KürnachMit Drohne zum digitalen Friedhofsplan

Gemeinde Kürnach: Drohnenbefliegung bringt dreidimensionalen Plan für die Friedhofsverwaltung.
v.l.: Hendrik Flock, Projektleiter AKDB; Kürnachs Bürgermeister Thomas Eberth; Florian Baumgartner, Student der Universität Würzburg; Carina Kübert und Steven Hill, Lehrstuhl für Fernerkundung an der Universität Würzburg
(Bildquelle: Gemeinde Kürnach)
Gemeinde Kürnach: Drohnenbefliegung bringt dreidimensionalen Plan für die Friedhofsverwaltung.
v.l.: Hendrik Flock, Projektleiter AKDB; Kürnachs Bürgermeister Thomas Eberth; Florian Baumgartner, Student der Universität Würzburg; Carina Kübert und Steven Hill, Lehrstuhl für Fernerkundung an der Universität Würzburg
(Bildquelle: Gemeinde Kürnach)
Noch werden digitale Geländemodelle meist mithilfe von Luftbildaufnahmen von Satelliten oder vom Flugzeug aus gemacht und sind ziemlich teuer. In Zukunft könnten hierfür immer mehr Hightech-Drohnen zum Einsatz kommen. Unter der Projektleitung der Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB) hat eine Gruppe Studenten der Universität Würzburg im Rahmen einer Bachelor-Arbeit eine digitale Erfassung des Friedhofsgeländes der Gemeinde Kürnach durchgeführt. Im Vorfeld wurden Flugroute und -daten in die Drohne einprogrammiert.
Wie die AKDB berichtet, flog die Drohne eine Viertelstunde in einer Höhe von 30 Metern und nahm dabei über 200 Bilder auf. Mithilfe einer Spezial-Software werden diese anschließend zu einem hochpräzisen dreidimensionalen Gesamtbild zusammengesetzt. Für Verwaltungen habe das Projekt einen ganz besonderen Stellenwert, meint Hendrik Flock, Projektleiter seitens der AKDB: „Digitale Pläne mittels Drohnenbefliegung zu erzeugen, ist ein neuer Meilenstein bei der Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung.“ Auch Kürnachs Bürgermeister Thomas Eberth freut sich: „Neue Projekte zur Digitalisierung unterstützen wir immer gerne. Noch dazu, wenn unsere Friedhofsverwaltung damit einen digitalen Friedhofsplan gewinnt und diesen in der Praxis nutzen kann.“
Für die Friedhofsverwaltung der Gemeinde Kürnach kommt die Software TERAwin FRI der AKDB zum Einsatz – ob für die Bearbeitung von Sterbefällen, Sicherheitsprüfungen oder das Management von Grabnutzungsrechten. Mithilfe optionaler Zusatzleistungen können Gräber auf den eingescannten oder digitalisierten Friedhofsplänen visualisiert werden. Über mobile Endgeräte lassen sich die Daten direkt am Friedhof erfassen. Außerdem können statistische Auswertungen durchgeführt werden. Exakte Friedhofspläne erleichtern diese Aufgabe, weil man sich etwa Vor-Ort-Begehungen sparen kann und immer genaue Daten zur Verfügung hat.
Mainz: WebGIS wird modernisiert
[26.03.2026] Die Stadt Mainz hat jetzt den Startschuss für die grundlegende Modernisierung ihrer Geodatenplattform gegeben. Mit dem Projekt wird das bestehende WebGIS an aktuelle technische Anforderungen angepasst. mehr...
Hanau: Sozial-Dashboard zum Arbeitsmarkt
[13.03.2026] Mit einem Sozial-Dashboard will die Stadt Hanau ihre Arbeitsmarktpolitik künftig datenbasiert und zielgerichtet steuern. Das Analysewerkzeug basiert auf einem Geo-Informationssystem (GIS) und erlaubt eine kleinräumige Auswertung. mehr...
Rhein-Kreis Neuss: Digitaler Zwilling vorgestellt
[10.03.2026] Auf dem Smart City Summit Niederrhein hat der Rhein-Kreis Neuss seinen Digitalen Zwilling präsentiert. Die Besonderheit: Im Rahmen des interkommunalen Projekts arbeitet der Kreis gemeinsam mit den angehörigen Kommunen an einem digitalen, dreidimensionalen Abbild der realen Welt. mehr...
Niedersachsen: Entsiegelungskataster mit KI
[26.02.2026] Das Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen hat ein digitales, KI-gestütztes Entsiegelungskataster freigeschaltet. So soll die kommunale Entsiegelungsplanung unterstützt werden. Kommunen werden beim Einstieg in das System begleitet. mehr...
