Donnerstag, 18. Juni 2026

Stein/Hardenberg 2.0Forschung abgeschlossen

[19.09.2014] Das Forschungsvorhaben „Stein/Hardenberg 2.0 – Staatlicher Wandel im Informationszeitalter“ ist abgeschlossen. Grundlagen für die Realisierung einer vernetzten Verwaltung mittels E-Government sollten geschaffen werden.

Welchen Einfluss hat Informationstechnik auf die Verwaltung? Welche Rollen spielen im Zeitalter der Digitalisierung das Ressort-, das Territorial oder das Hierarchieprinzip? Diesen und anderen Fragen ist laut eigenen Angaben das „IfG.CC – The Potsdam eGovernment Competence Center“ in dem dreijährigen Forschungsvorhaben „Stein/Hardenberg 2.0 – Staatlicher Wandel im Informationszeitalter“ nachgegangen. Das Forschungsteam erarbeitete von Juni 2011 bis März 2014 Grundlagen für die Realisierung einer vernetzten Verwaltung mittels E-Government. Unter anderem wurden grundlegende Prinzipien deutscher Staatsorganisation neu interpretiert, damit sie auch in einer digitalisierten Verwaltungswirklichkeit gültig bleiben. Zudem habe das Forschungsvorhaben neue Gestaltungspotenziale des E-Governments für Organisation und Arbeitsweise der Verwaltung aufgezeigt. Das Projekt wurde auf Grundlage eines Verwaltungsabkommens zwischen dem Ministerium des Innern des Landes Brandenburg, der Senatsverwaltung für Inneres und Sport des Landes Berlin, der Finanzbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg, der Anstalt Dataport und dem Bundesministerium des Innern in Auftrag gegeben. Das Ministerium des Innern des Landes Brandenburg hat die administrative Abwicklung des Vorhabens und die Funktion eines Projektbüros übernommen. Um neben den verwaltungswissenschaftlichen Grundlagen auch in der Verwaltungspraxis nutzbare Erkenntnisse zu gewinnen, haben die Partner des Verwaltungsabkommens das Vorhaben im Rahmen von Workshops, Hintergrundgesprächen und mit der Kommentierung wissenschaftlicher Arbeitspapiere intensiv begleitet. Die Ergebnisse sind in einem Buch veröffentlicht und in einem Thesenpapier zusammengefasst worden.



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