Sonntag, 8. November 2026

DKSREinfacher smart werden

[17.05.2022] Das Daten-Kompetenzzentrum Städte und Regionen (DKSR) hat ein neues Web-Portal lanciert, das Städten und Regionen die Umsetzung digitaler, datenbasierter Lösungen erleichtern will. Das Portal DKSR.square will kommunale Akteure untereinander, aber auch Kommunen mit Unternehmen vernetzen.

Städte und Regionen stehen vor vielfältigen Herausforderungen, die durch datenbasierte Anwendungen effizient gelöst werden könnten. Die schnelle Umsetzung digitaler Lösungen wird jedoch durch einen komplexen Smart-City-Markt, fehlende Möglichkeiten zur interkommunalen Zusammenarbeit und lange Wege bei der Beschaffung innovativer Produkte erschwert. Das Daten-Kompetenzzentrum für Städte und Regionen (DKSR) hat nun mit dem Web-Portal DKSR.square laut eigenen Angaben einen virtuellen Raum geschaffen, in dem Smart-City-Akteure sich vernetzen, Wissen teilen und konkrete Anwendungsfälle umsetzen können. Das Angebot richte sich an Kommunen, kommunale Unternehmen und andere Akteure, die Städte und Regionen durch die Nutzung von Daten nachhaltig smart gestalten wollen.
Ähnlich wie in einem App Store für Smart-City-Lösungen sollen sich Kommunen und Stadtwerke bei DKSR.square über passende, datenbasierte Lösungen informieren, für die Umsetzung geeignete Produkte finden und auf Open Source Codes bereits bestehender Lösungen zugreifen. Ziel des Portals sei es, die Zusammenarbeit zwischen einzelnen Kommunen, aber auch zwischen der öffentlichen Hand und Lösungsanbietern aus der Wirtschaft zu erleichtern.

Transparent und unabhängig

Im Fokus stehe auf dem Square die Verknüpfung aktueller kommunaler Herausforderungen mit passenden datenbasierten Produkten: Dazu gehören sowohl Open-Source-Lösungen als auch Lösungen kommerzieller Anbieter. So sollen Umsetzung und Verbreitung nachhaltiger digitaler Anwendungen für Kommunen auf leicht zugängliche Weise gefördert werden.
Organisiert wird in diesem Rahmen laut DKSR auch der Austausch: in geschützten Foren und Räumen für Kommunen unter sich sowie offen für das Gespräch zwischen Verwaltung und Privatunternehmen. Daneben wird für Kommunen und Stadtwerke praxisnah aufbereitetes Smart-City-Wissen zur Verfügung gestellt.
Die Bedürfnisse und Wünsche von Kommunen und kommunalen Unternehmen seien bereits bei der Konzeption von DKSR.square aufgenommen worden – etwa bei der Ausgestaltung des geschlossenen Städteforums.
Um die Unabhängigkeit von DKSR.square zu garantieren und Transparenz zu gewährleisten, wird das Web-Portal ausschließlich durch einen monatlichen Beitrag von Mitgliedern der Urban Data Community (UDC) finanziert. Die UDC wird vom DKSR und der Fraunhofer Morgenstadt Initiative organisiert. Sie besteht aus einer Gemeinschaft von Kommunen und kommunalen Töchtern, die gemeinsam digitale Stadtgestaltung vorantreiben.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Smart City
Feuer in einem Kiefernwald

Katastrophenschutz: Per Drohne Brände frühzeitig erkennen

[06.11.2026] Die Unternehmen NeuralDrones und Arcanus Aerial Systems haben eine Partnerschaft zur KI-gestützten Waldbrandüberwachung vereinbart. Autonome Drohnen sollen Brände frühzeitig erkennen und Einsatzkräfte bei der Brandnachwache entlasten. Erste Praxistests in Bayern verliefen nach Angaben der Projektpartner erfolgreich. mehr...

Sensor an einem Fließgewääser im Hintergrund Häuser

KielRegion: Pegeldaten für die Klimaanpassung

[05.11.2026] Mit digitalen Sensoren werden in der Region Kiel Wasserstände und Durchflussmengen in Gewässern und Rückhaltebecken überwacht. Die Messdaten stehen ab sofort auf der regionalen Datenplattform DatenDock zur Verfügung und sollen Kommunen bei der Klimaanpassung unterstützen. mehr...

Wehende Flagge mit dem Landeswappen von Sachsen.

Sachsen: Zwei Millionen für smarte Regionen

[04.11.2026] Das Land Sachsen fördert digitale Lösungen für kommunale Aufgaben mit insgesamt bis zu zwei Millionen Euro. Kommunen, kleine und mittlere Unternehmen sowie wissenschaftliche Einrichtungen können vom 10. November bis zum 8. Dezember 2026 Projektskizzen einreichen. mehr...

Kaiserslautern: KI optimiert Verkehrsmanagement

[29.10.2026] Kaiserslautern setzt auf Künstliche Intelligenz und vernetzte Verkehrstechnik, um den Verkehr effizienter und umweltfreundlicher zu gestalten. Bei einem bundesweiten Netzwerktreffen stellte die Stadt ihre Projekte KIMONO I und AORTA vor. mehr...

