Stadtnetz 500+Dresden wird glasfaserschnell

Das Stadtnetz 500+ wird mehr als 400 kommunale Gebäude der Stadt Dresden mit glasfaserschnellem Internet versorgen.
(Bildquelle: arcoss / 123rf.com)
Noch im Frühjahr 2025 werden alle 150 Schulstandorte der Stadt Dresden an das Stadtnetz 500+ angeschlossen sein und zuverlässig über glasfaserschnelles Internet verfügen. Wie Sachsens Landeshauptstadt mitteilt, können die Bildungseinrichtungen dann einfacher digitale Lernmethoden in den Unterricht integrieren. Auch wird ihnen der Zugang zu interaktiven Lernplattformen erleichtert. „Mit der Fertigstellung des Glasfaserausbaus an unseren Schulen wird ein elementarer Meilenstein erreicht“, sagt Bildungsbürgermeister Jan Donhauser. „Nun gilt es gemeinsam mit Land und Bund die finanziellen Voraussetzungen zu schaffen, um weitere Schritte nach vorn machen zu können.“
An das Stadtnetz 500+ werden aber nicht nur die Schulen, sondern insgesamt 423 kommunale Gebäude angeschlossen, kündigt Dresden an. Bis Mitte 2025 werden deshalb unter anderem Museen, Bibliotheken, Feuerwachen oder Bürgerbüros vom Eigenbetrieb IT-Dienstleistungen mit Glasfaseranschlüssen versorgt. „Die Fertigstellung der Anbindung aller Dienststellen der Verwaltung in diesem Jahr ist ein elementarer Schritt für die Umsetzung durchgehend digitaler Prozesse in der Landeshauptstadt Dresden“, erklärt Jan Pratzka, Beigeordneter für Digitalisierung. „Durch die enge Zusammenarbeit mit den städtischen Unternehmen wird dabei viel Geld gespart, da jede verlegte Leitung von allen genutzt und die Investitionsbedarfe so auf ein Minimum reduziert werden.“
Das Projekt mit einem Umfang von rund 21 Millionen Euro hat der Stadtrat im Juli 2019 beschlossen, berichtet Dresden. Finanziert werde das Vorhaben komplett aus Eigenmitteln der Landeshauptstadt. Der Beschluss sei unter Berücksichtigung der damals eingeschränkten Fördermöglichkeiten zum Breitbandausbau in Dresden gefasst worden. Langfristige Wirtschaftlichkeitsvorteile, die Sicherheit eines eigenen Datennetzes und der damals schon bestehende Glasfasernetzverbund von DREWAG, DVB und der Landeshauptstadt sprachen demnach für das Infrastrukturprojekt.
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