Sonntag, 19. Juli 2026

Kreis UelzenFinanzierung für Glasfaserprojekt steht

[16.08.2016] Die Finanzierung des neuen Glasfasernetzes im Kreis Uelzen ist gesichert: Nach der NBank hat auch das Land Niedersachsen der Kommune eine Förderzusage gegeben. Dem Baubeginn steht somit nichts mehr Wege.
Mit fünf Millionen Euro fördert das Land Niedersachsen die Realisierung eines Glasfasernetzes im Kreis Uelzen.

Mit fünf Millionen Euro fördert das Land Niedersachsen die Realisierung eines Glasfasernetzes im Kreis Uelzen.

v.l.: Wirtschaftsminister Olaf Lies bei der Übergabe des Förderbescheids an Landrat Heiko Blume, mit dem Landrat freut sich die örtliche Bundestagsabgeordnete Kirsten Lühmann.

(Bildquelle: Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr)

Zur Realisierung einer zukunftsfähigen Internet-Versorgung hat Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies dem Landrat des Kreises Uelzen, Heiko Blume, einen Förderbescheid über fünf Millionen Euro übergeben. Im Juni dieses Jahres hatte bereits die NBank eine Finanzierungszusage über ein Darlehen in Höhe von 33 Millionen Euro gegeben (wir berichteten), zudem liegt ein Zuwendungsbescheid des Bundes vor. Somit stehen im Kreis Uelzen nach Angaben des niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr nun alle Bausteine zur Finanzierung des Glasfaserprojektes. Minister Olaf Lies: „Damit geht die Umsetzung der Niedersächsischen Breitband-Strategie in eine neue Phase.“ Das Land bezuschusst insbesondere Betreibermodelle, bei denen Landkreise eigene Infrastrukturen anlegen und diese dann an einen Betreiber verpachten, der die Vermarktung übernimmt. Uelzen könne als erster Landkreis in Niedersachsen von der neuen Förderkulisse profitieren. Das neue Glasfasernetz werde die weißen Flecken im Kreisgebiet schließen und gegen Entgelt langfristig an den künftigen Betreiber LüneCom verpachtet. „Inzwischen haben sich alle Landkreise in Niedersachsen des Themas angenommen“, berichtet Wirtschaftsminister Lies. „In einer Vielzahl von Landkreisen wurden Förderanträge gestellt oder sind in Vorbereitung. Dabei haben sich 17 Landkreise für das Wirtschaftlichkeitslückenmodell, also die Förderung durch Zuschüsse an die Telekommunikationsunternehmen, und sieben wie Uelzen für das Betreibermodell entschieden.“





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