Dienstag, 1. September 2026

OberurselDigitalrat gegründet

[25.01.2022] Oberursels Bürgermeisterin Antje Runge hat einen Digitalrat ins Leben gerufen, der die Stadt künftig in Smart-City-Themen beraten soll. Im Fokus sollen dabei die Teilhabemöglichkeiten für Bürger und die Zukunftsfähigkeit der Stadt als Wirtschaftsstandort stehen.
Mitglieder des im Dezember 2021 gegründeten Digitalrats Oberursel stellen sich vor.

Mitglieder des im Dezember 2021 gegründeten Digitalrats Oberursel stellen sich vor.

(Bildquelle: Stadt Oberursel)

In Oberursel wurde im Dezember 2021 ein Digitalrat ins Leben gerufen. Der Digitalrat soll Fachleute aus Verwaltung, Wissenschaft und den Wirtschaftsbranchen Energie, Mobilität, IT und Telekommunikation und der Innovationsbranche vernetzen und so die Entwicklung smarter Strategien für die Stadt voranbringen. Das Fachgremium soll Verwaltung und Politik auf dem Weg ins digitale Zeitalter praxisorientiert beraten und ergebnisoffene Empfehlungen aussprechen. Wichtig sei, dass die Digitalisierung dem Menschen nutze und dazu beitrage, dem demografischen und strukturellen Wandel umweltfreundlich und teilhabeorientiert zu begegnen, heißt es in einer Presseerklärung der Stadt Oberursel. Geplant sei auch, die Bürger in den Prozess hin zu einer Smart City einzubeziehen. Im Frühjahr 2022 sollen die ersten Beteiligungsformate in Form von Digitaldialogen starten. Geplant ist auch, Daten und Informationen öffentlich zugänglich zu machen, damit Entwicklungen und Prozesse nachvollziehbar sind.
Der Digitalrat werde drei- bis viermal im Jahr auf Einladung durch die Bürgermeisterin zusammentreten, Ziele seien die Erarbeitung einer digitalen Strategie für Oberursel und die Vernetzung der Teilnehmenden. Der Digitalrat solle digitale Schlüsselprojekte einordnen, begleiten und unterstützen. In einem ersten Schritt werde der Digitalrat eine Analyse der digitalen Landschaft in Oberursel anstoßen, darauf aufbauend Ziele definieren und einen Stufenplan zur Umsetzung formulieren. Auf dieser Basis sollen für konkrete Projekte systematisch weitere Experten eingebunden werden. Durch die integrierte Bestandsaufnahme und den Input der Expertengruppe sei es möglich, bereits früh Themenschwerpunkte für die verschiedenen privaten Akteure und die öffentliche Hand abzuleiten.





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