Frankfurt am MainNeue Funktionen stärken ffm.de

Der kartenverortete Einblick in die Stadtpolitik ist eine der Neuerungen, welche die Bürgerbeteiligung in Frankfurt am Main transparenter gestalten sollen.
(Bildquelle: frankfurt-gestalten.de)
Mit mehreren Neuerungen wartet die Beteiligungsplattform Frankfurt fragt mich (ffm.de) auf. Darauf weist jetzt die Stadt Frankfurt am Main hin. Eine der Neuerungen sei die Mehrsprachigkeit des Portals. Neben deutsch werden aktuell elf Sprachen angeboten, weitere sind nach Angaben der hessischen Mainmetropole geplant. Alle Inhalte werden in Echtzeit übersetzt, sodass sich die Nutzerinnen und Nutzer auch die Inhalte digitaler Umfragen anzeigen lassen oder Mängel in einer anderen Sprache melden können. „Mit der Mehrsprachigkeit von ffm.de stärken wir nicht nur den Zugang zu städtischen Informationen, wir verbessern auch die Qualität unserer lokalen Demokratie“, sagt Eileen O’Sullivan, Dezernentin für Bürger:innen, Digitales und Internationales. „Wenn mehr Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven mitgestalten können, entstehen Entscheidungen, die breiter getragen werden und für mehr Frankfurterinnen und Frankfurter funktionieren. Eine vielfältige Stadt lebt davon, dass alle ihre Stimme einbringen können und genau dafür schaffen wir mit der Erweiterung neue Möglichkeiten.“
Als weitere wichtige Neuerung nennt die Mainmetropole die Funktion Einblick in die Stadtpolitik. Sie sei in Kooperation mit Christian Kreutz von frankfurt-gestalten.de entwickelt worden. Über eine neu integrierte Suchmaske sollen die Bürgerinnen und Bürger auf einfache Weise aktuelle Beschlüsse und Anträge der Stadtpolitik einsehen können. Die Ergebnisse werden zusätzlich auf einer Karte dargestellt, sodass sichtbar wird, welcher Stadtteil oder welcher Ort in Frankfurt jeweils betroffen ist. Damit entstehe ein niedrigschwelliger Zugang zu politischen Entscheidungen. „Mit der Erweiterung möchte ich dazu beitragen, dass alle Frankfurterinnen und Frankfurter transparenter nachvollziehen können, welche Themen gerade bearbeitet werden und welche Orte davon betroffen sind“, erklärt Christian Kreutz. „Einen so einfachen Überblick habe ich mir früher selbst oft gewünscht.“
Hinzu kommt laut Frankfurt eine neue Vorhabenliste auf der Plattform. Sie biete einen Überblick über alle Projekte, die mit Bürgerbeteiligung umgesetzt worden sind. Erfolgreiche Vorschläge werden besonders hervorgehoben, um sichtbar zu machen, wie die Bürgerbeteiligung in der Stadt konkrete Wirkung entfaltet.
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