Dienstag, 21. Juli 2026

DortmundNeuer Service für Zugezogene

[01.04.2025] Das Dienstleistungszentrum Migration und Integration der Stadt Dortmund hat einen zweiten Standort bekommen. Dort sollen moderne Self-Service-Displays dazu beitragen, dass neu Zugezogene ihre Anliegen selbstständig und effizient regeln können.
Zwei Personen stehen in einem hellen, freundlich wirkenden Raum an einem digitalen Terminal mit großem Bildschirm.

In der Dortmunder Berswordt-Halle können neu Zugezogene Anträge ausfüllen und direkt mit städtischen Ämtern kommunizieren.

(Bildquelle: Stadt Dortmund/Roland Gorecki)

Bereits seit drei Jahren bietet das Dienstleistungszentrum Migration und Integration der Stadt Dortmund – kurz MigraDo – in seinen Räumlichkeiten einen umfangreichen Beratungsservice für neu Zugezogene an. Nun kommt in unmittelbarer Nachbarschaft mit einem neuen Self-Service-Center ein weiterer Standort hinzu. Dieses bietet moderne Terminals zum Ausfüllen und Drucken von Formularen, illustrierte Anleitungen zum Ausfüllen von Anträgen und How-to-Videos, aber auch Workshops und regelmäßige Bildungsangebote zum Thema Integration. Es ist dort möglich, Anträge auszufüllen und mit städtischen Ämtern zu kommunizieren – darunter sind das Amt für Migration, das Jobcenter, das Jugendamt, das Wohnungsamt, das Sozialamt und das Schulamt. Ziel des Angebots ist es, die Selbstständigkeit der Ratsuchenden zu stärken. „Das neue Self-Service-Center ist ein innovativer Schritt, um Menschen die Möglichkeit zu geben, ihre Anliegen selbstständig und effizient zu regeln. Soweit notwendig, erhalten sie dabei Unterstützung“, erläutert Sozialdezernentin Birgit Zoerner.

Über 60.000 Besucher in drei Jahren

Logo EU-Kofinanziert
Mitfinanziert durch die Europäische Union.

Eröffnet wurde das MigraDo am 25. Februar 2022. Die Anlaufstelle unterstützt seitdem Zugezogene rund um die Themen Wohnen, Arbeit, Ausbildung, Gesundheit und Sprachförderung. Der nun eröffnete, neue Standort erweitert das bestehende Angebot und deckt weitere wichtige Themen ab – darunter Schulbildung, Familienberatung und die Anerkennung von Abschlüssen. Das Zentrum soll Menschen dabei helfen, in Dortmund ein neues Zuhause zu finden. In den ersten drei Jahren haben sich dort rund 60.600 Ratsuchende mit ihren Anliegen gemeldet. Neben dem Dienstleistungs- und Beratungsangebot bieten die Räume auch Platz für das EU-Forschungsprojekt CONSOLIDATE, an dem Dortmund als eine von zwölf europäischen Städten teilnimmt.





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