Mittwoch, 25. Februar 2026

StudieE-Mail-Sicherheit per Cloud

[28.06.2022] Eine vom Software-Haus Net at Work beauftragte Studie über die E-Mail-Sicherheit im öffentlichen Sektor zeigt, dass viele Verwaltungen hierfür keine eigenen Ressourcen haben. Maßgeschneiderte Cloud-Lösungen – mit engmaschigem Support – können Abhilfe schaffen.

Zur Sicherung einer verlässlichen E-Mail-Kommunikation nutzt der öffentliche Sektor vermehrt Cloud-Services. Ausschlaggebend für diese Entscheidung sind die Möglichkeiten zur individuellen Konfiguration und die Support-Qualität. Dies geht aus einer Umfrage des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens techconsult hervor, die im Auftrag des Software-Hauses Net at Work – dem Hersteller der Mail-Security-Lösung NoSpamProxy – durchgeführt wurde. Befragt wurden mehr als 200 Unternehmen, Verwaltungen, Gesundheitseinrichtungen und anderen Organisationen.
Neun von zehn befragten Organisationen räumen dem Thema E-Mail-Sicherheit eine überdurchschnittlich hohe Bedeutung ein. Als Anforderungen an entsprechende Software-Lösungen nannten die Befragten vor allem der Schutz vor Malware, Phishing und Spam, eine vertrauenswürdige Kommunikation – sichergestellt durch Signatur und Verschlüsselung – sowie die sichere Übertragung großer Dateien.
Im öffentlichen Sektor sehen in Summe rund 62 Prozent der Befragten konkreten Handlungsbedarf bei der E-Mail-Sicherheit, wie die Umfrage ergab. Davon haben rund zehn Prozent bereits konkrete Lücken mit Blick auf aktuelle Bedrohungen erkannt. Weitere rund 18 Prozent sind sich bewusst, dass sie aus Personalmangel nicht in der Lage sind, die Konfiguration regelmäßig zu prüfen und anzupassen. Jede dritte Organisation im öffentlichen Sektor kann gemäß der Umfrage die Qualität ihrer E-Mail-Sicherheit wegen Mangels an Know-how und Personal nicht beurteilen.

Vertrauen auf externes Know-how

Getrieben vom Mangel an geeigneten internen Kräften würden der Umfrage zufolge rund 61 Prozent der befragten Organisationen im öffentlichen Sektor ihre E-Mail-Sicherheit in externe Hände legen. Dabei präferieren knapp 18 Prozent die Auslagerung als Managed-Service an einen lokalen Dienstleister und mehr als 43 Prozent die Nutzung eines Cloud-Security-Service für E-Mail-Sicherheit. Die Nutzung eines nationalen Rechenzentrums ist für rund jeden Dritten ein entscheidendes Kriterium. Damit liege der öffentliche Sektor in seiner Präferenz für Cloud-Services signifikant über dem Durchschnitt aller Branchen, konstatiert Net at Work. Bei der Auswahl eines externen Angebots zur E-Mail-Sicherheit durch öffentliche Auftraggeber ist mit 59 Prozent die technische Möglichkeit zur Umsetzung einer eigenen Security Policy eines der wichtigsten Entscheidungskriterien. Als weiteres wichtiges Auswahlkriterium wurde die Qualität des Supports genannt.
Es sei für Verwaltungen und andere Organisationen richtig, auf externe Ressourcen für die E-Mail-Sicherheit zu vertrauen, sagt Stefan Cink, Business Unit Manager NoSpamProxy und E-Mail-Sicherheitsexperte bei Net at Work. Nur Experten mit Zugriff auf moderne Analysemethoden und Tools seien in der Lage, mit den rasant wachsenden Bedrohungen Schritt zu halten. Bei der Auswahl seien Anbieter aus Deutschland klar im Vorteil, da sie erstklassigen Support lieferten und auf individuelle Fragestellungen des öffentlichen Sektors besser reagieren könnten als internationale Wettbewerber, so Cink.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: IT-Sicherheit
Kommunen benötigen einen Notfallplan für Cyber-Attacken.

