Main-Kinzig-KreisEntwicklungspotenziale digital erfasst

Main-Kinzig-Kreis will die innerörtlichen Entwicklungspotenziale heben.
v.l.: Susanne Reinert, immovativ; Winfried Ottmann, Kreisbeigeordneter und Wirtschaftsdezernent; Walter Dreßbach, Leiter des Referats für Wirtschaft, Arbeit und digitale Infrastruktur; Stefan Müller-Schleipen, immovativ
(Bildquelle: immovativ GmbH)
Main-Kinzig-Kreis will die innerörtlichen Entwicklungspotenziale heben.
v.l.: Susanne Reinert, immovativ; Winfried Ottmann, Kreisbeigeordneter und Wirtschaftsdezernent; Walter Dreßbach, Leiter des Referats für Wirtschaft, Arbeit und digitale Infrastruktur; Stefan Müller-Schleipen, immovativ
(Bildquelle: immovativ GmbH)
Um nicht immer neue Gewerbegebiete auszuweisen, sondern die vorhandenen innerörtlichen Entwicklungspotenziale im Sinne eines nachhaltigen Flächen-Managements zu nutzen, geht der Main-Kinzig-Kreis neue Wege. In einem Modellprojekt sollen die vorhandenen Gewerbeflächenpotenziale mit der Software aREAL des Hanauer Unternehmens immovativ mobil erfasst, digitalisiert und aktiviert werden.
In einem ersten Schritt werden laut einer Pressemeldung von immovativ die noch verfügbaren Flächen in den Gewerbegebieten im Kreis digitalisiert und im Kommunalen Immobilienportal (KIP) der jeweiligen Kommune und des Landkreises als interaktiver Grundstücksplan dargestellt. In einem zweiten Schritt überführt immovativ bestehende Erhebungen über innerörtliche Entwicklungspotenziale kreisweit in ein einheitliches Datenformat und stellt diese den Wirtschaftsförderern in einer Datenbank zur Verfügung. Mit einer iPad-Applikation können die Kommunen die Daten dann schnell und einfach aktualisieren und weitere Brachflächen, Gewerbeimmobilien und Leerstände erfassen.
Wie in der Pressemeldung von immovativ weiter zu lesen ist, werden die Entwicklungspotenziale von der App direkt in die Datenbank übertragen und können dann in einer Kartenansicht visualisiert werden. Damit erhalten alle Kommunen im Main-Kinzig-Kreis eine tagesaktuelle Übersicht über die innerörtlichen Flächenreserven, ein digitales Baulücken- und Leerstandskataster und eine rechtliche Absicherung nach Baugesetzbuch. Auf Basis der erhobenen Daten und der aREAL-Software können dann, gemeinsam mit den Eigentümern Nutzungskonzepte entwickelt oder Immobilien vermarktet werden.
„Losgelöst von der Frage des Klimaschutzes und der Innenentwicklung begrüße ich als Wirtschaftsdezernent das Projekt, denn damit werden Flächenpotenziale für Gewerbetreibende transparent. Perspektivisch können so Arbeitsplätze geschaffen und damit Standortsicherung für den gesamten Main-Kinzig-Kreis betrieben werden“, sagt Winfried Ottmann.
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