E-Government-WettbewerbGewinner stehen fest

Die Gewinner des E-Government-Wettbewerbs 2014 stehen fest.
(Bildquelle: BearingPoint)
Die Gewinner des 13. E-Government-Wettbewerbs (wir berichteten) stehen fest. Im Rahmen des Zukunftskongresses Staat und Verwaltung (1.-2. Juli 2014, Berlin) haben die Unternehmen BearingPoint, Cisco und SAP Digitalisierungsvorhaben in Verwaltung, Bildung und Gesundheitswesen ausgezeichnet. Als innovativstes E-Government-Projekt 2014 ist das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg mit dem Vorhaben „Geodatendienste – der Missing Link zu flächendeckendem E-Government“ ausgezeichnet worden. Ziel des Projekts ist es, die laut BearingPoint weitgehend getrennten Welten von E-Government und Geo-Informationssystemen zu verknüpfen. Den besten Beitrag zur Umsetzung der Nationalen E-Government-Strategie lieferte das Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur Rheinland-Pfalz mit der 115-App. „Die 115-App wird der Nutzung des einheitlichen Behördenrufs weiter Schwung verleihen“, erklärte dazu Jury-Mitglied Franz-Reinhard Habbel, Direktor für politische Grundsatzfragen des Deutschen Städte- und Gemeindebunds (DStGB). „Das Land Rheinland-Pfalz setzt damit beispielhaft auf die Zukunft des mobilen Internets. Die Bürgerinnen und Bürger werden davon bundesweit profitieren.“ Das erfolgreichste Kooperationsprojekt hat das Tiefbauamt der Stadt Karlsruhe mit dem Vorhaben „Baustellen und Ereignis-Management und Verkehrsmeldezentrale“ eingereicht. Jury-Mitglied Stephan Röthlisberger, Leiter der Geschäftsstelle E-Government Schweiz: „Das Projekt überzeugt insbesondere durch seinen ganzheitlichen Ansatz und zeigt, wie eine große Zahl von Dienststellen und Behörden zusammenarbeiten können. Auf der einen Seite wurden die Verwaltungsprozesse im Bereich Baustellen- und Ereignis-Management durch klare und behördenübergreifende Prozesse optimiert. Auf der anderen Seite profitieren die Bevölkerung und die Wirtschaft im Großraum Karlsruhe mit der Online-Plattform der Verkehrsmanagementzentrale von einem effektiven Instrument für ihre Mobilitätsplanung.“ Die Bearbeitungszeiten für die Genehmigung von Baumaßnahmen und Veranstaltungen wurden dank des Projekts von bislang vier bis sechs Wochen auf zehn Tage verkürzt, heißt es in der Meldung.
Mit dem ELGA-Portal lieferte der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger das beste E-Health-Projekt. Die Hohenheimer Lernorte der Universität Hohenheim wurden als bestes E-Education-Projekt ausgezeichnet. Der Publikumspreis ging an Dataport mit dem Projekt „Sechs Länder – ein Rechenzentrum: Das Data Center (DCS)“. Die Steuerverwaltungen der sechs Trägerländer von Dataport (Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Bremen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt) lassen die Daten von rund 28.500 Steuerarbeitsplätzen aus 141 Finanzämtern zentral im DCS in Rostock verarbeiten. Die Zentralisierung der Aufgaben begegne dem demografischen Wandel, senke Kosten und steigere die erbrachte Qualität.
Mehr als 70 Projekte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind in diesem Jahr für den E-Government-Wettbewerb eingereicht worden. Unabhängig von der Jury haben rund 4.000 Bürger online für den Publikumspreis abgestimmt. Laut Jon Abele, Partner und Leiter Öffentliche Auftraggeber bei BearingPoint, sind nicht nur die Erstplatzierten Gewinner des diesjährigen Wettbewerbs. „Alle Finalisten waren mit ausgezeichneten Ideen und Projekten dabei und können stolz auf ihre Arbeit sein. Sie zeigen, was mit Elan, Engagement und Zusammenarbeit bewegt werden kann.“
Katastrophenmanagement: Im Ernstfall den Überblick behalten
[29.07.2026] Kommunen müssen sich heutzutage auf zahlreiche potenzielle Krisen vorbereiten. Doch wann ist eine Lage überhaupt eine Krise? Der KGSt-Lagecheck hilft Kommunen, die Situation einzuschätzen und die richtigen Schritte einzuleiten. Digital und notfalls auch ohne Strom. mehr...
Vitako: Neue Vorstandsspitze
[20.07.2026] Digitale Souveränität, KI, Registermodernisierung und knappe Kassen: Die kommunalen IT-Dienstleister stehen vor anspruchsvollen Jahren. Mit William Schmitt rückt nun der bisherige Stellvertreter an die Spitze ihres Bundesverbands Vitako. mehr...