Hessen: Neue Angebote für kommunale Cyber-Sicherheit

[18.02.2026] Angesichts wachsender Cyber-Angriffe erweitert Hessen sein Unterstützungsangebot für Kommunen: Neu sind eine Notfallhilfe bei IT-Ausfällen sowie Trainings zur Sensibilisierung von Beschäftigten. Innenminister Roman Poseck ruft Städte und Gemeinden auf, die kostenfreien Angebote zu nutzen. mehr...

Symbolische Darstellung eines digitalen Schutzschildes gegen Cyberattacken.

Berlin: 12. Kommunaler IT-Sicherheitskongress

[04.02.2026] Die kommunalen Spitzenverbände laden am 27. und 28. April zum 12. Kommunalen IT-Sicherheitskongress (KITS) in einem hybriden Format ein. Die Themen reichen vom Grundschutz++ über Erfolgsmodelle für die kommunale Zusammenarbeit bis hin zu Open Source und Künstlicher Intelligenz (KI). Die Veranstaltung ist kostenfrei. mehr...

Alt-Text: Vier Männer in dunklen Anzügen stehen vor einer blauen Wand. Zwei Männer halten ein Zertifikat in die Kamera.

BSI/SIT: Zertifizierte Sicherheit

[27.01.2026] Der kommunale IT-Dienstleister Südwestfalen-IT (SIT) hat vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ein ISO-27001-Zertifikat auf Basis von IT-Grundschutz erhalten. Zertifiziert wurden unter anderem Rechenzentrumsbetrieb und Verwaltungs-PKI. mehr...

Silhouette einer gesichtslosen Person mit Kapuzenpulli die auf einer Tastatur tippt, im Bildvordergrund ist ein abstrakt dargestelltes Schutzschild zu sehen.

Heidelberg: Hacker-Angriffe abgewehrt

[23.01.2026] Heidelberg verzeichnet seit Wochen wiederholte DDOS-Attacken auf die Website der Stadt. Dank kontinuierlich angepasster Sicherheitsmaßnahmen konnten die Angriffe allesamt abgewehrt werden. Durch die Maßnahmen war lediglich die Website hin und wieder für wenige Minuten nicht erreichbar. mehr...

Mann im weißen Hemd sitzt vor mehreren Monitoren und zeigt auf einen davon.
bericht

Kreis Breisgau-Hochschwarzwald: Managed Security für sensible Daten

[22.01.2026] Das Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald verwaltet sensible Bürger- und Sozialdaten – IT-Sicherheit hat hohe Priorität. Die Behörde nutzt eine Managed-Extended-Detection-and-Response-Lösung des Bochumer Sicherheitsspezialisten G Data. Ein Praxisbericht zeigt, welche Anforderungen es gab und wie Zusammenarbeit und Roll-out verliefen. mehr...

Vektorgrafik die unter anderem ein Schutzschild mit Verriegelungsschloss zeigt.

Kommunale IT-Sicherheit Bayern: 1.000. Siegel geht an Bodenwöhr

[19.01.2026] Bayern hat zum mittlerweile 1.000. Mal das Siegel Kommunale IT-Sicherheit verliehen. Erhalten hat es die Gemeinde Bodenwöhr. Die Kommune wird das Thema IT-Sicherheit weiterhin im Blick behalten und laufend nachbessern. mehr...

Eine schwarze Tastatur, auf der Symbole für Schlösser und ein Symbol für ein Dokument abgebildet sind.

Dataport: BSI bestätigt Sicherheit

[13.01.2026] Alle drei Jahre muss IT-Dienstleister Dataport sein BSI-Grundschutz-Zertifikat einem aufwendigen Rezertifizierungsaudit unterziehen. In diesem Rahmen hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) die Sicherheit der Rechenzentrumsinfrastruktur nun zum vierten Mal in Folge bestätigt. mehr...

