GelsenkirchenURBAN.KI ist Innovator des Jahres

Projekt URBAN.KI will laut der Jury von Top Innovator einen relevanten Beitrag zur Modernisierung der kommunalen Infrastruktur leisten.
(Bildquelle: IOY Innovator of the Year GmbH)
Als Anerkennung für die bundesweite und praxisnahe Entwicklung von KI-Anwendungen zur Lösung kommunaler Herausforderungen hat die Initiative URBAN.KI jetzt von der DDW („Die Deutsche Wirtschaft“) die Auszeichnung „Top Innovator des Jahres 2025“ erhalten.
In der Begründung der Jury heißt es: „Die große Nachfrage belegt die hohe Aktualität der Ziele von URBAN.KI und macht deutlich, dass dieses Projekt einen relevanten Beitrag zur Modernisierung der kommunalen Infrastruktur leisten will. Ein wichtiger Synergieeffekt besteht darin, dass die Entwicklung von KI-Lösungen als Impulsgeber für die Digitalisierung in Städten und Gemeinden bundesweit wirkt, da die gefundenen Prototypen allen 11.000 deutschen Kommunen Open Source zur Verfügung gestellt werden.“
Im Rahmen von URBAN.KI werden aktuell in sechs zentralen Innovationsfeldern, darunter Stadt- und Mobilitätsplanung, Digitalisierung von Verwaltungsprozessen, Klimaschutz, Energieeffizienz und Bevölkerungsschutz, konkrete Prototypen für Kommunen entwickelt. Ziel ist es, Stadtentwicklungsprozesse mittels KI zu optimieren. URBAN.KI übernimmt dabei die technische Umsetzung, während die Kommunen ihre fachliche Expertise einbringen.
„Die Auszeichnung ist ein großer Ansporn und hilft uns, URBAN.KI noch sichtbarer zu machen. Denn wir erforschen und entwickeln konkrete KI-Lösungen, die dann allen Kommunen in Deutschland zugutekommen werden“, kommentiert Professorin Julia Frohne von der Westfälischen Hochschule, Mitglied im Leitungsgremium von URBAN.KI und zuständig für die Themen Kommunikation und Akzeptanz von KI-Lösungen.
Große Freude herrscht auch bei der Stadt Gelsenkirchen, die das Projekt ins Leben gerufen hat. „Das ist eine große Bestätigung für unser gemeinsames Engagement. Sie zeigt, dass wir mit URBAN.KI ein zukunftsweisendes Projekt für die digitale Transformation in Städten und Gemeinden geschaffen haben, dass den Nerv getroffen hat“, betont Manfred vom Sondern, Beiratsmitglied bei URBAN.KI und CIO der Stadt Gelsenkirchen.
Das Projekt URBAN.KI wird vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen im Rahmen des Bundesprogramms „Modellprojekte Smart Cities“gefördert. Zu den Projektpartnern der Stadt Gelsenkirchen zählen die Westfälische Hochschule in Gelsenkirchen, das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), die Fraunhofer-Institute FOKUS und IAIS sowie das Unternehmen Prosoz Herten.
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