BochumEigens entwickelter ChatBOt

Der ChatBOt soll kontinuierlich durch das Feedback der Bürgerinnen und Bürger weiterentwickelt werden.
(Bildquelle: Stadt Bochum)
Mit dem sogenannten ChatBOt bietet die Stadt Bochum auf ihrer Website jetzt einen neuen, auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierenden Service an. Wie die nordrhein-westfälische Kommune mitteilt, soll er den Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zu Informationen über Dienstleistungen der Stadtverwaltung erleichtern. Der Name ChatBOt setze bewusst das BO für Bochum in Szene. Ein freundliches Roboter-Icon soll den digitalen Assistenten klar erkennbar machen.
Die Stadt will mit dem ChatBOt eine intuitive Kommunikationsschnittstelle entwickeln, die sich nahtlos in die Website integriert und Bürgerinnen und Bürger dabei unterstützt, schnell und einfach passende Informationen und Links zu Unterseiten zu finden. Zum Start sei er auf der Startseite, auf den Seiten Unsere Dienste und Dienstleistungen von A-Z verfügbar. Weitere Bereiche sollen sukzessive folgen.
Im Gegensatz zu regelbasierten Chatbots setzt Bochum laut eigenen Angaben auf einen modernen KI-Ansatz. Hierbei werden die Antworten auf Grundlage von im Vorfeld bereitgestellten Informationen erzeugt. Somit finde der ChatBOt die passenden Inhalte nicht nur anhand von Stichwörtern, sondern auch auf Basis ihrer Bedeutung. Dadurch könne er natürliche Sprache verstehen und auch dann flexibel reagieren, wenn Nutzerinnen und Nutzer umgangssprachliche Begriffe verwenden oder sich unpräzise ausdrücken. Diese Art der Suchfähigkeit sorgt laut Bochum dafür, dass Bürger deutlich häufiger die Antworten erhalten, die sie wirklich benötigen.
Der neue ChatBOt ist vollständig intern entwickelt worden, erklärt die Stadt des Weiteren. Die Eigenentwicklung sichere nicht nur umfassendes technisches Know-how und volle Kontrolle über alle Funktionen. Sie schaffe auch maximale Flexibilität für zukünftige Anforderungen.
Die Lösung sei DSGVO-konform. Nutzerinnen und Nutzer müssen sich weder einloggen noch persönliche Daten angeben. Der ChatBOt werde – gerade in der Startphase – kontinuierlich durch das Feedback der Bürgerinnen und Bürger weiterentwickelt, um fehlende Informationen gezielt ergänzen zu können.
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