BayernNeuer PPP-Leitfaden für Bauprojekte
Die Zusammenarbeit von öffentlicher Hand und privaten Partnern stellt für viele Kommunen eine gute Möglichkeit dar, dringend anstehende Bauprojekte zu realisieren. Dabei sind jedoch verschiedene Aspekte zu beachten. Mit ihrer Leitfadenreihe zu Public Private Partnership (PPP) gibt die bayerische Staatsregierung den Kommunen ein umfassendes Informations- und Nachschlagewerk an die Hand, teilt das Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr mit. „Vor dem Hintergrund von mehr als 14 Jahren Erfahrung mit PPP in Bayern haben wir nun den zweiten Teil unseres bewährten Leitfadens umfangreich überarbeitet. Wir wollen damit weiterhin einen wichtigen Beitrag zu PPP in Bayern leisten“, erklärte Bauministerin Kerstin Schreyer.
Der bayerische PPP-Leitfaden unterstützt die Kommunen bei ihren Projekten und gibt Hinweise für die Gestaltung von Öffentlich-Privaten Partnerschaften, so das Ministerium. Wie alle bisherigen Veröffentlichungen aus dieser Reihe sei auch die Neuauflage des zweiten Teils des Leitfadens gemeinsam mit den Kommunen, den Banken und der Wirtschaft erarbeitet worden. Die aktualisierte Neuauflage befasse sich eingehend mit allen rechtlich relevanten Themenbereichen sowie Finanzierungsmethoden. Der Band enthalte grundlegende Informationen etwa zum kommunalen Vermögens- und Haushaltsrecht, zum Förder-, Vergabe- und Steuerrecht und stelle auch die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Finanzierungsmethoden bei PPP-Projekten dar.
Optimale und effiziente Aufgabenverteilung
Der Leitfaden biete damit sowohl für rechtliche als auch für Fragen der Finanzierung Handlungsempfehlungen und diene als umfassendes Kompendium für alle Phasen der Projektabwicklung.
Die Zusammenarbeit bei einem PPP-Projekt umfasst laut Meldung des Staatsministeriums den gesamten Lebenszyklus eines Bauwerks von der Planung über den Bau, den Unterhalt, den Betrieb bis hin zur Finanzierung und Verwertung. Dabei gelte der Grundsatz, dass mit dem Bau und Betrieb verbundene Projektrisiken von dem Partner übernommen werden, der diese am besten handhaben kann. So werde eine optimale und effiziente Aufgabenverteilung erreicht. Die Betrachtung des gesamten Lebenszyklus eines Projekts stelle darüber hinaus die Kostensicherheit für den Projektträger und gleichbleibende Leistungsstandards für den Nutzer sicher.
Das Staatsministerium begleite die bayerischen Kommunen bei der Durchführung ihrer PPP-Projekte. Im Rahmen der PPP AG Bayern biete es den Kommunen die Begleitung ihrer Projekte vom einmaligen Gespräch bis zur längerfristigen Unterstützung an. Annähernd 200 bayerische Kommunen hätten das kostenfreie Beratungsangebot bereits in Anspruch genommen.
Augsburg: Digitale Teilhabe ausgebaut
[07.08.2026] Im EU-geförderten Projekt DIWA 4.0 erweitert Augsburg schrittweise den barrierearmen Zugang zu städtischen Informationen. Nach Angeboten in Fremdsprachen und Leichter Sprache stehen auf der Website nun auch Videos in Deutscher Gebärdensprache bereit. mehr...
Databund/BMDS: Besserer Informationsfluss
[06.08.2026] Das BMDS und der Databund haben eine Initiative gestartet, die es ermöglichen soll, dass IT-Unternehmen früher über zentrale Digitalvorhaben des Bundes informiert werden. Gleichzeitig sollen sie ihre Erfahrungen künftig einfacher in die Planungen einbringen. mehr...
Schleswig-Holstein: Einheitliche Technik für große Schadenslagen
[04.08.2026] Schleswig-Holstein beschafft eine neue Software für die Bevölkerungsschutzbehörden von Land und Kommunen. Sie soll den Austausch von Lageinformationen nahezu in Echtzeit ermöglichen und vor allem bei großflächigen Schadenslagen eine bessere Koordination unterstützen. mehr...
Mönchengladbach: Smarte Parktour
[04.08.2026] Mit einer Web-App lässt sich eine beliebte Parkanlage in Mönchengladbach nun individuell entdecken. Die digitale Führung verbindet Natur, Geschichte und Wissenswertes mit den Möglichkeiten moderner Technologie. mehr...
