Mittwoch, 23. September 2026

Franken-OnleiheHappy Birthday

[17.02.2014] Zweiter Geburtstag, zweifache Ausleihe, vierfache Auswahl – der Bibliothekenverbund Franken-Onleihe hat Grund zu feiern. 19 Bibliotheken nehmen mittlerweile an der Direktausleihe elektronischer Medien teil.

Den zweiten Geburtstag feiert in diesen Tagen Franken-Onleihe. Mitte Februar 2012 sind 16 fränkische Bibliotheken an den Start gegangen. Inzwischen nehmen 19 Büchereien an der Direktausleihe elektronischer Medien teil. Die Zahl der Nutzer und der Entleihungen habe die kühnsten Erwartungen übertroffen, meldet die Stadt Bayreuth. Mit etwa 4.000 Medien ist die virtuelle Bibliothek gestartet, jetzt umfasse der Bestand etwa 18.000 Medien aus den verschiedensten Interessengebieten. Wöchentlich kommen rund 150 neue Titel dazu. Die Zahl der Entleihungen hat sich von 96.000 Ende 2012 auf über 194.000 im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt. Um knapp 50 Prozent ist die Zahl der Nutzer auf nunmehr circa 9.500 gestiegen. Der große Erfolg von Franken-Onleihe ist laut der Stadt Bayreuth unter anderem den Schritt-für-Schritt-Anleitungen auf der Website zu verdanken. Ein Support-Team bearbeitet zudem zeitnah alle Probleme, die per E-Mail gemeldet werden. Ein User-Forum dient dem Erfahrungsaustausch der Franken-Onleiher untereinander. Konkrete Hilfestellung bieten außerdem viele Bibliotheken vor Ort. Die Verbundbibliotheken investieren jährlich einen Betrag von mindestens fünf Prozent ihrer Erwerbsmittel. Seit dem Start hat sich dadurch eine Summe von über 200.000 Euro ergeben. Für diese Investitionen seien auch Zuschüsse der staatlichen Landesfachstelle für öffentliche Bibliotheken vergeben worden. Die weitere Entwicklung des E-Book-Angebots der Bibliotheken hänge auch von der Gestaltung des Urheberrechts ab. „Der gegenwärtige rechtliche Rahmen und die damit verbundenen Konditionen der Bereitstellung von E-Books und anderen elektronischen Medien in Bibliotheken sind unbefriedigend und führen dazu, dass diese E-Medien dort nicht in dem Maße zugänglich sind, wie es von den Bürgerinnen und Bürgern unserer Wissensgesellschaft erwartet wird“, stellt der Deutsche Bibliotheksverband fest.





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