AugsburgEchtzeitdaten zur Verkehrssituation

Übersichtlich und aufgeräumt: So sieht das neue Smart City Dashboard der Stadt Augsburg aus.
(Bildquelle: Stadt Augsburg)
Das von der Geschäftsstelle Smart City der Stadt Augsburg entwickelte Web-Dashboard smartes.augsburg.de ist gestartet. Es bietet Bürgerinnen und Bürgern nach Angaben der Stadtverwaltung aktuelle und interaktive Informationen zur Verkehrssituation in Echtzeit und ermöglicht damit eine bessere Planbarkeit des Innenstadtbesuchs. Gleichzeitig schaffe das Dashboard Transparenz und unterstütze nachhaltige Mobilitätskonzepte, die sowohl die Erreichbarkeit als auch die Attraktivität der Innenstadt stärken. Insofern stelle das Dashboard einen wichtigen Baustein für die Weiterentwicklung des Erreichbarkeitsmanagements der Augsburger Innenstadt dar.
Grundlage des Dashboards bildet die Urbane Datenplattform (UDP) der Geschäftsstelle Smart City. Wie die Stadt Augsburg mitteilt, verknüpft die Plattform bislang isolierte Datensilos und ermöglicht datenbasierte, fundierte Entscheidungen. Dabei schaffe sie die Voraussetzungen für eine multimodale Verkehrssteuerung, die auf präzisen Analysen und aktuellen Daten beruht und ermögliche es der Stadtverwaltung, schnell und gezielt auf sich verändernde Verkehrsbedingungen zu reagieren.
In einem ersten Schritt stehen im Smart City Dashboard Daten zur Auslastung der Parkhäuser, zum Wetter, zum Adventskalender in der Augsburger Innenstadt sowie zur Plattform machmit.augsburg.de zur Verfügung. In den anstehenden Wochen und Monaten soll das Angebot noch um einen Fahrrad- und Personenzähler, um Daten zum ÖPNV, zu Leihsystemen, Lademöglichkeiten für E-Autos, Umwelt- und Klimathemen sowie zu Besucherströmen in der Innenstadt erweitert werden.
„Mit unserem neuen Smart City Dashboard machen wir einen wichtigen Schritt hin zu einer zukunftsorientierten, effizienten und smarten Verkehrssteuerung in unserer Stadt. Die Echtzeitdaten zur Auslastung von Parkhäusern, ÖPNV und Fahrradverkehr bieten nicht nur Bürgerinnen und Bürgern sowie Besuchenden einen klaren Mehrwert, sondern senden auch ein starkes Signal für die Erreichbarkeit unserer Innenstadt“, unterstreicht Augsburgs Wirtschaftsreferent Wolfgang Hübschle. „Durch die datenbasierte multimodale Verkehrssteuerung verbessern wir nachhaltig die Mobilität für alle, stärken den Wirtschaftsstandort und gestalten heute bereits die Mobilität von morgen.“
Die Urbane Datenplattform der Stadt Augsburg wird durch das Bundesprogramm „Modellprojekte zur Förderung des ÖPNV“ unterstützt.
Dresden: Straßenzustand smart erfasst
[07.08.2026] In der Smart City Dresden erfolgt derzeit eine Befahrung im gesamten Stadtgebiet, um den Zustand des Straßennetzes digital zu erfassen. In Kombination mit Sensordaten soll das der Stadt künftig ermöglichen, die finanziellen Mittel für den Straßenbau mit dem größtmöglichen Nutzen einzusetzen. mehr...
Serie Digitalstädte: Stadt der Pilotprojekte
[04.08.2026] Wiesbaden setzt bei der Digitalisierung auf einen ganzheitlichen Ansatz. Bürgerorientierung steht bei allen Vorhaben im Vordergrund. Gleichzeitig beteiligt sich Hessens Landeshauptstadt an zwei prestigeträchtigen Pilotprojekten des Bundesdigitalministeriums. mehr...
Interview: Mehr Mut zum Ausprobieren
[04.08.2026] Silke Lehnhardt hat nach 30 Jahren Privatwirtschaft den Wechsel in die Verwaltung gewagt. In Wiesbaden leitet sie nun das Amt für Innovation, Organisation und Digitalisierung. mehr...
Dietzenbach: Nachhaltiger und noch smarter
[04.08.2026] Dietzenbach erweitert sein Smart-City-System um ein Energiemonitoring und eine automatisierte Wintergefahrenerkennung. Dafür integriert die Stadt erprobte Anwendungen anderer hessischer Kommunen in ihre bestehende Datenplattform. mehr...