Kreis Dingolfing-Landau: Erfolgreicher GIS-Start mit allen Kommunen
[23.02.2026] Der Kreis Dingolfing-Landau hat mit seinen Gemeinden die Grundlage für ein gemeinsames Geo-Informationssystem (GIS) geschaffen. Die bayerischen Kommunen sind dafür auf das webbasierte RIWA GIS-Zentrum (RGZ) umgestiegen. Dabei sorgten individuell konfigurierte Starterpakete für eine reibungslose Einführung in den Verwaltungen. mehr...
Neckar-Odenwald-Kreis: Neues Bürger-GIS NOKmaps
[20.02.2026] Unter NOKmaps bietet der Neckar-Odenwald-Kreis den Bürgerinnen und Bürgern ein neues Geo-Informationssystem an. Sie finden hier unter anderem vorbereitete interaktive Karten zu unterschiedlichen Themen, dreidimensionale Ansichten und Auswertungswerkzeuge, die sie kostenfrei nutzen können. mehr...
Haar: 3D-Stadtmodell wird erweitert
[11.02.2026] Beim Ausbau ihres 3D-Stadtmodells wird die bayerische Stadt Haar von GIS-Anbieter RIWA unterstützt. Für dieses Jahr sind zahlreiche Ergänzungen geplant. mehr...
Weinheim: Interaktives 3D-Stadtmodell
[10.02.2026] Die Stadt Weinheim hat ein 3D-Stadtmodell in ihr Geoportal integriert und lässt sich damit digital jetzt aus neuen Perspektiven erleben. mehr...
Kreis Calw: Neues Geoportal mit Terratwin
[29.01.2026] Um komplexe Daten transparent und einfach zugänglich zu machen, hat das Landratsamt Calw sein Geo-Informationssystem (GIS) auf die Plattform Terratwin umgestellt. Die Lösung des gleichnamigen Anbieters ist auf allen Endgeräten und somit auch mobil nutzbar. mehr...
Wiesbaden: Digitaler Zwilling mit Baustellenüberblick
[13.01.2026] Wiesbaden hat den Digitalen Zwilling der Stadt um den Baustellenmelder ergänzt. Somit erhalten die Bürgerinnen und Bürger wichtige Informationen rund um aktuelle und geplante Baustellen über eine zentrale Plattform. mehr...
Braunschweig: Warum heißt die Straße so?
[12.01.2026] Das Geoportal der Stadt Braunschweig bietet einen neuen Service. Neben Daten zu Schulradwegen, Starkregenfolgen, Stadtbäumen und weiteren Themen liefert es nun Hintergründe zu Straßennamen. Per QR-Code am Straßenschild sollen diese in Zukunft auch direkt vor Ort abrufbar sein. mehr...
Darmstadt 3D: Grundgerüst für Urbanen Zwilling
[16.12.2025] Von Darmstadt gibt es jetzt ein maßstabsgetreues dreidimensionales Modell mit hoher Detailtiefe. In der browserbasierten Anwendung lassen sich beispielsweise Entfernungen und Flächen messen, Schattenwürfe simulieren oder Sichtbarkeiten analysieren. Perspektivisch bildet sie das Grundgerüst für einen Urbanen Digitalen Zwilling. mehr...
Karlsruhe: Digitaler Klimazwilling
[02.12.2025] In Karlsruhe soll die Klimafolgenanpassung messbar, vorausschauend und smart gestaltet werden. Mit diesem Ziel baut die Stadt im Projekt Sensor City einen Digitalen Klimazwilling auf, der Geodaten und die Messwerte von Internet-of-Things-Sensoren nutzt. mehr...
Ruderatshofen: Drohnenvermessung für Hochwasserschutz
[27.11.2025] Ruderatshofen will besser auf Starkregenereignisse und Überflutungen vorbereitet sein. Damit geeignete Schutzmaßnahmen erkannt werden können, hat GIS-Anbieter RIWA ein 3D-Geländemodell vom Gemeindegebiet und den umliegenden Flächen erstellt. Dank Drohnentechnologie konnten 19 Hektar Land innerhalb eines Tages erfasst werden. mehr...
Esri Konferenz 2025: GIS eröffnen neue Perspektiven
[21.11.2025] Dass Geo-Informationssysteme die Schlüsseltechnologie für eine nachhaltige Zukunft sind, soll auf der diesjährigen Esri Konferenz (26. bis 27. November 2025, Bonn) in über 100 Fachvorträgen, Live-Demos und Tech-Sessions demonstriert werden. Im Fokus stehen neueste Entwicklungen in den Bereichen Digitalisierung, GeoAI, Digital Twins, Earth Intelligence und Enterprise IT. mehr...























