Freitag, 26. Juni 2026

Gießen / NetphenMit neuem Gesicht online

[19.11.2019] Mit der hessischen Universitätsstadt Gießen und der mittleren kreisangehörigen Stadt Netphen im Siegerland haben zwei Kommunen mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen ihrem Internet-Auftritt ein Facelift verpasst und dabei auf moderne Technologien gesetzt.
Gießen gibt es jetzt auch für die Hosentasche.

Gießen gibt es jetzt auch für die Hosentasche.

(Bildquelle: PEAK Agentur für Kommunikation)

Gießen ist jung, bunt und lebendig. Genau dieses Bild vermittelt auch die neue Website der 88.000 Einwohner zählenden Kommune. Eingefasst in eine lebendige und moderne Gestaltung, die mit ihrer Bildsprache das Wesen der mittelhessischen Universitätsstadt authentisch und emotional widerspiegelt, werden die unterschiedlichsten Inhalte und Angebote attraktiv und nutzerfreundlich zusammengeführt.
Die Website-Macher im Gießener Rathaus und ihre Partner haben dazu nicht nur auf eine einheitliche Bildsprache gesetzt, sondern sind auch bei der inhaltlich-strukturellen Neukonzeption des Auftritts einen sehr geradlinigen Weg gegangen. Jens Haub aus der Internet-Redaktion im Büro für Magistrat, Information und Service schildert die Beweggründe für den Relaunch: „Wir wollten uns mit unserem Stadtportal besser an die Bedürfnisse der Nutzer und an aktuelle Standards anpassen. Im Fokus stand neben der Auffrischung des Erscheinungsbilds vor allem die Optimierung der Web-Seite für den Aufruf mit mobilen Endgeräten. Gerade in der jungen Stadt Gießen mit der höchsten Studentendichte Deutschlands greifen immer mehr Menschen mit ihren Smartphones und Tablets auf unsere Internet-Seiten zu – Tendenz stetig steigend. Diesem Trend konnten wir mit der alten Seite nicht mehr gerecht werden.“ Mit der neuen Seite wird Gießen das allemal. Bei Aufruf mit dem Smartphone wird deutlich, dass ein sehr emotionales Webdesign gepaart mit einer professionellen responsiven Programmierung auch auf kleinsten mobilen Endgeräten hervorragend funktionieren kann.

Newsroom und Videogalerie

Zur Nutzerführung tragen auf der städtischen Website ganz entscheidend die Suchfunktion und das klar strukturierte Menü bei. Nahezu alle wichtigen Inhalte und Services aus den Hauptthemen Rathaus, Leben, Erleben und Wirtschaft sind auf der ersten und zweiten Ebene angesiedelt. Damit befördert Gießen seine Inhalte nicht nur in Suchmaschinen nach oben, sondern bietet vor allem den Besuchern schnellste Einstiege in relevante Inhalte. Aktualität steht für die Verantwortlichen im Rathaus ganz weit oben. Zwei bis drei News und hochwertige Veranstaltungstipps werden den Besuchern pro Tag auf der Startseite geboten. Der Newsroom führt alle aktuellen Inhalte auf www.giessen.de zusammen – auch die Social-Media-Kanäle der Stadt.
Mit der Videogalerie beweist die Stadt Gießen einmal mehr, dass sie im crossmedialen Zeitalter angekommen ist und die Kraft des bewegten Bildes bestens einzusetzen weiß. Und der Bürgerservice des Rathauses verfügt über eine Schnittstellenanbindung an den Hessenfinder und an das Bürgerserviceportal, in dem bereits einige Anträge online gestellt werden können. Durch die Einbindung von SessionNet haben kommunalpolitisch Interessierte direkten Zugriff auf die Sitzungstermine, Tagesordnungen und öffentlichen Protokolle des Stadtparlaments und der Ausschüsse.

