support ist vorgesehen. mehr...
Niedersachsen: telli lehrt KI-Einsatz
[24.02.2026] Schule sollte junge Menschen dazu befähigen, KI kritisch, reflektiert und kompetent zu nutzen. Mit diesem Ziel nimmt jetzt Schul-Chatbot Telli in Niedersachsen seine Arbeit auf. Die datenschutzkonforme Open-Source-Lösung kann sowohl für die Unterrichtsvorbereitung als auch das fächerübergreifende, individuelle Lernen herangezogen werden. mehr...
Digitalpakt 2.0: KISA begleitet Schulen
[23.01.2026] Mit dem Digitalpakt 2.0 geht das Förderprogramm zur Digitalisierung an den Schulen in die Fortsetzung. Der Zweckverband Kommunale Informationsverarbeitung Sachsen (KISA) unterstützt Schulen und Schulträger mit passgenauer Beratung, Betreuung und erprobter Hardware. mehr...

