Frau mit VR-Brille schaut durch ein Panoramafenster auf eine Stadtlandschaft

Hamburg: Digitale Zwillinge gezielt fördern

[28.10.2026] Hamburg hat ein Zentrum Digitaler Zwilling gegründet und fördert erste Vorhaben über einen Zwillingsfonds. Die neuen Strukturen sollen Fachwissen in der Verwaltung bündeln und den Einsatz der digitalen Stadtmodelle über Ressortgrenzen hinweg voranbringen. mehr...

Zwei Frauen und vier Männer stehen neben einem der neuen smarten Mülleimer in Dortmund.

Dortmund: Smarte Mülltonnen für saubere Parks

[28.10.2026] In Grünanlagen und im Zoo der Stadt Dortmund melden smarte Abfallbehälter jetzt automatisch den Füllstand und ermöglichen so eine bedarfsgerechte Leerung. Das soll Fahrwege reduzieren, Ressourcen schonen und die Parks sauber halten. mehr...

Ein Mann und eine Frau blicken mit einem Tablet in der Hand auf einen Park, dessen digitale Version auf dem Tablet zu sehen ist
bericht

Kirchheim b. München: Digitales Herz von Smartheim

[27.10.2026] Die Gemeinde Kirchheim bei München zeigt, dass auch kleinere Kommunen groß denken und die digitale Stadtentwicklung strategisch sowie mit konkretem Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger gestalten können. Herzstück hierfür ist ein Digitaler Zwilling. mehr...

Altstadt von Wetzlar mit Fachwerkhäusern

Wetzlar: Sensordaten für die Stadtentwicklung

[26.10.2026] Mithilfe von Lasertechnologie und der Verknüpfung verschiedener Datenquellen will die Stadt Wetzlar Verkehrs- und Besucherströme besser analysieren und steuern. Das Land Hessen fördert das Smart-City-Modellprojekt mit rund 515.000 Euro. mehr...

Radzählstation an der Wiwilibrücke

Freiburg: Beim Datenspaziergang die Smart City erleben

[21.10.2026] Wie werden Daten in einer Smart City erhoben und genutzt? Ein neuer Datenspaziergang in Freiburg zeigt an fünf Stationen, welche Technologien dahinterstecken und wie die gewonnenen Informationen zur Stadtentwicklung beitragen. mehr...

ein orangenes Winterdienstauto von hinten

Pforzheim: Ideen für die Smart City

[15.10.2026] Wie können offene Daten und Künstliche Intelligenz dazu beitragen, kommunale Herausforderungen zu lösen? Beim Smart City Hackathon in Pforzheim entwickeln die Teilnehmenden Anfang November praxisnahe Lösungen – vom Landschaftsschutz bis zum Winterdienst. mehr...

bericht

Apps: Smart City kann klein starten

[13.10.2026] Auch kleinere und mittlere Kommunen können Smart-City-Angebote mit überschaubarem Aufwand umsetzen. Ein möglicher Einstieg sind kommunale Apps: Sie bündeln Informationen, vernetzen lokale Akteure und eröffnen neue Wege für den Austausch mit der Bürgerschaft. mehr...

Vier Personen stehen rund um einen hohen Tisch auf dem beschriebene karten zu sehen sind

Smart City Summer School Dresden: Wissenstransfer für die Stadt der Zukunft

[12.10.2026] Wie lassen sich erfolgreiche Smart-City-Lösungen dauerhaft in Kommunen etablieren und auf andere Städte und Gemeinden übertragen? Mit dieser Frage beschäftigte sich die Smart City Summer School 2026 in Dresden. Forschende aus rund 50 wissenschaftlichen Einrichtungen diskutierten über Wissenstransfer, Resilienz und die Wirkung digitaler Stadtentwicklung. mehr...

Wie sehen die Städte der Zukunft aus?

Smart City: Digitale Grundversorgung dauerhaft sichern

[08.10.2026] Smarte Städte und Regionen brauchen mehr als befristete Modellprojekte. Sechs Verbände fordern dauerhaft finanzierte, übertragbare Strukturen für die digitale Daseinsvorsorge. Erprobte Lösungen sollen weiterbetrieben werden und allen Kommunen zugutekommen. mehr...

Smart Country Convention: Smart Water als Basis für weitere Anwendungen

[02.10.2026] Zenner zeigt auf der Smart Country Convention 2026, wie sich die Digitalisierung der Wasserwirtschaft mit weiteren Smart-City-Anwendungen verbinden lässt. Eine gemeinsame LoRaWAN-Infrastruktur soll dabei Daten aus unterschiedlichen kommunalen Bereichen übertragen. mehr...

Smart-City-Strategie: Für viele Kommunen eine Herausforderung.

Hamm: Digitaler Erfolgskurs

[24.09.2026] Hamm stellt die Weichen für die nächste Phase seiner Digitalisierung: Die bisherige Digitalisierungsstrategie wird zu einer Smart-City-Strategie für 2027 bis 2032 weiterentwickelt. Neue KI-Anwendungen und eine modernere Dateninfrastruktur sollen dabei eine größere Rolle spielen. mehr...