TSA: Satzungen und Ortsrecht digital verwalten
[20.07.2026] Viele Kommunen stehen vor ähnlichen Herausforderungen bei der Pflege, Veröffentlichung und Bereitstellung von Satzungen und Rechtsvorschriften. Ein von TSA Public Services initiierter Erfahrungsaustausch soll dabei helfen, bewährte Ansätze kennenzulernen. mehr...
Hamm: App ins Abenteuer Stadtgeschichte
[17.07.2026] App ins Abenteuer Stadtgeschichte: In der App „Heimat Hamm“ verschmelzen auf einem digitalen Stadtrundgang dank Augmented Reality (AR) Geschichte und Gegenwart. mehr...
Stuttgart: Amtsblatt auch als E-Paper
[17.07.2026] Das Stuttgarter Amtsblatt informiert seit 125 Jahren über Kommunalpolitik, Verwaltung und Stadtleben. Nun erscheint das offizielle Bekanntmachungsorgan der Stadt auch als E-Paper mit Vorlesefunktion und Archiv. Die Printausgabe bleibt bestehen. mehr...
DLR: Neue Technik für den Katastrophenschutz
[16.07.2026] In einer groß angelegten Übung im Ahrtal haben 16 Institute des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gezeigt, wie neue Technologien – etwa Drohnen oder robotische Systeme – die Prozesse im Katastrophenschutz stärken und verbessern können. mehr...
Kommune21 im Gespräch: Digitaler Wandel in Baden-Württemberg
[15.07.2026] Die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung in Baden-Württemberg steht vor wichtigen Entscheidungen. Im Webinar „Kommune21 im Gespräch“ werden Roland Bernhard und William Schmitt am 21. Juli 2026 über die künftige Ausrichtung der Verwaltungsdigitalisierung, die Rolle von Komm.ONE und die Zusammenarbeit zwischen Land und Kommunen diskutieren. mehr...
Podcast: Verwaltungsdigitalisierung zum Zuhören
[15.07.2026] Ein neuer Podcast des KDO-Tochterunternehmens Public Experts will Verwaltungsdigitalisierung verständlich erklären. In der ersten Folge geht es um die Registermodernisierung – ein Thema mit weitreichenden Auswirkungen auf Verwaltung, Staat und Gesellschaft. mehr...
govdigital: Mit TOP 100-Award ausgezeichnet
[10.07.2026] Den TOP 100-Award hat jetzt govdigital erhalten. Die Genossenschaft überzeugte in der Größenklasse bis 50 Mitarbeitende insbesondere in der Kategorie Innovationserfolg sowie durch ihr Wachstum. mehr...
Wiesbaden: Drohne unterstützt Feuerwehr
[09.07.2026] Die Feuerwehr Wiesbaden testet in einem Pilotprojekt eine automatisiert alarmierbare Drohne, die Luftbilder von Einsatzorten liefert. Die Rettungskräfte sollen damit frühzeitig wichtige Informationen erhalten, um Einsätze effizienter planen zu können. mehr...
Umfrage: Bürgermeister möchten schneller digitalisieren
[08.07.2026] Eine Umfrage unter deutschen Bürgermeistern, welche die Firma MeisterTask in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut forsa durchgeführt hat, zeigt: Die Digitalisierung bleibt für Städte und Gemeinden ein zentrales Zukunftsthema, kommt in vielen Rathäusern jedoch nur langsam voran. Vor allem regulatorische Vorgaben, Finanzierungsengpässe und fehlende personelle Ressourcen bremsen die Umsetzung. mehr...
ekom21: Mitglied im VOIS-Verein
[08.07.2026] Als elftes Mitglied ist der hessische IT-Dienstleister ekom21 in den VOIS-Verein aufgenommen worden, dessen Mitglieder neue Lösungen entwickeln, mit denen die Effizienz der Verwaltungstätigkeit erhöht und Bürger direkt online einbezogen werden. mehr...
Kreis Soest: Gesundheitsamt kommuniziert digital
[03.07.2026] Das Gesundheitsamt im Kreis Soest etabliert das Verfahren KIM (Kommunikation im Medizinwesen). Gesundheitsbezogene Dokumente können somit auf elektronischem Wege mit Krankenhäusern, Arztpraxen, Apotheken und anderen Leistungserbringern ausgetauscht werden. mehr...
govdigital: Aufsichtsratsvorsitz bestätigt
[02.07.2026] William Schmitt bleibt für weitere drei Jahre Aufsichtsratsvorsitzender von govdigital. Die bundesweite Genossenschaft öffentlicher IT-Dienstleister bestätigte damit den Komm.ONE-Chef in seiner Rolle, die er bereits seit 2023 ausübt. mehr...
Digitaltag-Studie: Nachholbedarf bei Digitalkompetenzen
[26.06.2026] Eine Studie im Vorfeld des diesjährigen Digitaltags am 26. Juni zeigt: Ein Drittel der befragten Bürgerinnen und Bürger hat Hemmungen, digitale Angebote – etwa von Banken, Onlineshops oder Behörden – zu nutzen. mehr...




















