Donnerstag, 11. Juni 2026

TelekomGlasfaser für 131 sächsische Schulen

[11.07.2023] Im Rahmen der Initiative Breitband des sächsischen Kultusministeriums starten die Bauarbeiten. Vorausgegangen waren eine Evaluation des Erschließungsstands der Schulen und ein unentgeltliches Angebot zur Schaffung eines Glasfaseranschlusses. Umsetzungsverantwortlich ist die Telekom.

Für die Medienbildung an Schulen, etwa durch digitale Lerninhalte oder Hybridunterricht, spielt die Anbindung an schnelles Internet mit Glasfaser eine entscheidende Rolle. Um jene Schulstandorte in Sachsen zu berücksichtigen, die derzeit nicht über eine direkte Glasfaseranbindung (Fibre to the Building, FTTB) verfügen und auch in absehbarer Zukunft nicht anderweitig erschlossen werden, hat das Kultusministerium des Freistaats die Initiative Breitband aufgelegt. Insgesamt stehen 21,8 Millionen Euro für das Vorhaben zur Verfügung. Nun ist die Breitband-Initiative in die Umsetzungsphase gestartet.
Der symbolische erste Spatenstich zum Start der Bauarbeiten in den sächsischen Landkreisen Zwickau und Nordsachsen sowie im Erzgebirgskreis durch die Deutsche Telekom fand an der Grundschule Niederfrohna statt. Die Schule soll innerhalb weniger Wochen über eine Glasfaserleitung der Telekom an das schnelle Internet angeschlossen werden, um für digitalisierten Unterricht Bandbreiten bis zu 1 Gbit/s zu erhalten. Die Telekom gibt an, die Glasfaser nicht nur in die Schulen zu bringen, sondern auch für die Leitungsführung innerhalb des Gebäudes bis Ende 2025 zu sorgen.
Die zentrale Beauftragung durch den Freistaat Sachsen ermögliche ein effizientes und zentral gesteuertes Projekt. Das sei für die einzelnen Schulträger eine große Erleichterung, da sie keine individuellen Auftragsvergaben durchführen und einzelne Erschließungsverträge abschließen müssen, sagt Klaus Poensgen, Leiter Geschäftskunden Public, Länder und Kommunen der Telekom Deutschland. Die bauliche Erschließung ist für den Schulträger unentgeltlich.





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