Katastrophenmanagement: Im Ernstfall den Überblick behalten
[29.07.2026] Kommunen müssen sich heutzutage auf zahlreiche potenzielle Krisen vorbereiten. Doch wann ist eine Lage überhaupt eine Krise? Der KGSt-Lagecheck hilft Kommunen, die Situation einzuschätzen und die richtigen Schritte einzuleiten. Digital und notfalls auch ohne Strom. mehr...
Vitako: Neue Vorstandsspitze
[20.07.2026] Digitale Souveränität, KI, Registermodernisierung und knappe Kassen: Die kommunalen IT-Dienstleister stehen vor anspruchsvollen Jahren. Mit William Schmitt rückt nun der bisherige Stellvertreter an die Spitze ihres Bundesverbands Vitako. mehr...
TSA: Satzungen und Ortsrecht digital verwalten
[20.07.2026] Viele Kommunen stehen vor ähnlichen Herausforderungen bei der Pflege, Veröffentlichung und Bereitstellung von Satzungen und Rechtsvorschriften. Ein von TSA Public Services initiierter Erfahrungsaustausch soll dabei helfen, bewährte Ansätze kennenzulernen. mehr...
Hamm: App ins Abenteuer Stadtgeschichte
[17.07.2026] App ins Abenteuer Stadtgeschichte: In der App „Heimat Hamm“ verschmelzen auf einem digitalen Stadtrundgang dank Augmented Reality (AR) Geschichte und Gegenwart. mehr...
Stuttgart: Amtsblatt auch als E-Paper
[17.07.2026] Das Stuttgarter Amtsblatt informiert seit 125 Jahren über Kommunalpolitik, Verwaltung und Stadtleben. Nun erscheint das offizielle Bekanntmachungsorgan der Stadt auch als E-Paper mit Vorlesefunktion und Archiv. Die Printausgabe bleibt bestehen. mehr...
DLR: Neue Technik für den Katastrophenschutz
[16.07.2026] In einer groß angelegten Übung im Ahrtal haben 16 Institute des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gezeigt, wie neue Technologien – etwa Drohnen oder robotische Systeme – die Prozesse im Katastrophenschutz stärken und verbessern können. mehr...
Kommune21 im Gespräch: Digitaler Wandel in Baden-Württemberg
[15.07.2026] Die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung in Baden-Württemberg steht vor wichtigen Entscheidungen. Im Webinar „Kommune21 im Gespräch“ werden Roland Bernhard und William Schmitt am 21. Juli 2026 über die künftige Ausrichtung der Verwaltungsdigitalisierung, die Rolle von Komm.ONE und die Zusammenarbeit zwischen Land und Kommunen diskutieren. mehr...
Podcast: Verwaltungsdigitalisierung zum Zuhören
[15.07.2026] Ein neuer Podcast des KDO-Tochterunternehmens Public Experts will Verwaltungsdigitalisierung verständlich erklären. In der ersten Folge geht es um die Registermodernisierung – ein Thema mit weitreichenden Auswirkungen auf Verwaltung, Staat und Gesellschaft. mehr...
govdigital: Mit TOP 100-Award ausgezeichnet
[10.07.2026] Den TOP 100-Award hat jetzt govdigital erhalten. Die Genossenschaft überzeugte in der Größenklasse bis 50 Mitarbeitende insbesondere in der Kategorie Innovationserfolg sowie durch ihr Wachstum. mehr...
Wiesbaden: Drohne unterstützt Feuerwehr
[09.07.2026] Die Feuerwehr Wiesbaden testet in einem Pilotprojekt eine automatisiert alarmierbare Drohne, die Luftbilder von Einsatzorten liefert. Die Rettungskräfte sollen damit frühzeitig wichtige Informationen erhalten, um Einsätze effizienter planen zu können. mehr...
Umfrage: Bürgermeister möchten schneller digitalisieren
[08.07.2026] Eine Umfrage unter deutschen Bürgermeistern, welche die Firma MeisterTask in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut forsa durchgeführt hat, zeigt: Die Digitalisierung bleibt für Städte und Gemeinden ein zentrales Zukunftsthema, kommt in vielen Rathäusern jedoch nur langsam voran. Vor allem regulatorische Vorgaben, Finanzierungsengpässe und fehlende personelle Ressourcen bremsen die Umsetzung. mehr...




