Verschiedene Themenfelder ergänzen sich

Knapp 80 Kilometer nordwestlich von Gießen im südlichen Westfalen liegt die mittlere kreisangehörige Stadt Netphen mit 24.000 Einwohnern. Die Kommune mit ihren 21 kleinen Ortsteilen präsentiert sich mit aktueller Website auf Basis eines neuen Corporate Designs im Web.
Zu Beginn des Projekts galt es im Netphener Rathaus, den richtigen Weg zu finden. Hans-Jürgen Pracht, Projektleiter im Fachbereich Zentrale Verwaltung, erinnert sich: „Wir standen vor der Frage, wie wir mit unseren sehr verschiedenen Themen und Ausrichtungen umgehen sollen und haben uns dazu erst einmal mit unserem Internet-Partner Advantic in einem intensiven Workshop ausgetauscht. Am Ende war allen Beteiligten klar, dass die serviceorientierten Inhalte der Stadtverwaltung durchaus mit den Themen der Wirtschaftsförderung und des Bereichs Tourismus in Einklang zu bringen sind, und dass sie sich sogar gut ergänzen.“
Erleben kann man dies auf der kommunalen Website. Eine eindrucksvolle Portalseite lädt die Besucher in die Bereiche „Rathaus/Verwaltung“ und „Mein Netphen/Heimat 21“ ein. Während die Inhalte im Verwaltungsbereich eher sachlich präsentiert werden, bietet Mein Netphen ein farbenfreudiges und emotionales Bild. In beiden Bereichen stehen moderne Services bereit. So wird zum Beispiel der Mängelmelder bestens angenommen und ist für die Stadtverwaltung inzwischen ein wichtiges Instrument der Bürgerbeteiligung. Ein für die Netphener unverzichtbarer Service ist der Online-Abfallkalender. Auf einer interaktiven Stadtkarte werden Standorte wie Schulen, Spielplätze, Bürgerhäuser oder Gaststätten präsentiert.
Gießen und Netphen sind zwei Beispiele, wie sich Städte moderne Web-Technologien zunutze machen, um sich als offene und serviceorientierte Dienstleister zu präsentieren, die unterschiedlichen Zielgruppen anzusprechen und da­rüber hinaus das Standortmarketing zu befördern.

Beate Grohs ist bei der Advantic GmbH für die Konzeption verantwortlich.




Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: CMS | Portale
Screenshot_Baden_Baden

Portale: Baden-Baden neu im Web

[25.06.2026] Die Stadt Baden-Baden hat ihre neue Website online gestellt. Im Mittelpunkt des Relaunchs stand der Bürgerservice. Dieser wird neben einem eigenen Serviceportal durch einen Chatbot und Mehrsprachigkeit unterstützt. mehr...

Screenshot_AMTSFUNK

AMTSFUNK: Digital zusammenarbeiten

[25.06.2026] Eine neue digitale Kollaborationsplattform für den öffentlichen Sektor namens AMTSFUNK soll den Austausch zwischen Verwaltung, Wissenschaft, GovTech-Szene und Wirtschaft stärken und Wissenssilos aufbrechen. mehr...

IÖR: Dashboard bereitet Kommunen auf Klimawandel vor

[16.06.2026] Ein neues Stadtklimadashboard bündelt erstmals zentrale Indikatoren zur Klimaanpassung deutscher Städte in einer Webanwendung. Das Werkzeug soll Kommunen bei der Vorbereitung auf Hitze, Trockenheit und Starkregen unterstützen und wird nun gemeinsam mit Anwendern aus der Praxis erprobt. mehr...

ITEBO: OpenR@thaus erlaubt Zustellfiktion

[10.06.2026] OpenR@thaus kann ab sofort elektronische Bescheide rechtssicher zustellen. Die Zustellfiktion wird über das BundID-Postfach abgesichert. Das eigene Postfachsystem ergänzt eine Zwei-Wege-Kommunikation und Statusanzeige sowie die Anbindung an das Sachbearbeitendenportal. mehr...

screenshot Arnsberg engagiert

Portale: Arnsberg engagiert sich

[22.05.2026] „Arnsberg engagiert“ feiert halbjähriges Bestehen: Die digitale Plattform stärkt die Vernetzung im Ehrenamt. mehr...

Ausschnitt einer Computertastatur, auf der eine Taste rot eingefärbt ist und die Aufschrift Leichte Sprache trägt.

Barrierefreiheit: Digitale Teilhabe praktisch umsetzen

[21.05.2026] Öffentliche Stellen müssen digitale Angebote barrierefrei gestalten und dabei auch zentrale Informationen in Leichter Sprache bereitstellen. Das Würzburger Startup KLAO unterstützt Behörden und Kommunen dabei mit KI-Software und zertifizierten Prüfverfahren. mehr...

