Sonntag, 11. Oktober 2026

PotsdamDrei Jahre Digitalisierungsrat

[19.05.2025] Nach drei Jahren kam der Potsdamer Digitalisierungsrat ein letztes Mal zusammen. Politik und Verwaltung zogen eine positive Bilanz. Ein Beschlussvorschlag zur Fortsetzung des Gremiums soll im Juli ins Stadtparlament eingebracht werden.
Gut gelaunte, leger gekleidete Personengruppe bei einem Bildtermin, einige halten Dokumente in ihren Händen.

Der Potsdamer Digitalisierungsrat war drei Jahre erfolgreich digital unterwegs.

(Bildquelle: LHP/ Henrike Sattler)

Im Jahr 2021 wurde der Potsdamer Digitalisierungsrat initiiert, um die Landeshauptstadt Brandenburgs auf dem Weg zur smarten, digitalen Stadt zu begleiten (wir berichteten). Nun fand laut einer Pressemitteilung der Stadt Potsdam die Abschlusssitzung des Expertengremiums statt. Oberbürgermeister Mike Schubert und der Vorsitzende des Digitalisierungsrates, Nico Marquardt, bedankten sich bei den 20 Mitgliedern des Expertengremiums. Mit Unterstützung des Digitalisierungsrates sei Potsdam in den vergangenen drei Jahren auf dem Weg zur Smart City weiter vorangekommen. Die engagierten Mitglieder hätten maßgeblich dazu beigetragen, innovative Lösungen zur Digitalisierung in allen Bereichen zu erarbeiten und umzusetzen.

Fortschritte nicht nur im Bereich Smart City

„Das Engagement der Expertinnen und Experten unseres Digitalisierungsrates ist ein entscheidender Baustein für die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt. Ihre Beratung und Unterstützung helfen uns auch, die Digitalisierung der Verwaltung weiter voranzubringen. Dass es dabei vorwärtsgeht, wird beispielsweise bei der Verfügbarkeit von immer mehr digitalen Bürgerleistungen, beim Start der Urbanen Datenplattform in diesem Frühjahr oder auch an der deutlichen Verbesserung im letzten Bitkom-Smart-City-Ranking sichtbar. Besonders danken möchte ich den Mitgliedern des Rats auch für ihre Impulse zum Einsatz von KI, an deren Umsetzung wir aktuell arbeiten“, sagte Schubert. Der Oberbürgermeister kündigte zudem an, die Empfehlungen des Rates weiterhin aktiv aufzugreifen und gemeinsam an innovativen Lösungen zu arbeiten.

Die Arbeit geht weiter

Der Digitalisierungsrat-Vorsitzende Marquardt verwies insbesondere auf die Implementierung von KI- und Automatisierungslösungen: „Die gestiegenen Mittel für KI-Projekte zeigen, dass der politische Wille zur digitalen Weiterentwicklung vorhanden ist. Zugleich bleibt es entscheidend, Digitalisierung weiterhin als strategische Zukunftsaufgabe zu begreifen – mit verlässlicher Finanzierung und klaren Zielen.“ In den kommenden Jahren will die Stadt ihr digitales Transformationsprogramm fortsetzen, um Verwaltungsabläufe für Bürgerinnen und Bürger und für Mitarbeitende einfacher und effizienter zu gestalten. Ein besonderes Augenmerk soll dabei auf dem Einsatz von KI und Automatisierung liegen. Geplant ist, der Stadtverordnetenversammlung zur Sitzung im Juli einen Beschlussvorschlag zur Fortführung des Digitalisierungsrats vorzulegen.





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