Freitag, 9. Januar 2026

MünsterKI soll Radwege bewerten

[13.05.2025] Unter dem Einsatz Künstlicher Intelligenz will die Stadt Münster den Zustand ihrer Radwege erfassen. Eine am Fahrrad montierte Kamera soll die Wege aufnehmen. Die KI soll das Bildmaterial dann auswerten und erkannte Schäden kategorisieren.
Eine Frau fährt mit einem Fahrrad eine Straße entlang, am Lenker ist eine Kamera befestigt.

Bei einer ersten Testfahrt sollte die KI lernen, wie die Radwege in Münster grundsätzlich beschaffen sind.

(Bildquelle: Stadt Münster/Michael Möller)

Die Stadt Münster will den Zustand ihrer Radwege künftig digital erfassen. Wie die nordrhein-westfälische Kommune mitteilt, hat dies der Ausschuss für Mobilität und Verkehr beschlossen. Er habe die Verwaltung damit beauftragt, eine so genannte Zustandserfassung und -bewertung (ZEB) des münsterschen Radverkehrsnetzes auf einer Strecke von insgesamt rund 425 Kilometern durchzuführen. Bei der Überprüfung soll auch Künstliche Intelligenz (KI) zum Einsatz kommen. Geplant sei, dass eine an einem Fahrrad montierte Kamera die Radwege erfasst. Anschließend werte eine KI das Bildmaterial aus und kategorisiere die erkannten Schäden. Die so generierten Daten sollen der Stadt zeigen, an welchen Punkten und in welchem Umfang Sanierungsmaßnahmen notwendig sind. Nach Möglichkeit sollen auch Aspekte wie Engstellen, Markierungen und Beschilderungen erfasst werden, um daraus Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrsnetzes abzuleiten.

Eine erste Testfahrt zum KI-Einsatz habe die Stadt bereits durchgeführt. Die KI sollte dabei lernen, wie die Radwege in Münster grundsätzlich beschaffen sind. Die erhobenen Daten sollen später als Grundlage für die umfassende Zustandserfassung des Radverkehrsnetzes dienen. 

Die Stadt Münster arbeitet für das Vorhaben mit der Stadt Herne und dem Unternehmen EDGITAL zusammen, die gemeinsam das Forschungsprojekt KI in der Straßenerhaltung durchführen. Die Gesamtkosten für die Zustandserfassung belaufen sich in Münster auf rund 98.000 Euro, heißt es vonseiten der Stadt. Voraussetzung für die Durchführung sei, dass das Land über eine Förderung rund 80 Prozent davon übernimmt. Den entsprechenden Antrag habe die Stadt bereits gestellt. Bei einer Zusage will die Verwaltung die Zustandserfassung in diesem oder im kommenden Jahr durchführen.





Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Künstliche Intelligenz
käpt`n knut logo hansestadt stade

Stade: Käpt’n Knut nimmt den Dienst auf

[08.01.2026] In der Hansestadt Stade ist jetzt der KI-Chatbot Käpt’n Knut an Bord. Die Verwaltung freut sich über Feedback zu dem Angebot, das perspektivisch auch telefonisch genutzt werden kann. mehr...

Screenshot der Webseite von Hagen in der französischen Version

Hagen: Städtische Internetseite wird polyglott

[07.01.2026] Die Stadt Hagen stellt große Teile ihrer Webseite jetzt auch in fremdsprachiger Version zur Verfügung. Eine komplexe mehrsprachige Seitenstruktur im Back End und aufwendiges Aktualisieren sind dazu nicht notwendig: Zum Einsatz kommt die leicht integrierbare Lösung Conword. mehr...

Zwei Personen halten ein Tablet in der Hand, auf dessen Bildschirm Chatbot BOR.KI zu sehen ist.

Kreis Borken: Chatbot BOR.KI ist im Dienst

[05.01.2026] Auf der Website des Kreises Borken beantwortet jetzt Chatbot BOR.KI die Anfragen der Bürgerinnen und Bürger. Die Künstliche Intelligenz (KI) greift dafür auf die Inhalte der Internetseite zurück und beantwortet Fragen nur zu jenen Dienstleistungen, für die die Kreisverwaltung tatsächlich zuständig ist. mehr...

Ein Schlüsselbund mit einem Anhänger in Paragrafenform liegt auf dem Grundriss eines Gebäudes.
bericht

Rechtsinformationen: Die Informationsflut bändigen

[18.12.2025] Die öffentliche Verwaltung steht vor immer komplexeren Rechtsanforderungen bei gleichzeitig schrumpfenden Personalressourcen. KI-gestützte Lösungen können helfen, Rechtsinformationen automatisch aufzubereiten und in der Fallbearbeitung bereitzustellen. mehr...

Mehrere Personen stehen zum Gruppenfoto neben einem Gebäude versammelt.

SMARD-GOV: Datenschutzkonforme LLMs für Behörden

[18.12.2025] Im Forschungsprojekt SMARD-GOV werden datenschutzkonforme Large Language Models (LLMs) für den Einsatz in Behörden untersucht. Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, die Universität Münster (UM) sowie das Software- und Beratungsunternehmen Prosoz nehmen dafür sowohl technische als auch rechtliche Aspekte in den Blick. Im Fokus stehen Anwendungen bei Bauanträgen. mehr...

