Baden-WürttembergPrototyp für Open-Data-Portal

Ulm ist Partner des Landes bei der Umsetzung eines Open-Data-Portals Baden-Württemberg.
(Bildquelle: K21 media AG)
Den Prototyp eines Open-Data-Portals Baden-Württemberg haben Gisela Erler, Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung, und Herbert O. Zinell, Amtschef des Innenministeriums Baden-Württemberg, auf der CeBIT (6. bis 10. März 2012, Hannover) freigeschaltet. „Wenn Regierung und Verwaltung ihr Handeln transparenter gestalten wollen, müssen sie den Zugang zu ihren Daten und Informationen öffnen“, sagt Herbert O. Zinell. Das sei der zentrale Faktor für mehr Teilhabe und Mitwirkung der Zivilgesellschaft, ergänzt Gisela Erler. Mit der Stadt Ulm habe das Land einen leistungsfähigen kommunalen Partner gewonnen. So werde mit dem Prototyp der Zugang zu Daten mehrerer Verwaltungsebenen anschaulich, meint Zinell. Der baden-württembergische Prototyp unterscheide sich von anderen Open-Data-Portalen außerdem dadurch, dass er nicht nur Daten bereitstelle, sondern auch Dienste und Anwendungen, Register und Verzeichnisse von Behörden im Land erschließe, die staatliche und kommunale Daten und Dokumente nutzen. „Wir wollen diesen Prototypen zu einem funktional und inhaltlich hochwertigen Open-Data-Portal weiterentwickeln“, so Zinell. Staatsrätin Erler rief die Nutzer auf, über die Dialogfunktionen der Plattform Rückmeldung zu geben. Wie das Innenministerium in Stuttgart mitteilt, ist der Prototyp eine Komponente des Serviceportals des Landes. Er stellt exemplarisch Datensätze in einem maschinenlesbaren Format zur Verfügung. So können die Haushaltsplandaten des Landes von 2007 bis 2011 sowie die Haushaltsplandaten der Stadt Ulm für die Jahre 2011 und 2012 heruntergeladen und ohne Einschränkung weiter genutzt werden. Ähnliches gelte für Datensätze des Statistischen Landesamtes.
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