BMIInitiative Heimat 2.0 gestartet

Bis zum 15. Juli 2020 läuft die Bewerbungsfrist für die Förderinitiative Heimat 2.0.
(Bildquelle: BMI/ BBSR)
Mithilfe digitaler Lösungen die Daseinsvorsorge sichern und die Lebensqualität der Menschen erhöhen – dazu soll jetzt die neue Förderinitiative Heimat 2.0 in mehreren Modellregionen in Deutschland beitragen. Wie das Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat (BMI) mitteilt, findet sie im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE) statt und soll bis zum Jahr 2023 laufen. Initiiert wurde Heimat 2.0 vom BMI und dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). Die Online-Bewerbung für das Förderprojekt ist ab sofort möglich.
Die Lebens- und Arbeitsverhältnisse in Deutschland unterliegen einem rasanten Wandel, der insbesondere auch strukturschwache ländliche Räume vor große Herausforderungen stellt, teilt das BMI mit. Die Digitalisierung biete immense Chancen zur Modernisierung und damit auch die Möglichkeit, dem Ziel gleichwertiger Lebensverhältnisse näher zu kommen.
„Mit Heimat 2.0 unterstützen wir kommunale und zivilgesellschaftliche Akteure beim Einsatz digitaler Technologien“, sagt Bundesinnenminister Horst Seehofer. „Wir wollen damit nicht nur den Zugang zu Bildung, Gesundheit und Pflege, sondern auch die Effizienz der öffentlichen Verwaltung verbessern, damit die Lebensqualität der Menschen in den Regionen spürbar zunimmt. Ob es sich dabei um die Entwicklung einer neuen App oder die Anpassung einer bestehenden Anwendung handelt – entscheidend ist, dass bei allen Vorhaben eine digitale Lösung dazu beiträgt, die Lebensverhältnisse von Menschen konkret zu verbessern.“
Förderfähig sind laut BMI Vorhaben aus verschiedenen Bereichen der Daseinsvorsorge, wie beispielsweise der lokalen Versorgung, der Bildung oder der öffentlichen Verwaltung. Projektskizzen können bis zum 15. Juli 2020 eingereicht werden.
https://www.bmi.bund.de
https://www.bbsr.bund.de
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