Samstag, 20. Juni 2026

Bremen / BundFörderung für OZG-Familienleistungen

[10.05.2021] Das Bundesfamilienministerium und Bremens Finanzsenator haben eine Vereinbarung zur Umsetzung digitaler Leistungen im Bereich Familie und Kind unterzeichnet, die sich aus dem Onlinezugangsgesetz ergibt.
Finanzsenator Dietmar Strehl (rechts) und der für die Digitalisierung zuständige Staatsrat Martin Hagen bei der Unterzeichnung der Vereinbarung.

Finanzsenator Dietmar Strehl (rechts) und der für die Digitalisierung zuständige Staatsrat Martin Hagen bei der Unterzeichnung der Vereinbarung.

(Bildquelle: Senator für Finanzen Bremen)

Durch die Digitalisierung von Verwaltungsdienstleistungen im Bereich Familie und Kind sollen antragstellende Bürger in Zukunft entlastet werden. Das Bundesfamilienministerium und – stellvertretend für den Bremer Senat – Bremens Finanzsenator Dietmar Strehl haben nun eine Vereinbarung zur Umsetzung digitaler Leistungen in diesem Bereich unterzeichnet, die sich aus dem Onlinezugangsgesetz (OZG) ergibt. Für das OZG-Themenfeld Familie und Kind haben das Bundesfamilienministerium und die Freien Hansestadt Bremen die Federführung. Das Land Bremen hat laut Senat dabei die wichtige Rolle, die digitalen Angebote zu konzipieren, die notwendige technische Infrastruktur aufzubauen und schließlich die innovativen Angebote bundesweit verfügbar zu machen. Dafür sollen nun 134 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket des Bundes bereitgestellt werden.

Erprobte Kooperation wird erweitert

21 Verwaltungsleistungen sollen im Themenfeld Familie und Kind digitalisiert werden. Zu den umzusetzenden Online-Diensten gehören unter anderem der Antrag auf Eheschließung, auf Unterhaltsvorschuss, auf Kinder- und Elterngeld, aber auch die Kita-Anmeldung oder der Antrag für Leistungen im Rahmen eines Schwangerschaftsabbruchs. Bremen und das Bundesfamilienministerium als Federführer profitieren bei der Umsetzung von den gemeinsamen Erfahrungen aus bereits gestarteten Digitalisierungsprojekten, wie ElterngeldDigital oder dem Pilotprojekt Einfach Leistungen für Eltern (ELFE), heißt es aus dem Bremer Senat. Bei ELFE haben in Bremen die Senatorin für Soziales, der Senator für Inneres und der Senator für Finanzen bereits erfolgreich zusammengearbeitet. Die Zusammenarbeit soll jetzt auf die Senatorin für Kinder und Bildung, die Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz und den Senator für Kultur ausgedehnt werden.





Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: CMS | Portale

IÖR: Dashboard bereitet Kommunen auf Klimawandel vor

[16.06.2026] Ein neues Stadtklimadashboard bündelt erstmals zentrale Indikatoren zur Klimaanpassung deutscher Städte in einer Webanwendung. Das Werkzeug soll Kommunen bei der Vorbereitung auf Hitze, Trockenheit und Starkregen unterstützen und wird nun gemeinsam mit Anwendern aus der Praxis erprobt. mehr...

ITEBO: OpenR@thaus erlaubt Zustellfiktion

[10.06.2026] OpenR@thaus kann ab sofort elektronische Bescheide rechtssicher zustellen. Die Zustellfiktion wird über das BundID-Postfach abgesichert. Das eigene Postfachsystem ergänzt eine Zwei-Wege-Kommunikation und Statusanzeige sowie die Anbindung an das Sachbearbeitendenportal. mehr...

screenshot Arnsberg engagiert

Portale: Arnsberg engagiert sich

[22.05.2026] „Arnsberg engagiert“ feiert halbjähriges Bestehen: Die digitale Plattform stärkt die Vernetzung im Ehrenamt. mehr...

Ausschnitt einer Computertastatur, auf der eine Taste rot eingefärbt ist und die Aufschrift Leichte Sprache trägt.

Barrierefreiheit: Digitale Teilhabe praktisch umsetzen

[21.05.2026] Öffentliche Stellen müssen digitale Angebote barrierefrei gestalten und dabei auch zentrale Informationen in Leichter Sprache bereitstellen. Das Würzburger Startup KLAO unterstützt Behörden und Kommunen dabei mit KI-Software und zertifizierten Prüfverfahren. mehr...

Screenshot_Website_Kreis_Viersen

Kreis Viersen: Website in neuem Layout

[15.05.2026] Der Internetauftritt des Kreises Viersen ist überarbeitet worden und erscheint in modernisiertem Layout mit zusätzlichen Funktionen. Künftig ist auch ein Newsroom geplant. mehr...

