Freitag, 16. Oktober 2026

NOLIS/public.consultingKommunale Datenpflege

[01.09.2026] NOLIS und public.consulting bieten Kommunen einen gemeinsamen Service für die Datenpflege kommunaler Online-Portale an. Das Angebot verbindet die NOLIS-Software mit externer Datenpflege und soll Verwaltungen bei der laufenden Aktualisierung ihrer Inhalte entlasten.
Drei Menschen mit Monitoren in einem Büro

Die Grundlage für gute digitale Verwaltungsangebote sind aktuelle Portaldaten, doch die laufende Pflege bindet viel Zeit.

(Bildquelle: kokimk/123rf.com)

Wie der E-Government-Anbieter NOLIS mitteilt, bietet er gemeinsam mit dem auf Digitalisierung des öffentlichen Sektors spezialisierten Beratungsunternehmen public.consulting einen Dienst zur Pflege kommunaler Portaldaten an. Das Angebot verbindet die Softwarelösungen NOLIS | CMS und NOLIS | Rathausdirekt mit einer externen Betreuung. public.consulting übernimmt dabei die laufende Prüfung und Bearbeitung der Inhalte innerhalb der NOLIS-Software. Nach Angaben der Unternehmen sollen die Angaben entsprechend den Anforderungen des Onlinezugangsgesetzes (OZG) und des europäischen Single Digital Gateway (SDG) gepflegt werden. Kommunen sollen damit insbesondere die Aktualisierung von Leistungsbeschreibungen, Zuständigkeiten und Verweisen auf Online-Dienste teilweise auslagern können.

Bestandsaufnahme und laufende Pflege

Zu Beginn der Zusammenarbeit prüft public.consulting den vorhandenen Datenbestand und stimmt mit der Kommune einen Umsetzungsplan ab. Anschließend werden nach Angaben des Beratungshauses fehlende Inhalte ergänzt, veraltete Angaben entfernt und Informationen zu neuen Verwaltungsleistungen und Online-Diensten eingepflegt. Für Rückfragen und Änderungswünsche sind feste Ansprechpersonen und ein Ticket-System vorgesehen. Die Aufgabenverteilung sei klar geregelt, erläuterte Juliane Schneider, Managing Consultant bei public.consulting: NOLIS stelle die Portalsoftware bereit, public.consulting übernehme die Datenpflege. Die Bearbeitung innerhalb der bestehenden Systeme soll zusätzliche Übertragungswege vermeiden und die zuständigen Fachbereiche entlasten.

Wie das neue Angebot in der Praxis funktioniert, stellen die beiden Unternehmen am 21. September 2026 in einem Online-Vortrag vor.





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