Montag, 13. April 2026

Metropolregion Rhein-NeckarHandwerkerparkausweis bald online?

[06.07.2018] Der von der Metropolregion Rhein-Neckar vor zehn Jahren eingeführte regionale Handwerkerparkausweis erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Nun wird geprüft, ob der Ausweis künftig auch digital beantragt werden kann.
Der Handwerkerparkausweis für die Metropolregion Rhein-Neckar kann vielleicht bald online beantragt werden.

Der Handwerkerparkausweis für die Metropolregion Rhein-Neckar kann vielleicht bald online beantragt werden.

(Bildquelle: MRN GmbH)

Der Handwerkerparkausweis Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) erleichtert seit nunmehr zehn Jahren den Arbeitsalltag zahlreicher Betriebe in Nordbaden, Südhessen und der Pfalz. Sie können damit ihre Fahrzeuge werktags für die Dauer des Arbeitseinsatzes etwa im eingeschränkten Halteverbot, auf Anwohnerparkplätzen oder gebührenfrei in Bereichen mit Parkscheinpflicht abstellen, sofern in zumutbarer Entfernung keine andere Parkmöglichkeit besteht.
Von der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH im Rahmen eines Modellprojekts zur Verwaltungsvereinfachung entwickelt und 2008 gemeinsam mit den 85 Straßenverkehrsbehörden in der Region eingeführt, hat der Handwerkerparkausweis inzwischen seinen festen Platz hinter vielen Windschutzscheiben. Exakt 3.647 Mal wurde die Lizenz zum Parken nach Angaben der MRN allein im Jahr 2017 vergeben; nahezu 25.000 Exemplare waren es insgesamt in der ersten Dekade. „Am Handwerkerparkausweis zeigt sich der praktische Nutzen der länderübergreifenden Zusammenarbeit. Einmal bei der zuständigen Straßenverkehrsbehörde beantragt, gilt er ein Jahr lang in allen 290 Städten und Gemeinden der Metropolregion Rhein-Neckar und darüber hinaus auch in der Technologieregion Karlsruhe“, sagt Christine Brockmann, Geschäftsführerin der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH.
In Zukunft sollen es die Handwerksbetriebe in der Region laut MRN noch einfacher haben: „Gemeinsam mit zehn Straßenverkehrsbehörden aus allen drei Landesteilen werden wir prüfen, ob man den Handwerkerparkausweis künftig auch online beantragen und ausstellen kann“, so Brockmann. Dann wäre überhaupt kein Behördengang mehr nötig.





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