Ein Baum wächst aus einem Boden, bestehend aus leuchtenden Linien, heraus.

Difu: Portal für nachhaltige Kommunen

[13.05.2026] Ob Klimaschutz und Energie, Mobilität, Wohnen, Bildung oder Infrastruktur: Vor Ort entscheidet sich, ob die nachhaltige Entwicklung gelingt. Eine neue digitale Plattform von Difu und Bertelsmann Stiftung unterstützt Kommunen bei der Steuerung ihrer zukunftsorientierten Entwicklung. mehr...

kreis Nienburg/weser_altes Amtshaus

Niedersachsen: Land und Landkreis realisieren Online-Services

[04.05.2026] Innerhalb von knapp drei Monaten konnten im Kreis Nienburg/Weser zahlreiche OZG-Fokusleistungen und Leistungen von föderalem Interesse digital bereitgestellt werden. Möglich wurde dies durch ein neues gemeinsames Vorgehen zwischen dem Innenministerium, dem Kreis und seinen angehörigen Kommunen sowie deren IT-Dienstleistern. mehr...

hand mit Smartphone mit Augsburg-App vor Augsburger Rathaus

Augsburg: Alles in der App

[30.04.2026] Die Stadt Augsburg hat einen Kommunikationskanal gestartet, bei dem digitale Souveränität ein wichtiger Faktor ist: Die App macht unabhängig von Algorithmen, bietet mehr Kontrolle über die Inhalte und stellt einen direkten Draht zur Bevölkerung her. mehr...

Nordrhein-Westfalen: Besser gegen Wasser geschützt

[28.04.2026] Das Land NRW stellt eine App bereit, die Eigentümerinnen und Eigentümer von Immobilien darin unterstützt, Gefährdungen durch Starkregen oder Hochwasser einzuschätzen. Auch Kommunen können die App nutzten, um eigene Angebote zum Hochwasserschutz breit zu kommunizieren. mehr...

Kreis Steinfurt: Digitale Antragstellung im Immissionsschutz

[14.04.2026] Der Kreis Steinfurt hat die digitale Antragstellung im Immissionsschutz gestartet und damit ein umfangreiches Genehmigungsverfahren effizienter und transparenter gemacht. mehr...

Hand, die Euronoten in die Höhe hält, blauer Hintergrund.

Nordrhein-Westfalen: Digital zum Mittelabruf

[10.04.2026] Das Land Nordrhein-Westfalen hat ein umfangreiches Infrastruktur- und Investitionsprogramm für Kommunen auf den Weg gebracht. Der Antragsweg für die Kommunen sollte dabei möglichst glatt verlaufen: Über ein Portal können sie über ein rein digitales Verfahren auf die Mittel zugreifen. mehr...

Frau schaut auf Tablet

S-Public Services: PublicFlow für Prozesse

[01.04.2026] Die Plattform PublicFlow hat jetzt S-Public Services vorgestellt. Sie ermöglicht Kommunen die einfache digitale Bearbeitung von Verwaltungsanträgen Schritt für Schritt – sicher, effizient und mit automatisierter Unterstützung. mehr...

Bürgermeister Christian Zwingmann hält ein Smartphone in der Hand, auf dem die Leinefelde-Worbis-App zu sehen ist, im Hintergrund sind auf einem Display weitere App-Ansichten zu sehen.

Leinefelde-Worbis: Informationen direkt aufs Smartphone

[23.03.2026] Mit der Leinefelde-Worbis-App erhalten die Bürgerinnen und Bürger nicht nur städtische Informationen und Dienstleistungen auf ihr Smartphone. Mittels Schadensmelder können sie auch Mängel im öffentlichen Raum mitteilen oder per Umfragemodul an Befragungen teilnehmen. Die modular konzipierte Lösung wird auf Servern in Deutschland gehostet. mehr...

Finger tippt auf einem Smartphone, im Hintergrund Bokeh-Effekte

Leipzig: Vieles ist schon online möglich

[20.03.2026] Wohnsitz, Wohngeld und ganz neu die Hundesteuer – in Leipzig stehen viele Verwaltungsservices online zu Verfügung. Sie können ganz ohne Amtsbesuch beansprucht werden. Die Stadt strebt zudem für viele Leistungen eine Ende-zu-Ende-Digitalisierung an. mehr...

In Wollpulloverärmeln steckende Hände tippen an einem Laptop, der auf einem niedrigen Couchtisch steht. Die ganze s´Szene ist warm beleuchtet.

Hessen: Quick-Check Bauantrag gestartet

[18.03.2026] Das Land Hessen hat ein einfaches digitales Angebot geschaffen, mit dem Bürgerinnen und Bürger schnell prüfen können, ob für ihr Bauvorhaben ein Bauantrag erforderlich ist. Das spart Zeit, schafft Klarheit und entlastet auch die Behörden. mehr...