Katastrophenschutz: Waldbrände mit KI frühzeitig erkennen
[03.08.2026] Im Rahmen des Projekts SmartForestFire entwickelt das Fraunhofer Cluster für kognitive Technologien CCIT ein KI-gestütztes Frühwarnsystem, um Brände schneller zu erkennen, Fehlalarme zu reduzieren und insbesondere kleinere oder kritische Waldgebiete effizient überwachen zu können. Im Tennenloher Forst bei Erlangen wird es aktuell unter realen Bedingungen erprobt. mehr...
Kassel: Smart-City-App veröffentlicht
[30.07.2026] Die Stadt Kassel hat eine Smart-City-App für Bürgerinnen, Bürger und Gäste veröffentlicht. Die Anwendung bündelt städtische Informationen und Echtzeitdienste auf einer Open-Source-Plattform und soll gemeinsam mit den Nutzenden weiterentwickelt werden. mehr...
Augsburg: Smart-City-Plattform wächst weiter
[23.07.2026] Augsburg hat seine Smart-City-Plattform technisch und inhaltlich erweitert. Aktuelle Stadt- und Verkehrsdaten lassen sich nun flexibler in Webseiten und Anwendungen einbinden. Teile des Angebots stehen auch in der Augsburg-App bereit. mehr...
Serie Digitalstädte: Mehrwerte schaffen
[07.07.2026] Förderprojekte wie der Wettbewerb Modellprojekte Smart Cities sind für kleinere Kommunen wie die Stadt Bad Belzig wichtig, um mit der Digitalisierung voranzukommen. Es braucht aber sichtbare Mehrwerte, damit es anschließend weitergeht. mehr...
Gütersloh: Sensoren unterstützen Winterdienst
[07.07.2026] In Gütersloh geht das Smart-City-Projekt „Smarter Winterdienst“ in den Testbetrieb – an 13 Standorten im Stadtgebiet werden künftig Sensoren den Zustand der Fahrbahnoberfläche erfassen. mehr...
BBSR: Smarte Praxisbeispiele für Kommunen
[06.07.2026] Das BBSR hat sein Kompendium „Smart Cities und Smart Regions“ und die dazugehörige Storymap erweitert. Die 30 neuen Beispiele zeigen, wie Kommunen aus konkreten Problemen digitale Lösungen entwickeln – und was andere Städte und Gemeinden daraus für eigene Projekte lernen können. mehr...
Mannheim: Sensoren schützen Rheinbrücken
[06.07.2026] Optische Sensoren erfassen ab sofort den Verkehr auf den beiden Rheinbrücken zwischen Mannheim und Ludwigshafen. Das von der Smart City Mannheim realisierte Monitorungprojekt soll dazu beitragen, Verkehrsströme transparent zu machen und gezielte Maßnahmen zum Schutz der Bauwerke abzuleiten. mehr...
Aalen / Heidenheim: Hoher Praxisnutzen
[29.06.2026] In Aalen und Heidenheim wird Smart City praxisnah: Sensoren liefern Daten zu Glatteis, Pegelständen und weiteren Risiken. Eine gemeinsame Plattform verbindet diese Informationen und unterstützt Verwaltung, Feuerwehr und Bauhof im Alltag. mehr...
Wiesbaden: Positive Bilanz zum Digitalen Zwilling
[29.06.2026] Der Digitale Zwilling Wiesbaden hat sich für die Stadt seit seinem Start im Sommer vergangenen Jahres bereits zu einem wichtigen Werkzeug für Planung, Beteiligung und Information entwickelt. mehr...
Hamm: Smart-City-Strategie beschlossen
[29.06.2026] Im Rahmen ihrer Digitalisierungsstrategie hat die Stadt Hamm in den vergangenen Jahren zahlreiche Maßnahmen angestoßen und teils bereits umgesetzt. Für den Zeitraum 2027 bis 2032 wird die Strategie nun als Smart-City-Strategie fortgeschrieben. Die Bürger können mitbestimmen, welche Themen künftig stärker in den Fokus rücken sollen. mehr...
Serie Smart Cities, Teil 3: Mit Zwilling planen
[25.06.2026] Urbane Digitale Zwillinge erlauben es Kommunen, Daten zu ihrem Stadtgebiet strukturiert sichtbar und für Entscheidungen nutzbar zu machen, etwa in der Verkehrs- oder Wärmeplanung. Beim Aufbau eines Digitalen Zwillings lohnt es sich, auf Kooperation zu setzen. mehr...




