Screenshot_Website_Kreis_Viersen

Kreis Viersen: Website in neuem Layout

[15.05.2026] Der Internetauftritt des Kreises Viersen ist überarbeitet worden und erscheint in modernisiertem Layout mit zusätzlichen Funktionen. Künftig ist auch ein Newsroom geplant. mehr...

Ein Baum wächst aus einem Boden, bestehend aus leuchtenden Linien, heraus.

Difu: Portal für nachhaltige Kommunen

[13.05.2026] Ob Klimaschutz und Energie, Mobilität, Wohnen, Bildung oder Infrastruktur: Vor Ort entscheidet sich, ob die nachhaltige Entwicklung gelingt. Eine neue digitale Plattform von Difu und Bertelsmann Stiftung unterstützt Kommunen bei der Steuerung ihrer zukunftsorientierten Entwicklung. mehr...

kreis Nienburg/weser_altes Amtshaus

Niedersachsen: Land und Landkreis realisieren Online-Services

[04.05.2026] Innerhalb von knapp drei Monaten konnten im Kreis Nienburg/Weser zahlreiche OZG-Fokusleistungen und Leistungen von föderalem Interesse digital bereitgestellt werden. Möglich wurde dies durch ein neues gemeinsames Vorgehen zwischen dem Innenministerium, dem Kreis und seinen angehörigen Kommunen sowie deren IT-Dienstleistern. mehr...

hand mit Smartphone mit Augsburg-App vor Augsburger Rathaus

Augsburg: Alles in der App

[30.04.2026] Die Stadt Augsburg hat einen Kommunikationskanal gestartet, bei dem digitale Souveränität ein wichtiger Faktor ist: Die App macht unabhängig von Algorithmen, bietet mehr Kontrolle über die Inhalte und stellt einen direkten Draht zur Bevölkerung her. mehr...

Nordrhein-Westfalen: Besser gegen Wasser geschützt

[28.04.2026] Das Land NRW stellt eine App bereit, die Eigentümerinnen und Eigentümer von Immobilien darin unterstützt, Gefährdungen durch Starkregen oder Hochwasser einzuschätzen. Auch Kommunen können die App nutzten, um eigene Angebote zum Hochwasserschutz breit zu kommunizieren. mehr...

Kreis Steinfurt: Digitale Antragstellung im Immissionsschutz

[14.04.2026] Der Kreis Steinfurt hat die digitale Antragstellung im Immissionsschutz gestartet und damit ein umfangreiches Genehmigungsverfahren effizienter und transparenter gemacht. mehr...

Hand, die Euronoten in die Höhe hält, blauer Hintergrund.

Nordrhein-Westfalen: Digital zum Mittelabruf

[10.04.2026] Das Land Nordrhein-Westfalen hat ein umfangreiches Infrastruktur- und Investitionsprogramm für Kommunen auf den Weg gebracht. Der Antragsweg für die Kommunen sollte dabei möglichst glatt verlaufen: Über ein Portal können sie über ein rein digitales Verfahren auf die Mittel zugreifen. mehr...

Frau schaut auf Tablet

S-Public Services: PublicFlow für Prozesse

[01.04.2026] Die Plattform PublicFlow hat jetzt S-Public Services vorgestellt. Sie ermöglicht Kommunen die einfache digitale Bearbeitung von Verwaltungsanträgen Schritt für Schritt – sicher, effizient und mit automatisierter Unterstützung. mehr...

Bürgermeister Christian Zwingmann hält ein Smartphone in der Hand, auf dem die Leinefelde-Worbis-App zu sehen ist, im Hintergrund sind auf einem Display weitere App-Ansichten zu sehen.

Leinefelde-Worbis: Informationen direkt aufs Smartphone

[23.03.2026] Mit der Leinefelde-Worbis-App erhalten die Bürgerinnen und Bürger nicht nur städtische Informationen und Dienstleistungen auf ihr Smartphone. Mittels Schadensmelder können sie auch Mängel im öffentlichen Raum mitteilen oder per Umfragemodul an Befragungen teilnehmen. Die modular konzipierte Lösung wird auf Servern in Deutschland gehostet. mehr...