Sonntag, 5. April 2026

EssenOnline-Knöllchen im Einsatz

[12.08.2022] In der Ruhrmetropole Essen sind die Parkscheinautomaten erneuert worden. Außerdem verteilt die Verkehrsüberwachung ab sofort Online-Knöllchen, was Bürgern und Verwaltung Vorteile bringt.
Die Verkehrsüberwachung der Stadt Essen verteilt ab sofort Online-Knöllchen.

Die Verkehrsüberwachung der Stadt Essen verteilt ab sofort Online-Knöllchen.

(Bildquelle: Elke Brochhagen, Stadt Essen)

Das Essener Ordnungsamt arbeitet seit einigen Wochen mit einer neuen Software zur Erfassung und Weiterverfolgung von Ordnungswidrigkeiten. Wie die Ruhrmetropole mitteilt, wird diese Änderung für die Bevölkerung besonders anschaulich durch die Online-Knöllchen, welche die Verkehrsüberwachung einsetzt. Die Knöllchen, welche die Außendienstmitarbeiter am Fahrzeug hinterlassen, haben einen QR-Code und Zugangsdaten für das neue, zentrale Online-Portal verwarnungen.essen.de. Hier können Betroffene nach Angaben der Stadt sofort alle relevanten Informationen einsehen, beispielsweise den Grund für das Knöllchen, und das Verwarngeld innerhalb einer Woche direkt online bezahlen. Als Zahlungsmethoden stehen Girocode, SEPA-Überweisung, Giropay, Kreditkarte, PayPal und paydirekt zur Verfügung.
Wird das Verwarngeld nicht innerhalb einer Frist von sieben Tagen über das Online-Portal beglichen, zum Beispiel weil man sich zum Vorwurf äußern möchte, wird die schriftliche Verwarnung postalisch übersandt. Neben den herkömmlichen Möglichkeiten, sich zum Vorwurf zu äußern, wie Brief oder E-Mail, bestehe nun auch die Möglichkeit, die Anhörung online auszufüllen und einzureichen.
Das neue Verfahren bietet nach Angaben der Stadt Essen sowohl den Bürgerinnen und Bürgern als auch der Verwaltung Vorteile. Alle Informationen werden automatisch in einer elektronischen Akte gesammelt und sämtliche Daten, inklusive Beweisfotos, werden unmittelbar online in das Verfahren übertragen. Darüber hinaus wird weniger Papier verbraucht. Denn: Wird die Verwarnung über das Online-Portal bezahlt, ist der Fall abgeschlossen und die Zusendung per Post entfällt.
Eine weitere Neuerung beim Parken stellen die Parkscheinautomaten dar. Drei Monate früher als geplant wurde deren Austausch im gesamten Stadtgebiet zugunsten neuer Parkscheinautomaten abgeschlossen, so die Stadt. Die insgesamt 248 neuen Geräte seien solarbetrieben und mit den aktuell höchsten Sicherheitsstandards ausgestattet. Von nun an können die Bürgerinnen und Bürger ihre Parkgebühren nicht nur mit Münzgeld, sondern auch kontaktlos per NFC bezahlen, per Debit- oder Kreditkarte sowie über das Smartphone oder die Smartwatch.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Fachverfahren
Eine Person tippt auf einer Computertastatur.

Erkrath: KRZN migriert VOIS-Plattform

[02.04.2026] Das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein (KRZN) hat erstmals eine bereits produktiv genutzte VOIS-Plattform in sein Betriebsumfeld migriert. Es handelt sich um die VOIS-Fachverfahren der Stadt Erkrath für das Einwohnerwesen, das Gewerbewesen sowie die Gebührenkasse. mehr...

Eine lächelnde Frau hält ein Tablet in der Hand, im Hintergrund ist ein Großraumbüro zu sehen.

AKDB: Digitale Einbürgerung wird flexibler

[31.03.2026] Die Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern hat den Online-Dienst Digitale Einbürgerung um eine Zwischenspeicherungsfunkion erweitert. Laufende Anträge können nun für bis zu 30 Tage gesichert und zu einem späteren Zeitpunkt beispielsweise über ein anderes Endgerät weiterbearbeitet werden. mehr...

Frau mit laptop auf dem Sofa - Start Kita-Portal cloppenbrügge

Coppenbrügge: Kitaportal gestartet

[26.03.2026] Über ein digitales Kitaportal verfügt jetzt der Flecken Coppenbrügge. Die Kommune im Kreis Hameln-Pyrmont setzt dabei auf Software vom E-Government-Spezialisten NOLIS. mehr...

Mehrere Personen stehen um einen Tisch mit einem Startknopf versammelt.

Kreis Kassel: Medienbruchfrei zur Baugenehmigung

[17.03.2026] Seit März nimmt der Kreis Kassel Bauanträge nur noch online entgegen. Somit läuft das gesamte Baugenehmigungsverfahren vollständig digital ab, was die Abläufe für alle Beteiligten vereinfachen und beschleunigen soll. mehr...