Die Teilnehmer des Unterschleißheimer Hackathons stehen zum Gruppenfoto versammelt in einem Raum.

Unterschleißheim: Chatbot statt Formularwüste

[18.12.2025] Die Stadt Unterschleißheim bietet den Bürgerinnen und Bürgern mit Civic Forma jetzt den Prototyp einer KI-gestützten Lösung an, die sie Schritt für Schritt durch amtliche Formulare führt. Der KI-Assistent kann Rückfragen beantworten und mehrere Sprachen übersetzen. Die Übersetzungen werden dann ins Deutsche übertragen und in das Formular übernommen. mehr...

Mann am Schreibtisch mit Laptop, hantiert mit Papieren.

S-Public Services: KI als Lotse im Formular-Dschungel

[17.12.2025] KI unterstützt schon heute die Arbeit mit Online-Anträgen in der kommunalen Verwaltung und erleichtert und beschleunigt das Ausfüllen. Zugleich eröffnet KI-gestützte Antragserfassung ein großes Potenzial für Automatisierung. mehr...

Auf Landesebene kristallisieren sich drei Wege zur Unterstützung der Kommunen heraus.

Vitako/KGSt: KI-Strategie für Kommunen

[11.12.2025] Vitako und KGSt haben gemeinsam eine praxisbezogene Arbeitshilfe veröffentlicht, die Kommunen dabei unterstützt, den hochdynamischen Wandel durch generative Künstliche Intelligenz aktiv und verantwortungsvoll zu gestalten. mehr...

I-Avatar der Stadt Esslingen am Neckar, der Gebärdensprache nutzt, vor der städtischen Website.
bericht

Digitale Barrierefreiheit: KI-Avatare sprechen Gebärdensprache

[10.12.2025] Das Unternehmen alangu hat sich auf die Entwicklung von KI-gestützten 3D-Gebärdensprach-Avataren spezialisiert, um gehörlosen Menschen den Zugang zur digitalen Welt zu erleichtern. Geschäftsführer Alexander Stricker erklärt im Gespräch mit Kommune21, wie aus einer Forschungsinitiative ein innovatives Produkt entstanden ist, das Kommunen und Organisationen bei der inklusiven Digitalisierung unterstützt. mehr...

Screenshot der Kreis-Viersener Website.

Kreis Viersen: KI übersetzt in Leichte Sprache

[10.12.2025] Einen Live-Übersetzer in Leichte Sprache hat der Kreis Viersen für seine Internetseite freigeschaltet. Der Service basiert auf Künstlicher Intelligenz (KI) und soll die Webinhalte für alle besser zugänglich machen. mehr...

Blick über die Rückn und Schultern des Publikums auf eine Konferenzbühne.

URBAN.KI: Rückblick auf die Jahrestagung 2025

[09.12.2025] Die URBAN.KI-Jahrestagung 2025 gab Einblicke in den kommunalen KI-Einsatz und zeigte, wie Künstliche Intelligenz Kommunen zukunftsfähig machen kann. Verschiedene konkrete Anwendungen wurden vorgestellt und es wurde gezeigt, welche Schritte notwendig sind, um KI von der Forschung in die Praxis zu überführen. mehr...

Mann und Frau vor einem Bauzaun halten ein Schild mit QR-Code hoch.

Velen: Von der Baustelle in den Chat

[08.12.2025] In Velen wird auch die Bürgerkommunikation smart. Um ein umfangreiches innerstädtisches Umbauvorhaben zu begleiten, nutzt die Stadt einen KI-Chatbot, der Bürgerinnen und Bürgern alle Fragen unmittelbar beantwortet – ohne Anruf bei der städtischen Servicehotline, ohne Wartezeit. mehr...

zwei Männer vor aufgeklapptem Laptop_Avatar_märkischer_Kreis

Märkischer Kreis: Website mit Avatar

[04.12.2025] Bürgerinnen und Bürger im Märkischen Kreis steht jetzt ein Avatar auf der Website zur Verfügung. Er ist für Erstanfragen, die Orientierung und schnelle Informationssuche geeignet. Umgesetzt wurde er mit SIT und Humanizing Technologies. mehr...

Screenshot von Wiesbaden.de mit dem Dialogfeld von Chatbot Lilli.

Wiesbaden: Chatbot Lilli geht ans Werk

[03.12.2025] Wiesbaden bietet den Bürgerinnen und Bürgern jetzt den Chatbot Lilli auf der städtischen Website an. Die digitale Assistentin beantwortet Fragen zu kommunalen Dienstleistungen, erklärt Abläufe und erleichtert den Zugang zu Informationen. Entstanden ist sie im Rahmen eines Nachwuchskräfteprojekts. mehr...

Frau am Schreibtisch mit Overlay aus Ordnericons und Dokumentenicons

d.velop/Otera: KI-gestützte Prozessautomatisierung

[02.12.2025] Der Dokumentenmanagement-Spezialist d.velop erweitert das Leistungsspektrum seiner Plattform um die Lösung Agentic IDP des Herstellers Otera. Dies ermöglicht eine KI-basierte, automatisierte Dokumentenverarbeitung – die ganz ohne Trainingsphase sofort einsatzbereit ist. mehr...