Kreis ChamPilotbetrieb für OK.JUS

Kreis Cham: Neues Fachverfahren im Einsatz.
v.l.: Bernhard Nagelschmidt, Leiter der Sozialen Dienste und stellvertretender Leiter des Amts für Jugend und Familie des Kreises Cham; Andreas Schmid, stellvertretender Leiter der Sozialen Dienste; Fachkräfte Katharina Zitzelsberger und Anastasia Hann.
(Bildquelle: AKDB)
Kreis Cham: Neues Fachverfahren im Einsatz.
v.l.: Bernhard Nagelschmidt, Leiter der Sozialen Dienste und stellvertretender Leiter des Amts für Jugend und Familie des Kreises Cham; Andreas Schmid, stellvertretender Leiter der Sozialen Dienste; Fachkräfte Katharina Zitzelsberger und Anastasia Hann.
(Bildquelle: AKDB)
Herr Nagelschmidt, warum setzen Sie die Lösung OK.JUS der Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB) in Ihrem Sozialdienst im Pilotbetrieb ein?
Die Anforderungen an die Sozialen Dienste der Jugendämter steigen ständig. Das zwingt die Sachbearbeiter dazu, sich fachlich weiterzuentwickeln. Gleichzeitig müssen sie moderne und arbeitserleichternde Instrumente zur Verfügung gestellt bekommen. Zu einer fachlich kompetenten und zeitgemäßen Arbeit in den Jugendämtern gehören entsprechende EDV-Verfahren. Eine moderne Benutzeroberfläche, gute Suchmöglichkeiten und eine flexible Administration waren unter anderem ausschlaggebend, um gemeinsam mit den Fachleuten der AKDB die Pilotierung von OK.JUS zu beginnen.
Was hat Sie an OK.JUS besonders überzeugt?
Das Fachverfahren der AKDB überzeugt unter anderem dadurch, dass es Arbeitsprozesse der Sozialen Dienste darstellen und gegebenenfalls bemessen kann. Eine wichtige, zukunftsorientierte Leistung, die ein EDV-Verfahren den Sozialen Diensten der Jugendämter bieten muss. Beschreibt OK.JUG, die bestehende Verwaltungssoftware der AKDB für Jugendämter, noch Familien in Bezugssystemen, liegt der Vorteil bei OK.JUS in der Beschreibung von Hilfeanlässen. Es werden so nicht nur die Familien und Klienten mit den dazugehörigen Leistungen erfasst, sondern umfassende sozialpädagogische Prozesse abgebildet. OK.JUS bietet dazu strukturierte Möglichkeiten.
Welche Vorbereitungen mussten Sie in Ihrem Amt im Vorfeld der Einführung treffen?
Im Oktober 2013 haben wir gemeinsam mit den Fachleuten der AKDB damit begonnen, das Programm auf die Kernprozesse unserer Arbeit und die dazugehörigen Verfahrensabläufe einzurichten. Die einzelnen Teilprozesse haben wir mit entsprechenden Aktivitäten und Informationen für die Fachkraft versehen.
Wie profitieren die Fachkräfte von der neuen Lösung?
Die Benutzer- und Dialogführung sowie die Informations- und Suchmöglichkeiten passen genau zum anspruchsvollen Tätigkeitsfeld der Fachkraft in einem Jugendamt. Beim Bearbeiten eines Hilfeanlasses kann sie beispielsweise über ein Infopanel definierte Verfahrensabläufe zu den einzelnen Arbeitsschritten abrufen. Die hinterlegten Aktivitäten, zum Beispiel das Einholen von Stellungnahmen, können mit verschiedenen vorgegebenen Funktionalitäten versehen werden. Je nach Bedarf findet der Sachbearbeiter hier eine Dokumentationsfunktion, eine Textverknüpfung, eine Bewertungsfunktion oder ähnliches.
Ihr Fazit zu OK.JUS aus heutiger Sicht?
Die EDV-Verfahren der Jugendhilfe müssen die Sachbearbeiter entlasten und nicht belasten. Sie müssen den praktischen Arbeitsablauf in den Sozialen Diensten abbilden und eine schnelle Übersichtlichkeit schaffen. OK.JUS leistet das.
Reinhard Babl, EDV-Leiter beim Landratsamt Cham, zur technischen Realisierung beim Landratsamt: „Das Verfahren OK.JUS ist im Rechenzentrum der AKDB installiert. Der Zugriff auf das Programm OK.JUS erfolgt über das Bayerische Behördennetz. Zum Start des Programms sind lediglich ein Browser und ein aktueller Java-Client nötig. Eine weitere Installation von Software-Komponenten ist nicht erforderlich.“
Kiel: Digitales Verfahren zur Geburtsanzeige
[12.02.2026] Die in Kiel realisierte elektronische Geburtsanzeige zeigt, was Digitalisierung ermöglicht: Kliniken und Hebammen sparen Zeit und vermeiden doppelte Eingaben, die Eltern bekommen Urkunden automatisch zugeschickt und Mitarbeitende des Standesamts können Anzeigen schneller prüfen und bearbeiten. mehr...