Advertorial: Digitale Transformation braucht Struktur – und konkrete Lösungen

[05.03.2026] Auf dem GovTech-Gipfel Berlin 2026 wurde deutlich: Digitale Transformation in der öffentlichen Verwaltung braucht mehr als Strategiepapiere – sie braucht sofort umsetzbare Lösungen. In der Masterclass von Christopher Bock zeigte sich, wie skalierbare Fachverfahren wie raum]für[raum bereits heute Effizienz, Transparenz und Struktur in hybride Arbeitsmodelle bringen. Der klare Tenor des Gipfels: Jetzt handeln – nicht später. mehr...

Stadt Wolfsburg will sich zukunftsorientiert aufstellen.

Wolfsburg: SAP für Finanz- und Personalprozesse

[05.03.2026] In Wolfsburg wird die bisherige Software zur Steuerung von Finanz- und Personalprozessen durch ein neues ERP-System (Enterprise Resource Planning) abgelöst. Zum Einsatz kommen die Lösungen SAP S/4HANA für das Finanzwesen sowie das Personalmanagement- und Abrechnungssystem SAP SuccessFactors. mehr...

Richter hält Hammer in der Hand im Gerichtssaal

München: Open Source für die Schöffenwahl

[04.03.2026] Einen weiteren Schritt hin zu einer modernen Justizverwaltung macht die Stadt München. Die Einführung der Open-Source-Anwendung Ehrenamtjustiz soll für effizientere Abläufe bei der Auswahl von Schöffen und ehrenamtlichen Richtern sorgen. mehr...

Advertorial: Low Code vereinfacht interkommunale Zusammenarbeit

[19.02.2026] Digitale Fachverfahren müssen heute schneller, flexibler und wirtschaftlicher entstehen – doch klassische Entwicklungsprozesse bremsen viele Verwaltungen aus. Die Low-Code-Anwendung OutSystems verschafft Abhilfe. mehr...

Bayerns Bauminister Christian Bernreiter am Rednerpult, im Vordergrund Publikum.

Bayern: Digitale Bauleitplanung flächendeckend

[17.02.2026] Die digitale Bauleitplanungs- und Beteiligungsplattform DiPlanung ist in Bayern landesweit verfügbar. Informations- und Schulungsangebote erleichtern Kommunen den Einstieg. Ein Förderprogramm unterstützt sie zudem dabei, Planungen im Standard XPlanung umzusetzen. mehr...

Kiel: Digitales Verfahren zur Geburtsanzeige

[12.02.2026] Die in Kiel realisierte elektronische Geburtsanzeige zeigt, was Digitalisierung ermöglicht: Kliniken und Hebammen sparen Zeit und vermeiden doppelte Eingaben, die Eltern bekommen Urkunden automatisch zugeschickt und Mitarbeitende des Standesamts können Anzeigen schneller prüfen und bearbeiten. mehr...

eingerüstetes Gebäude Bauwesen Baugenehmigung

Rostock: Pilot für digitalen Bauantrag

[11.02.2026] Schluss mit Papierakten und Postwegen: Rostock startet als Pilotkommune den Digitalen Bauantrag in Mecklenburg-Vorpommern – ein organisatorisch und technisch anspruchsvolles Großprojekt. mehr...

Angler hält eine Forelle in der Hand

Nordrhein-Westfalen: Fischereischein auf dem Smartphone

[10.02.2026] In Nordrhein-Westfalen können Fischereischeine ab Juli dieses Jahres auch online beantragt werden – und werden außerdem im neuen Scheckkartenformat und als elektronische Zertifikate auf dem Smartphone ausgegeben. mehr...

Beine mehrerer Personen, die auf einer Reihe von Stühlen in einem Flur sitzen

Praxis-Webinar: Digitale Entlastung für Jobcenter

[09.02.2026] Typische Herausforderungen im Jobcenter-Alltag und wie diese mit der Einführung einer digitalen Lösung zur Besuchersteuerung gemeistert werden können, stehen im Fokus eines Online-Webinars von SMART CJM gemeinsam mit dem Jobcenter des Landkreises Esslingen. mehr...

Kita-Lösungen: Neue Anwender für Little Bird

[05.02.2026] Das Unternehmen Little Bird hat zum Jahresauftakt zehn neue Kunden gewonnen: von Bautzen in Sachsen bis Lindau am Bodensee in Bayern ist der digitale Neustart in der Kinderbetreuung in vollem Gange. mehr...

Person mit Laptop auf dem Schoß; Aufsicht auf Torso, Arme, Hände und Oberschenkel

Nordrhein-Westfalen: BAföG-Fachverfahren fürs ganze Land

[02.02.2026] In Nordrhein-Westfalen wird das Gros der Anträge auf BAföG und Aufstiegs-BAföG per Post oder E-Mail eingereicht. Nun soll ein neues Fachverfahren eingeführt werden – landesweit. Den Auftrag erhielt die Firma Datagroup. mehr...