Rheinland-Pfalz: Kommunen für Cybersicherheit sensibilisieren

[18.11.2025] Rund 200 Beschäftigte aus rheinland-pfälzischen Kommunen nahmen an der virtuellen „Roadshow Kommunen“ teil. Fachleute von BSI, CERT-kommunal-rlp und dem Digitalisierungsministerium informierten über praktische Sicherheitsmaßnahmen, um besser auf IT-Sicherheitskrisen vorbereitet zu sein. mehr...

Die drei Minister stehen nebeneinander und halten je ein Exemplar des Berichts zur Cybersicherheit in Bayern 2025 in den Händen.

Bayern: Bericht zur Cybersicherheit 2025

[18.11.2025] Für Bayern liegt jetzt der diesjährige Bericht zur Cybersicherheit im Freistaat vor. Die Bedrohungslage ist demnach weiterhin hoch, mutmaßlich politische motivierte Cyberangriffe nehmen zu. Bayern hat seine Schutzmaßnahmen angepasst und die Präventionsangebote für den Bereich Wirtschaft und Gesellschaft weiterentwickelt. mehr...

Grafische Aufbereitung der Studie Cybersicherheit in Zahlen.
bericht

Cybersicherheit: Hoher Handlungsdruck

[12.11.2025] Die aktuelle Studie „Cybersicherheit in Zahlen“ von G DATA CyberDefense zeigt: Veraltete IT, Fachkräftemangel und zu geringe Budgets bremsen die Sicherheitsvorkehrungen aus. Kommunen müssen jetzt handeln und ihr Schutzniveau erhöhen. mehr...

bericht

Cybersecurity: Schatten-KI als offene Flanke

[11.11.2025] Eine aktuelle Umfrage zum Thema Cybersicherheit, die im Auftrag von Microsoft in Ämtern und Behörden durchgeführt wurde, zeigt, dass die Nutzung nicht-autorisierter KI-Tools weit verbreitet ist. Die Zahlen offenbaren außerdem eine erstaunliche Diskrepanz: Während rund 80 Prozent der Befragten auf Landes- und Bundesebene die Bedrohungslage als sehr hoch einstuften, sind es in Kommunen nur 58 Prozent. mehr...

Eine Person arbeitet an Tablet und Laptop, im Vordergrund ist das Wort Deepfake zu lesen.
bericht

IT-Sicherheit: Angriff und Abwehr mit KI

[23.10.2025] Künstliche Intelligenz unterstützt Kriminelle bei Cyberangriffen, gleichzeitig wird sie zur Gefahrenabwehr eingesetzt. In Kommunen beginnen die Probleme allerdings an ganz anderer Stelle: Sie fallen aus dem IT-Grundschutz. mehr...

Eingangsbereich des Kirkeler Rathauses.
bericht

Kirkel: Krise kontrolliert bewältigt

[17.10.2025] Die saarländische Gemeinde Kirkel konnte einem Cyberangriff technisch erfolgreich begegnen – auch dank der Unterstützung umliegender Kommunen. Die offene Kommunikation mit der Öffentlichkeit trug ebenfalls zum kontrollierten Umgang mit dem Angriff bei. mehr...

Berlin: Hürden beim Open-Source-Umstieg

[13.10.2025] In der Berliner Verwaltung läuft bislang nur ein gutes Fünftel der eingesetzten Fachverfahren auf Open Source. Fehlende Zentralisierung und eine Windows-Bindung der einzelnen Lösungen bremsen auf dem Weg zu mehr digitaler Souveränität. Der Umsteig erfolgt schrittweise. mehr...

Auf einem Laptop ist auf rotem Hintergrund ein digitaler Totenkopf zu sehen

Cybersicherheit: Mit ELITE 2.0 Angriffe realistisch erleben

[26.09.2025] Die Fraunhofer-Institute FOKUS und IAO stellen jetzt Online-Demonstratoren zur Verfügung, mit denen sich die Folgen eines Cyberangriffs realistisch erleben lasen. Das soll Mitarbeitende praxisnah für aktuelle Cybergefahren sensibilisieren. 
 mehr...