Rostock: Pilot für digitalen Bauantrag
[11.02.2026] Schluss mit Papierakten und Postwegen: Rostock startet als Pilotkommune den Digitalen Bauantrag in Mecklenburg-Vorpommern – ein organisatorisch und technisch anspruchsvolles Großprojekt. mehr...
Nordrhein-Westfalen: Fischereischein auf dem Smartphone
[10.02.2026] In Nordrhein-Westfalen können Fischereischeine ab Juli dieses Jahres auch online beantragt werden – und werden außerdem im neuen Scheckkartenformat und als elektronische Zertifikate auf dem Smartphone ausgegeben. mehr...
Praxis-Webinar: Digitale Entlastung für Jobcenter
[09.02.2026] Typische Herausforderungen im Jobcenter-Alltag und wie diese mit der Einführung einer digitalen Lösung zur Besuchersteuerung gemeistert werden können, stehen im Fokus eines Online-Webinars von SMART CJM gemeinsam mit dem Jobcenter des Landkreises Esslingen. mehr...
Kita-Lösungen: Neue Anwender für Little Bird
[05.02.2026] Das Unternehmen Little Bird hat zum Jahresauftakt zehn neue Kunden gewonnen: von Bautzen in Sachsen bis Lindau am Bodensee in Bayern ist der digitale Neustart in der Kinderbetreuung in vollem Gange. mehr...
Nordrhein-Westfalen: BAföG-Fachverfahren fürs ganze Land
[02.02.2026] In Nordrhein-Westfalen wird das Gros der Anträge auf BAföG und Aufstiegs-BAföG per Post oder E-Mail eingereicht. Nun soll ein neues Fachverfahren eingeführt werden – landesweit. Den Auftrag erhielt die Firma Datagroup. mehr...
Darmstadt: Fahrerlaubnisbehörde nimmt Fahrt auf
[02.02.2026] Mit neuen Strukturen und digitalen Angeboten konnte die Fahrerlaubnisbehörde in Darmstadt ihre Servicequalität erhöhen. Mehrere Onlineanträge, die vorherige Terminvereinbarung für den Behördenbesuch und eine digitale Schnittstelle zum TÜV-Hessen straffen dort nun die Abläufe. mehr...
VG Polling: Biometric Go ergänzt PointID
[26.01.2026] In Polling können biometrische Passbilder direkt auf dem Amt erstellt werden. Die Verwaltungsgemeinschaft bietet dafür die PointID-Geräte der Bundesdruckerei an. Um Babys und Kleinkinder ablichten zu können, greift sie auf die mobile Fotolösung Biometric Go zurück. Beide Aufnahmegeräte überstellen die Bilder direkt ins Fachverfahren des Einwohnermeldeamts. mehr...
AKDB: adebisKITA als Cloud-Version
[26.01.2026] Als Cloud-Version soll die Software adebisKITA noch besser bei der Verwaltung von Kindertagesstätten unterstützen. Eine intuitive Bedienbarkeit und zeitgemäße Visualisierung sollen dazu ebenso beitragen wie die grundlegend neu gedachten Prozesse in der webbasierten Version. mehr...
Düsseldorf: Terminagent erfüllt Wünsche
[23.01.2026] In Düsseldorf stand das Amt für Einwohnerwesen lange vor der Herausforderung, den Bürgerservice effizient und gleichzeitig bürgerfreundlich zu gestalten. Gelungen ist das der Stadt mithilfe eines Terminagenten. mehr...
Kreis Steinfurt: Bauantrag ohne Papier
[14.01.2026] Das Bauportal Nordrhein-Westfalen ist um eine Kommunikationsplattform ergänzt worden, sodass auch der Austausch rund um einen Bauantrag digital abgewickelt werden kann. Als erster Landkreis startet Steinfurt mit dem voll digitalisierten Verfahren. mehr...
Hamm: Schub für digitale Genehmigungen
[12.01.2026] Die Stadt Hamm bearbeitet Bau- und Immissionsschutzanträge künftig Ende-zu-Ende digital. Digitale Einreichungen werden vollständig elektronisch geprüft und beschieden. Mit gezielten Anreizen und Informationsangeboten will die Stadt den Wechsel von Papier- zu Digitalanträgen beschleunigen. mehr...
Bremerhaven: Schulgebäude smart gebaut
[16.12.2025] Die Stadt Bremerhaven setzt beim Hochbauprojekt „Allianz 3 Schulen“ auf smarte Methoden wie Building Information Modeling, um Prozesse effizienter und präziser zu gestalten. Zudem kommt das innovative Verfahren der integrierten Projektallianz (IPA) zum Einsatz. mehr...
Lösungen: Medienbruchfreie Marktorganisation
[16.12.2025] Die Anbieter cit, S-Public Services und LTE Consulting bündeln ihre Kompetenzen, um Kommunen eine vollständig digitale Lösung für die Organisation und Verwaltung von Märkten bereitzustellen. mehr...
Metropolregion Rhein-Neckar (MRN): Online zum Handwerkerparkausweis
[16.12.2025] In der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) können Handwerkerparkausweise nun medienbruchfrei über eine zentrale Onlineplattform beantragt werden. Ist der Ausweis genehmigt, können die Betriebe ihn selbst ausdrucken. mehr...






















